Torloses-Remis für U17

Stoll-Truppe kehrt mit einem Punkt aus Augsburg zurück

aKAdemie

Am Samstag stand das letzte Auswärtsspiel in Liga A für die KSC U17 an. Sie gastierten beim FC Augsburg und kämpften vor 90 Zuschauerinnen und Zuschauern um wichtige Punkte im Kampf um den Einzug ins Achtelfinale.

U17 vor dem Auswärtsspiel

Am neunten und damit vorletzten Spieltag der Liga A ging es für die B-Junioren des Karlsruher SC zum Auswärtsspiel auf den Rasenplatz der Paul-Renz-Akademie. Dort empfing sie ein heimstarker FC Augsburg, der zuletzt Eintracht Frankfurt mit 4:2 auf heimischen Rasen schlug. Für den verletzten Malik Mert Temizsoy, der sich bei einem Ligaspiel der U16 verletzt hatte, nahmen Luis Meierhöfer und Ajdin Kolasinac als Verstärkung auf der Bank Platz.

Kämpferischer Auftritt

Die in blau spielenden Karlsruher starteten mit viel Druck in ihre letzte Auswärtspartie und störten konsequent das Aufbauspiel der Hausherren. Früh erspielte sich die Stoll-Truppe die erste große Gelegenheit: Nach einer gefährlichen Ecke von Marlo Thürer köpfte Marc Kaiser zu zentral aufs Tor, und auch der Nachschuss von Kapitän Finn Bierle verfehlte sein Ziel knapp (9.). Der KSC blieb weiter am Drücker, setzte die Augsburger Defensive mit weiteren Standards unter Druck, während sich das Spielgeschehen nur selten in Richtung Karlsruher Hälfte verlagerte – Torgefahr war dort vorerst Mangelware.

In der 33. Minute sorgte Marlo Thürer für kollektives Raunen auf der Tribüne: Nach starker Ballbehauptung an der Eckfahne zog er aus spitzem Winkel ab – sein Schuss strich nur knapp am Tor vorbei. Kurz vor dem Halbzeitpfiff des Unparteiischen Paul Züfle erarbeiteten sich beide Teams noch jeweils eine gute Möglichkeit, um mit einer Führung in die Pause zu gehen: KSC-Keeper Malik Can Kuriata parierte einen gefährlichen Freistoß der Gastgeber (45.), auf der Gegenseite vereitelte FCA-Torhüter Arlind Qela eine Ecke nach dem Konter der Blau-Weißen (45.+1).

Auch in Durchgang zwei blieb die Partie intensiv und umkämpft. Richtig gefährlich wurde es in der 54. Minute, in der Kuriata den Ball nur noch mit den Fingerspitzen auf Kosten einer Ecke am Tor vorbeilenkte.

15 Minuten vor Schluss wurde es nochmal turbulent für beide Seiten. Nach einer abgewehrten Augsburger Ecke behauptete der eingewechselte Lenny Noah Bruckert im Kopfballduell auf Höhe der Mittellinie den Ball und leitete ihn direkt an Marlo Thürer. Der setzte zum Sprint an, legte sich den Ball allerdings etwas zu weit vor, sodass Qela die Situation vor dem Strafraum klären konnte. Doch damit war die Situation noch nicht vorbei. Der Augsburger Keeper schlug das Leder weit nach vorn, wo die Gastgeber mit einem schnellen Doppelpass zum Abschluss kamen – erneut war Kuriata zur Stelle (77.).

„Wir haben die Torchancen nicht genutzt“, resümiert Cheftrainer Martin Stoll nach Abpfiff. Am Ende war es ein kämpferischer Auftritt seiner Truppe, bei dem sie sich, wie im Hinspiel, leider nicht belohnen konnten.

Fazit & Ausblick

Während der 1. FC Köln bereits als sicherer Achtelfinalist feststeht, hat sich nun auch der VfB Stuttgart vorzeitig qualifiziert und ist punktetechnisch nicht mehr einzuholen. Der 1. FC Kaiserslautern hingegen hat keine Chance mehr auf das Weiterkommen – der Rückstand auf Platz vier ist zu groß. Damit kämpfen nun der Karlsruher SC, Eintracht Frankfurt und der FC Augsburg um die verbleibenden zwei Achtelfinalplätze. Es bleibt also spannend bis zur letzten Minute!

„Jetzt haben wir ein Endspiel gegen Köln, um da die Chance auf ein weiteres Spiel festzumachen“, sagt Coach Stoll. Die Entscheidung fällt für seine Truppe am letzten Spieltag (Samstag, 26.04., 13:00 Uhr) im Wildparkareal, wenn sie den 1. FC Köln empfangen. Jetzt geht der Blick erst mal auf kommenden Samstag (19.04., 13:30 Uhr), wenn die Fächerstadtkicker im Verbandspokalfinale auf den SV Sandhausen treffen und eine Chance auf die Titelverteidigung haben.


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