Spielplan

Spieltagsinfos zu KSC – Dynamo Dresden

Vorberichte

Am Sonntag (08. Februar, Anpfiff: 13:30 Uhr, Stadionöffnung 11:30 Uhr) ist Dynamo Dresden für den 25. Spieltag der 2. Fußball-Bundesliga zu Gast im BBBank Wildpark. Wir haben im Vorfeld alles Wichtige für den Stadionbesuch zusammengefasst.

Shuttle-Service

Ab 11:30 Uhr bieten die Verkehrsbetriebe Karlsruhe (VBK) den altbewährten Shuttle-Service ab dem Durlacher Tor an. Ab 25 Minuten nach Spielende wird der Shuttle-Service ab der Haltestelle am Adenauerring (auf Höhe iPunkt) angeboten. Um den Ablauf zu optimieren, fährt der Bus nach dem Spiel nur bis zur Bushaltestelle KIT (Studentenhaus).

Der Service richtet sich vorzugsweise an Menschen mit Behinderung, kann aber grundsätzlich von allen Fans genutzt werden.

Ticketsituation

Der BBBank Wildpark ist noch nicht ausverkauft, die Tageskassen öffnen in allen Bereichen, außer im Gastbereich. Es lohnt sich zudem wieder ein Blick online unter ksc.de/tickets in unseren einzigen offiziellen Ticketzweitmarkt zu werfen, ob eventuell kurzfristig noch Steh- oder Sitzplatzkarten im Heimbereich zum Verkauf angeboten werden.

Zeitgleich mit den Stadiontoren öffnen zudem die Clearingstellen, an denen alle Probleme mit Tickets geklärt werden und Aufpreiszahlungen von ermäßigten Tickets möglich sind. Die Clearingstellen sind bis circa 20 Minuten nach Spielbeginn geöffnet.

Parken, An- und Abreise

Es wird eine frühzeitige Anreise – idealerweise mit dem ÖPNV – empfohlen. Im Ticketpreis ist die Anreise per KVV bereits enthalten. Ab spätestens 11:30 Uhr ist der Adenauerring auf Höhe des BBBank Wildpark für Fahrzeuge aller Art gesperrt. Etwa 20 Minuten vor Spielende wird der Adenauerring erneut gesperrt und lageorientiert freigegeben.  Informationen zur aktuellen Verkehrs- und Baustellensituation können unter Mobilitätsportal - Karlsruhe (trk.de) abgerufen werden.

Auch bei diesem Heimspiel muss mit verstärkten Verkehrskontrollen rund um den BBBank Wildpark seitens des Ordnungs- und Bürgeramtes gerechnet werden. Alle Infos gibt es dazu hier.

Die empfohlenen Parkhäuser im Stadtgebiet:

Parkgarage Schlossplatz (Am Schlossplatz, 76131 Karlsruhe)
Parkgarage Passagehof (Passagehof 11, 76133 Karlsruhe) 
Herrenstraße/Zirkel (Herrenstraße 9, 76133 Karlsruhe)
Parkhaus Kronenplatz (Fritz-Erler-Straße 7-11, 76133 Karlsruhe)

Tribünen & Zugang

Die verschiedenen Eingänge des BBBank Wildpark können aus allen Richtungen des Boulevards rund um das Stadion erreicht werden. Während der Ankunft des Dresdner Mannschaftsbusses kann es zu kurzzeitigen Sperrungen der Laufwege zur Nordtribüne kommen.

Eine Sektorentrennung besteht bei diesem Spiel zum Gastbereich und dieses Mal auch zwischen der Ost- und Südtribüne. Die Tickets funktionieren demnach nur am vorgesehen Zugang.

Aufenthalt im Stadion

Für die Zeit des Aufenthalts im BBBank Wildpark gilt die Stadionordnung.

Rauchverbot

Auf allen Tribünen des BBBank Wildpark gilt ein striktes Rauchverbot – das gilt auch für E-Shishas, E-Zigaretten sowie Cannabisprodukte. Bei Nichtbeachtung kann der KSC ein Tageshausverbot aussprechen und die Person des Stadions verweisen.

FanWelt am BBBank Wildpark

Die FanWelt am BBBank Wildpark ist am Samstag ab 11:15 Uhr geöffnet. Während des Spiels schließt sie ihre Tore, öffnet nach Abpfiff aber für weitere 90 Minuten. Bitte unbedingt beachten: Abholungen sind aufgrund des großen Andrangs am Spieltag nicht möglich.

Als Artikel des Spieltags gibt es dieses Mal 20 Prozent Rabatt auf das aktuelle Aufwärmshirt/Aufwärmtop

In der Räumlichkeit links des Haupteingangs bietet der KSC am Wochenende einen Abverkauf mit bis zu 70 Prozent Rabatt an. Geöffnet ist am Freitag von 12:00 bis 18:00 Uhr, am Samstag von 11:00 bis 15:00 Uhr sowie am Sonntag analog zur FanWelt.

Berichterstattung

Wie gewohnt halten wir euch im Live-Ticker in der KSC-App für iOS und Android sowie auf KSC.de und auf unseren sozialen Netzwerken auf Ballhöhe. Eine Viertelstunde vor Anpfiff startet zudem unser Fanradio. Nach der Partie gibt es alle Highlights, das komplette Relive sowie die Stimme zum Spiel bei KSC DREI60.

Eichner: "Wir bleiben wachsam!"

Vorberichte von Jan Hoffmann

Heimspiel am Sonntagmittag! An diesem Wochenende empfangen wir die SG Dynamo Dresden zur Partie des 25. Spieltages. Nach dem wilden 3:3 im Hinspiel wird Blau-Weiß nun alles daran setzen, die Sachsen zu bezwingen und damit den dritten Sieg in Folge einzufahren. Wie wir das anstellen wollen und wer da auf uns zukommt lest ihr im Vorbericht!

Eichner bei der PK

Dynamischer Start in die Rückrunde

Die erste Saisonhälfte sorgte in Sachsens Landeshauptstadt bei so manchem Fußballfreund für graue Haare. Ende Dezember standen die Vorjahresaufsteiger mit gerade einmal 13 Punkten auf dem letzten Tabellenplatz und der Klassenerhalt erschien eine Herkules-Aufgabe zu sein. Zum Start der Rückrunde gelang es der Mannschaft von Thomas Stamm aber den Bock umzustoßen und in den ersten beiden Partien gegen die Abstiegskontrahenten Fürth und Magdeburg zwei 6-Punkte-Spiele zu gewinnen. Aus den bisherigen sieben Rückrundenspielen holte die SGD bereits zwölf Punkte und somit nur einen weniger als in der gesamten Hinrunde. „Ich erwarte eine der besten Mannschaften der Rückrunde“, prophezeit Christian Eichner und fügt an: „Sie spielen einen guten Ball und haben einen Trainer, der Wert darauflegt.“

Doch auch seine eigene Elf darf in Folge der letzten beiden Siege mit breiter Brust in das Heimspiel gehen. „Die Jungs haben ordentlich Selbstvertrauen“ freut sich der Cheftrainer über den blau-weißen Spirit. „Die beiden Ergebnisse haben uns gutgetan, um in der Rückrunde anzukommen“, führt der Fußballlehrer weiter aus. Christian Eichner warnt aber vor Überheblichkeit und erinnert an die schwierige Phase zum Ende der Hin- und dem Start der Rückrunde: „Wir haben der Rucksack der zehn sieglosen Spiele mitgebracht. Das wissen wir und deswegen bleiben wir sehr wachsam!“ Schlussendlich gilt es sich daher „am Sonntag aufs Neue zu beweisen.“

Das Stadion

Wir freuen uns auf einen vollen BBBank Wildpark! 30.280 Fans haben sich zum aktuellen Zeitpunkt bereits ihr Ticket für das Heimspiel gesichert. Die wenigen Restkarten sind noch online und am Sonntagvormittag an der Tageskasse erhältlich.

Unser Personal

Über mehrere Wochen hinweg war unsere Nummer eins Hansi Bernat mit vier gelben Karten vorbelastet, beim Auswärtssieg in Magdeburg folgte die Fünfte. Der 25-jährige Keeper ist damit für das anstehende Heimspiel gesperrt und wird durch Robin Himmelmann vertreten. Für Himmelmann ist es nach eineinhalb Jahren beim KSC das erste Pflichtspiel, an Erfahrung fehlt es dem 37-Jährigen mit über 200 Profispielen aber keineswegs. „Ich erwarte einen sehr, sehr guten Robin Himmelmann, weil er in den letzten Wochen und Monaten in den Testspielen und Trainingseinheiten gute Leistungen gezeigt hat“, äußert sich Christian Eichner zum KSC-Debüt des Torhüters.

Außerdem werden Lilian Egloff und Nicolai Rapp zum ersten Mal wieder im Aufgebot stehen. Egloff musste zuletzt aufgrund von muskulären Problemen aussetzen, Rapp fiel mit einer Sprunggelenksverletzung in den bisherigen Rückrundenspielen aus. Somit stehen Eichner & Co. am Wochenende alle Spieler außer den angeschlagenen Marcel Beifus und Eymen Laghrissi alle Profis zur Verfügung.

Die Lage in Liga 2

Freitag, 18:30 Uhr:
SV Elversberg (4.) – 1. FC Magdeburg (17.)
FC Schalke 04 (1.) – DSC Arminia Bielefeld (12.)

Samstag, 13:00 Uhr:
SC Paderborn 07 (2.) – Eintracht Braunschweig (16.)
1. FC Nürnberg (9.) – Fortuna Düsseldorf (11.)
SV Darmstadt 98 (3.) – Holstein Kiel (15.)

Samstag, 20:30 Uhr:
VfL Bochum (10.) – 1. FC Kaiserslautern (6.)

Sonntag, 13:30 Uhr:
KSC (8.) – SG Dynamo Dresden (14.)
Hannover 96 (5.) – SpVgg Greuther Fürth (18.)
Preußen Münster (13.) – Hertha BSC (7.)

Dreifacher Double-Gewinner, ausgeglichene Bilanz und ein gesperrter Torwart

Vorberichte

Fünfte Gelbe, fünf KSC-Siege und der dreifache Gewinner von Meisterschaft und Pokal - die Fakten-11 zum Heimspiel gegen die SG Dynamo Dresden glänzt erneut mit jeder Menge Stammtischwissen!

8-mal konnte Dynamo in ihrer Geschichte die DDR-Meisterschaft verbuchen. 3-mal sogar das Double aus Meisterschaft und Pokalsieg

10-mal erst war ein Torhüter in der 2. Bundesliga wegen der 5. gelben Karte gesperrt. Nur zwei Torhüter in der Geschichte der 2. Bundesliga waren dabei früher im Saisonverlauf als Hans Christian Bernat.

12 Punkte konnte Dynamo in der Rückrunde bereits verbuchen und damit einen mehr als der KSC. Damit konnten sich unsere Gäste aktuell auf Rang 14 nach oben schieben.

15-mal trafen der KSC und Dynamo Dresden in der 2. Bundesliga bisher aufeinander. Die Bilanz ist dabei komplett ausgeglichen: fünf Siege, fünf Unentschieden, fünf Niederlagen.

17 Jahre war KSC-Abwehrchef und gebürtiger Dresdner Marcel Franke alt, als er sein Pflichtspieldebüt für Dynamo Dresden in der 3.Liga gab.

18 Grad überwiegend sonnig – so lautet die Wettervorhersage für Sonntagmittag. Bestes Fußballwetter!

19,611 Jahre war Louey Ben Farhat am vergangenen Sonntag alt, als er am vergangenen Wochenende seinen ersten Doppelpack in der 2.Bundesliga erzielte.

443,18 Kilometer Luftlinie trennen die beiden Städte Karlsruhe und Dresden.

1.060 Punkte trennen die beiden Vereine in der ewigen Tabelle der 2.Bundesliga. Der KSC liegt mit 1486 Punkten auf Platz 4, während die Dresdner mit 426 Punkten auf Platz 47 verweilen.

1.114 Plätze fasst der BBBank Wildpark mehr als das ähnlich gebaute Rudolf-Harbig-Stadion in Dresden.

3.500 Gästefans treten trotz der mehr als 400 Kilometer Anreise den Weg aus Sachsens Landeshauptstadt nach Karlsruhe an. Der Gästeblock ist somit ausverkauft.

"Ein sehr, sehr wichtiger Punkt heute, weil er die kleine Serie bei uns lässt."

Spielberichte

Wildes 3:3 gegen Dynamo Dresden

Spielberichte von Jan Hoffmann

Am 25. Spieltag empfingen wir die SG Dynamo Dresden zum Heimspiel im BBBank Wildpark. Im Spielbericht gibt es das Remis zum Nachlesen. 

Christian Eichners Taktik 

In den vergangenen beiden Spielen bewährte sich die Startelf in ihrer 5-3-2-Formation. Unser Cheftrainer Christian Eichner vertraute daher auf dieselben Mannen, die auch schon bei den 3:1-Erfolgen gegen Kiel und Magdeburg begonnen hatten. Einzig im Tor war der blau-weiße Übungsleiter zu einer Änderung gezwungen, da Stammkeeper Hansi Bernat aufgrund einer Gelbsperre auf der Tribüne Platz nahm. Der junge Däne wurde von Robin Himmelmann ersetzt, der somit nach eineinhalb Jahren beim KSC zu seinem Pflichtspieldebüt kam. Gleich drei Neuerungen gab es dafür auf der Bank, denn neben Ersatztorhüter Aki Koch standen auch Lilian Egloff und Nicolai Rapp nach ihren Verletzungen zum ersten Mal seit mehreren Wochen wieder in unserem Aufgebot. Shio Fukuda und Meiko Wäschenbach rotierten in diesem Zuge für das Feldspieler-Duo aus dem Kader. 

Das Spiel in der Zusammenfassung 

Fehlstart für Blau-Weiß 

Bei bestem Fußballwetter pfiff Schiedsrichter Florian Badstübner den heutigen Fußballnachmittag an. Die Mission für die Eichner-Elf war klar, der dritte Sieg in Folge sollte her! Die unglaubliche Stimmung auf den Rängen übertrug sich in den Anfangsminuten allerdings nicht auf die in blau gekleideten Akteure auf dem Rasen. Stattdessen schlug Dresdner nach drei Minuten in einem Moment der Unaufmerksamkeit eiskalt zu. Auf die Balleroberung in der Karlsruher Hälfte folgte eine Passkombination in den Strafraum. Dort legte Rossipal auf Hauptmann ab, der die Kugel aus spitzem Winkel an Robin Himmelmann vorbeischob. Der KSC-Debütant brachte zwar noch seine Fingerspitzen an den Ball, konnte den Einschlag aber nicht mehr verhindern.  

Pari vom Punkt 

Nach dem frühen Rückstand benötigten unsere Blau-Weißen einige Minuten, um in der Partie anzukommen. Simic war es dann, der in der 19. Minute mit einem Sololauf erste offensive Akzente setzte. Seine Flanke in den gegnerischen Strafraum konnte die Dynamo-Defensive jedoch vereiteln. Zwei Zeigerumdrehungen später erarbeitete sich die Eichner-Elf einen Eckstoß, den sich unser Kapitän Marvin Wanitzek zur Aufgabe nahm. Die Hereingabe landete am zweiten Pfosten bei Roko Simic, der per Kopf in den Fünfmeterraum auf Christoph Kobald ablegte. Beim Versuch Dresdens Keeper Schreiber zu umkurven, fällte dieser unseren Innenverteidiger mit der Hand. Schiedsrichter Badstübner zeigte sofort auf den Punkt! Elfmeter sind beim KSC bekanntlich eine Angelegenheit für Marvin Wanitzek. Unsere Nummer zehn blieb cool und setzte die Kugel links unten in die Maschen (22.). 

Dynamo schlägt zurück 

Der verdiente Ausgleich hielt allerdings nicht lange stand. Nur sechs Minuten nach dem Elfmetertor kamen die Gäste über unsere linke Defensivseite vor das KSC-Tor. Von der Strafraumkante schlug Jason Ceka eine Flanke in Richtung Robin Himmelmann. In der Luft rauschte Ben Bobzien an, hielt seinen Fuß in die Flugkurve des Ball und touchierte die Kugel leicht. Unser Schlussmann hatte nicht damit gerechnet und musste zusehen, wie die Kugel zum erneuten Rückstand in seinem Tor landete (28.). Mit der Führung im Rücken sicherten sich die Sachsen noch mehr Spielanteile, während der KSC kaum Zugriff bekam. Hatte die Eichner-Elf dann mal die Kugel, wurde mit dem Ballbesitz fahrlässig umgegangen. So war kurz vor der Pause ein Fehlpass auf Höhe der Mittellinie Ursprung eines Dynamo-Konters. Hierbei marschierte Hauptmann über 30 Meter in die Karlsruher Hälfte. Am Strafraum angekommen spielte er einen Doppelpass mit Angreifer Vincent Vermeij, den Dresdens Kapitän Hauptmann wiederum per Volley zum 1:3-Halbzeitstand vollendete (44.). Die erste Hälfte begann, wie sie begonnen hatte: maximal ernüchternd.  

Neue Taktik, frischer Wind 

Zum Start der zweiten Halbzeit änderte Christian Eichner die taktische Ausrichtung seiner Mannschaft. Christoph Kobald blieb in der Kabine, für ihn kam Philipp Förster in die Partie. Dieser Wechsel hatte zur Folge, dass sich die Defensive fortan in einer Viererkette formierte und das Mittelfeld in einer Raute mit Förster auf der Zehn agierte. Im Zuge der taktischen Umstellung erhöhten sich der Ballbesitzanteil und die Ballsicherheit unserer Blau-Weißen, Torchancen ließen jedoch zunächst auf sich warten. Zwar wurden die Angriffe technisch sauber vorgetragen, doch weder Wanitzeks Distanzschuss (58.), noch sein direkter Freistoßversuch (60.) fanden den Weg ins Tor der Gäste.  

Hoffnung durch Traumtor 

Die Mühen und der durch die Einwechslung von Fabian Schleusener erhöhte Offensivdrang wurden schließlich dennoch mit dem Anschlusstreffer belohnt. Roko Simic fand im Strafraum seinen Sturmpartner Louey Ben Farhat, der das Kunstleder daraufhin in bester Stürmermanier aus Drehung in den rechten Knick hämmerte (68.). Nur wenige Sekunden später gelang Vorlagengeber Simic beinahe ein eigener Treffer, sein Flugkopfball landete allerdings am rechten Torpfosten (70.). 

Der Kampfgeist der Eichner-Elf war durch den Treffer zum 2:3 endgültig geweckt. Mit einem hohen Pressing wurde versucht, frühe Ballgewinne zu generieren. Der Offensivdrang hatte jedoch auch zur Folge, dass die Dresdner beim Überspielen der vordersten Ketter viel Raum hatten. In der 74. Minuten wurden die Sachsen durch einen Schuss von Sterner aus der zweiten Reihe gefährlich, Karlsruhes Rückhalt Robin Himmelmann konnte sich aber mit einer wichtigen Parade auszeichnen.  

Erneut per Strafstoß 

Für die Schlussminuten zog Christian Eichner mit den Einwechslungen von Lilian Egloff und Nicolai Rapp nochmal alle Register. Der Erstgenannte setzte nach einer Hackenvorarbeit auf Louey Ben Farhat direkt eine Duftmarke, der Schuss landete allerdings im Toraus (88.). Unser KSC ließ aber nicht locker, die unglaublich lauten Ränge lieferten die weiteren Prozentpunkte an Energie. So kam es in der 94. Minute dann doch noch zum mittlerweile hochverdientem Ausgleich und erneut war es Marvin Wanitzek aus elf Metern. Dem Strafstoß ging ein Foul an der Strafraumkante voraus. Schiedsrichter Badstübner hatte zunächst auf Freistoß entschieden, korrigierte seine Entscheidung aber nach Rücksprache mit dem Videoassistenten Patrick Hanslbauer.  

Der völlig entfesselte KSC war mit dem Remis aber noch nicht zufrieden und stürmte weiter auf das gegnerische Tor. Wenige Sekunden vor dem Ende landete der Ball tatsächlich noch im Netz, Louey Ben Farhat befand sich zum Zeitpunkt des Zuspiels für seinen vermeintlich goldenen Treffer allerdings im Abseits. Somit endete eine wilde Partie wie auch schon in der Hinrunde beim Stand von 3:3. 

Fazit & Ausblick 

Nach diesen ereignisreichen 90 plus neun Minuten heißt es erstmal Durchatmen. Die Eichner-Elf machte eine schwache erste Hälfte im zweiten Durchgang wett und belohnte sich am Ende beinahe noch mit dem Heimsieg. Angesichts des Spielverlaufs dürfen wir mit der Punkteteilung aber zufrieden sein und die positiven Aspekte der Partie mit in die neue Trainingswoche nehmen. 

Am kommenden Sonntag, dem 15. März geht es für Blau-Weiß dann zum Derby auf den Betzenberg. Der Gästeblock ist restlos ausverkauft. 

Die Daten zur Partie 

KSC: Himmelmann – Jung, Ambrosius, Franke, Kobald (46. Förster), Herold – Burnic (66. Schleusener), Kwon (90.+5 Rapp), Wanitzek – Simic (87. Egloff), Ben Farhat 

SG Dynamo Dresden: Schreiber – Sterner, Pauli, Keller, Rossipal – Ceka (87. Risch), Wagner, Hauptmann, Amoako, Bobzien (87. Kutschke) – Vermeij (77. Daferner) 

Ergebnis: 3:3

Tore: Wanitzek (22., 90.+4), Ben Farhat (68.) | Hauptmann (3., 44.), Bobzien (28.)  

Gelbe Karten: Burnic (51.), Ben Farhat (90.+8)

Schiedsrichter: Florian Badstübner 

Ort: BBBank Wildpark 

Zuschauende: 33.180 (Heimfans: 28.948, Gästefans: 3.560, Pufferplätze: 672)


Match
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