„Wir hätten mehr verdient gehabt“

KSC II von David Ruf

Vor einer Woche endete für den KSC II die Hinrunde in der Regionalliga Süd, nach 19 Spieltagen stehen die Karlsruher auf dem vorletzten Tabellenplatz. Im Interview mit www.ksc.de spricht Trainer Rainer Krieg über die erste Saisonhälfte und seine Erwartungen für die im März beginnende Rückrunde.

 

www.ksc.de:Herr Krieg, Ihr Team hat bis auf wenige Ausnahmen immer gute Leistungen abgeliefert, findet sich am Ende der Hinrunde aber dem vorletzten Tabellenplatz wieder. Wie ist diese Divergenz zu erklären?

Rainer Krieg: Richtig, wir haben sehr viele gute Spiele abgeliefert, allerdings haben wir schlichtweg zu wenige Tore erzielt, was unser größtes Manko ist. Vorne fehlt uns einfach das letzte Quäntchen und unseren Stürmern die nötige Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor.

 

www.ksc.de:Bleibt deshalb nach 19 Spieltagen letztlich die Erkenntnis, dass Ihr Team mehr Siege verdient gehabt hätte und sich mit zu vielen Unentschieden zufrieden geben musste?

Rainer Krieg:Letztlich haben wir nur sieben Mal verloren, allerdings auch nur drei Siege eingefahren. Hätten wir nicht sieben Mal Unentschieden gespielt, sondern zwei oder drei Spiele mehr gewonnen, würden wir in der Tabelle weiter oben stehen. Wir hätten uns mehr Siege jedenfalls verdient gehabt. 

 

www.ksc.de:Sie hatten sehr viele Neuzugänge in das Team zu integrieren. Liegt darin der Hauptgrund dafür, dass Ihre Mannschaft erst sehr spät in der Saison besser in Fahrt kam. 

Rainer Krieg:Wir hatten erneut sehr viele Abgänge zu kompensieren und Neuzugänge zu integrieren. Deshalb konnte man auch nicht hoffen, dass wir die Regionalliga aufmischen würden. Aber ich finde, dass wir uns mit diesem Kader sehr gut geschlagen haben.

 

www.ksc.de:Vor Saisonbeginn hatten Sie Tabellenplatz zehn als Ziel ausgegeben. Ist das nach der Hinrunde noch realistisch?

Rainer Krieg:Wir haben dieses Ziel noch nicht aus den Augen verloren und die sechs Punkte auf Platz zehn liegen meiner Meinung nach auch im Bereich des Machbaren. Wir werden in der Rückrunde jedenfalls nichts unversucht lassen, uns gut vorbereiten und dann noch einmal Vollgas geben.

 

Das Interview führte David Ruf


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