Spielplan

"Den Mannschaften es da oben schwer machen"

Vorberichte von Jan Hoffmann

Noch fünf Spieltage sind zu gehen, am Freitagabend gastieren unsere Blau-Weißen aber erstmal im Saarland bei der SV Elversberg. Im Vorbericht blicken wir gemeinsam mit unserem Cheftrainer Christian Eichner auf das Auswärtsspiel und die Karlsruher Ausgangslage.

Eichner bei der PK

Magische Marke geknackt

Mit dem 4:1-Heimerfolg gegen Arminia Bielefeld haben wir die 40-Punkte-Marke geknackt. Unser Cheftrainer Christian Eichner verspricht sich von diesem positiven Ereignis eine frei aufspielende Mannschaft: „Ich erhoffe mir, dass das ein kleines Puzzleteil in die Kabine rein gibt und ein bisschen mehr Freiheit aufkommt.“

Im Restprogramm kommen mit Elversberg, Hannover, Darmstadt und Paderborn noch vier Aufstiegsaspiranten auf uns zu, Blau-Weiß wird somit eine wichtige Rolle zu Teil. „Wir wollen es den Mannschaften da oben schwer machen“, formuliert der Karlsruher Übungsleiter als Ziel für die restlichen Spiele. Eichner hebt die SVE dabei als „eine in sich stimmende Mannschaft“ hervor und betont die enge Situation im Aufstiegsrennen. „Klar ist, dass die Jungs aus Elversberg voll auf Sieg spielen werden, gerade in dieser Phase der Saison“, so unser Cheftrainer.

Das Stadion

Wir fahren mit der vollen Kapelle ins Saarland! Der Gästeblock in der URSAPHARM-Arena an der Kaiserlinde ist restlos ausverkauft. Somit freuen wir uns auf 1.488 KSC-Fans in Elversberg. Vielen Dank für die zahlreiche Unterstützung!

Wichtiger Hinweis an alle Auswärtsfahrerinnen und -fahrer: Druckt die print@home-Tickets unbedingt aus, um eine reibungslose Ticketkontrolle zu ermöglichen.

Unser Personal

Zu Beginn der Trainingswoche war unser Kader von einer Erkältungswelle gebeutelt. David Herold, Rafael Pinto Pedrosa und Louey Ben Farhat mussten krankheitsbedingt bei den bisherigen Einheiten aussetzen, mischen am Donnerstagnachmittag aber wieder mit. „Wir müssen schauen, wie es aussieht, sind aber positiv gestimmt“, ordnet Christian Eichner die Personalsituation ein.

Definitiv verzichten müssen wir neben Marcel Beifus (Knorpelschaden), Lilian Egloff (Muskelfaserris), Eymen Laghrissi (Schulterverletzung) und Ali-Eren Ersungur (Kapselverletzung) auch noch auf Leon Opitz. Der Offensivspieler fällt aufgrund von Problemen am Sprunggelenk aus. Wir wünschen allen eine gute Besserung!

Die Lage in Liga 2

Freitag, 18:30 Uhr:
SV Elversberg (4.) – KSC (8.)
Holstein Kiel (13.) – 1. FC Kaiserslautern (7.)

Samstag, 13:00 Uhr:
1. FC Magdeburg (15.) – Fortuna Düsseldorf (14.)
DSC Arminia Bielefeld (13.) – 1. FC Nürnberg (9.)
SG Dynamo Dresden (11.) – VfL Bochum (10.)

Samstag, 20:30 Uhr:
Hannover 96 (3.) – SC Paderborn 07 (2.)

Sonntag, 13:30 Uhr:
SpVgg Greuther Fürth (17.) – SV Darmstadt 98 (5.)
FC Schalke 04 (1.) – SC Preußen Münster (18.)
Eintracht Braunschweig (16.) – Hertha BSC (6.)

0:3-Niederlage in Elversberg

Spielberichte von Luca Thomas

Am 30. Spieltag ging es für unsere Jungs ins Saarland zur SV Elversberg. Die Auswärtsniederlage gibt es im Spielbericht zum Nachlesen.

Stephan Ambrosius am Ball

Christian Eichners Taktik

Im Vergleich zum Heimsieg vor einer Woche gegen Arminia Bielefeld musste der KSC-Cheftrainer einen Wechsel vollziehen. David Herold, der unter Woche nur krankheitsbeidingt teilweise mittrainieren konnte, war noch nicht für 90 Minuten fit. Im bekannten 5-3-2-System begleitete Dzenis Burnic somit die linke Defensivseite. Für ihn spielte Philipp Förster im zentralen Mittelfeld neben Nicolai Rapp und Kapitän Marvin Wanitzek. Auch Rafael Pinto Pedrosa kränkelte unter Woche und nahm somit zunächst auf der Bank Platz.

Das Spiel in der Zusammenfassung

Doppelchance für unsere Jungs

Bei frühsommerlichen Temperaturen in Elversberg eröffnete Schiedsrichter Felix Prigan um 18:30 Uhr die Partie. Der erste gefährliche Abschluss für Blau-Weiß gehörte Louey Ben Farhat, der von der linken Strafraumkante trocken abzog. Den satten Abschluss konnte SVE-Keeper Nicolas Kristof zunächst abwehren. Der Nachschuss von Philipp Förster verfehlte das Elversberger Tor im Anschluss nur knapp (6.). Kurz darauf gab es die nächste gute Möglichkeit für den KSC. Eine Flanke von Sebastian Jung an den zweiten Pfosten fand Marvin Wanitzek, doch auch der Karlsruher Kapitän konnte Kristof nicht überwinden (8.).  In der Folge hatten die in weiß spielenden Gastgeber etwas mehr Ballbesitz, konnten sich zunächst jedoch keine klaren Möglichkeiten herausspielen.

SVE mit der Führung

Immer wieder konnte die KSC-Defensive die Angriffsversuche der Saarländer im Keim ersticken. Zumindest bis zur 26. Spielminute, als sich die Elf von Vincent Wagner durch das Zentrum in den Karlsruher Strafraum kombinieren konnte und Lukas Petkov den Ball auf Immanuel Pherai querlegte. Die Hamburger Leihgabe hatte anschließend wenig Mühe den Ball im freien Tor unterzubringen. Nach der Elversberger Führung waren die Jungs von Christian Eichner um den Ausgleich bemüht, im letzten Drittel fehlte jedoch häufig die Genauigkeit. Doch auch die SVE spielte sich immer wieder Chancen heraus. In der 41. Spielminute fand Porebas Chippass in die Box zunächst keinen Abnehmer, im zweiten Anlauf scheiterte Petkov schlussendlich an KSC-Schlussmann Hansi Bernat. Somit mussten unsere Jungs nach den ersten 45 Minuten einem 0:1-Rückstand hinterherlaufen.

Pherai erhöht

Die erste Chance im zweiten Durchgang gehörte den Gastgebern. Nach einem Ballverlust in der eigenen Hälfte tauchte Petkov frei vor Bernat auf, unsere dänische Mauer reagierte allerdings brillant und konnte den Abschluss entschärfen (46.). Nur wenig später musste Bernat den Ball allerdings wieder aus dem eigenen Netz fischen. Erneut kombinierten sich die Elversberger durch die Mitte in den Strafraum des KSC. Wieder war es Pherai, der abziehen konnte und den Ball unhaltbar in den linken Knick setzte (53.).

Saarländer Doppelschlag

In der 62. Spielminute stellte die SVE auf 3:0. Eine Flanke von rechts rutschte durch den Strafraum der Badener. Am zweiten Pfosten brachte der ehemalige KSC-Spieler Lasse Günther den Ball scharf vor das Karlsruher Tor, wo Tom Zimmerschied nur den Fuß hinhalten musste. Nach dem Gegentreffer reagierte Christian Eichner und brachte neues Personal ins Spiel. Shio Fukuda und Andreas Müller ersetzten Fabian Schleusener und Nicolai Rapp.

Möglichkeiten zum Anschluss

Rund 15 Minuten vor Ende der regulären Spielzeit meldeten sich unsere Blau-Weißen wieder vor dem gegnerischen Kasten. Über die rechte Seite legte Pinto Pedrosa auf Marvin Wanitzek ab, dessen Abschluss verfehlte allerdings das Tor der Saarländer. In der 88. Spielminute hatten die Karlsruher die beste Möglichkeit des zweiten Durchgangs. Ein Freistoß von Wanitzek aus etwas über 20 Metern verfehlte das Tor der Elversberger nur um wenige Zentimeter. Am Ende musste man sich dem Aufstiegsaspiranten aus dem Saarland mit 0:3 geschlagen geben.

Fazit & Ausblick

Schlussendlich gelang es dem Team von Christian Eichner nicht, etwas Zählbares aus Elversberg mitzunehmen. Nach 90 Minuten mussten wir uns in der Summe verdient mit 0:3 geschlagen geben, was auch die Zahlen zur Partie widerspiegeln. Am kommenden Wochenende ist mit Hannover 96 der nächste Gegner aus der Top fünf der Liga zu Gast im BBBank Wildpark.

Die Daten zur Partie

Elversberg: Kristof – Gyamerah (46. Mickelson), Pinckert, Rohr, Günther (78. Sickinger) – Poreba, Condé, Petkov (86. Adam), Pherai (78. Malanga), Zimmerschied – Mokwa (69. Schnellbacher)

KSC: Bernat – Jung (72. Pinto Pedrosa), Ambrosius, Franke, Kobald, Burnic (72. Herold) – Förster, Rapp (63. Müller), Wanitzek – Schleusener (63. Fukuda), Ben Farhat (81. Simic)

Ergebnis: 3:0

Tore: Pherai (26., 53.), Zimmerschied (62.)

Gelbe Karten: Rapp (23.)

Schiedsrichter: Felix Prigan

Zuschauende: 9.307 (ausverkauft)

Ort: Ursapharm-Arena an der Kaiserlinde


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