U23 unterliegt dem SVO zum Oberliga-Auftakt
Die U23 der KSC grenke aKAdemie hat den Auftakt in die Oberliga Baden-Württemberg verloren. Beim SV Oberachern gab es vor knapp 900 Zuschauerinnen und Zuschauern eine 0:3-Niederlage; daran änderte auch die Leistungssteigerung nach dem Seitenwechsel nichts mehr.

Pünktlich um 19:30 Uhr pfiff der Unparteiische Oskar Roeck die Spielzeit 2026/27 für die KSC U23 an. Mit dabei waren direkt einige Debütanten und Rückkehrer: Cheftrainer Dietmar Blicker schickte mit Fetsch, Walz, Puseljic, Schmidt und Gebert gleich fünf Neuzugänge im Waldsee-Stadion auf das Feld. Auf schwierigem Geläuf kam der KSC zunächst druckvoll in die Partie, ohne jedoch gefährlich vor Mark Redl im SVO-Tor in Erscheinung zu treten. Besser machte es der Gastgeber in der Anfangsphase: Luca Fritz brachte die Mannschaft von Fabian Himmel und Klaus Koch nach nur 14 Minuten per Kopf in Führung. In der Folge übernahm der SVO das Kommando, die Blicker-Elf musste sich mehr und mehr auf das Verteidigen beschränken. Folgerichtig fiel nach nicht einmal 30 Minuten das zweite Tor Oberacherns durch Noah Zwick. Über einen weiteren Gegentreffer vor der Pause hätte sich die Blicker-Elf nicht beschweren können, wobei gegen Ende der ersten Halbzeit der ein oder andere Standard zumindest mal in Richtung Tor der Gastgeber flog. Ganz anders sah es dann nach dem Seitenwechsel aus: Mit unverändertem Personal musste die U23 zunächst einen Lattenkracher überstehen, ehe die ersten ernstzunehmenden Chancen auf der KSC-Habenseite standen. Ein Versuch von Luis Dettling wurde genauso wie ein Abschluss von Niklas Behr geblockt, bei einem weiteren Abschluss setzte das Eigengewächs minimal zu hoch an. Mit dem offensiven Dreifachwechsel nach 63 Minuten, als Sür, Zügel und Gerold für Dettling, Engel und Dühring kamen, erhöhte der KSC zunehmend den Druck. Oberachern wurde regelrecht eingeschnürt, die in weißen Trikots auflaufenden Karlsruher verpassten aber in einigen Situationen die nötige Zielstrebigkeit. Devin Deniz Sür hatte nach feiner Gerold-Vorarbeit den Anschlusstreffer auf dem Fuß, genauso wie Julian Gerold selbst gleich zweimal. Auch der ebenfalls eingewechselte Tim Schunck blieb glücklos, ebenso Sturmkollege und Routinier Mathias Fetsch. Bei der letzten Riesenchance, die Schlussphase noch einmal so richtig spannend zu machen, verpassten Jassin Manai und Kapitän Houssam Arbai jeweils um eine Schuhgröße. Der SVO hingegen nutzte einen der wenigen gefährlichen Konter in der Nachspielzeit zum 3:0-Endstand durch Marvin Benefo. Cheftrainer Dietmar Blicker erklärte nach dem Spiel auf der Pressekonferenz: „Um hier zu gewinnen, brauchen wir mehr als nur 30 bis 35 gute Minuten. In der ersten Halbzeit waren wir dem SVO in allen Spielphasen unterlegen.“ Viel Zeit für die Nachbetrachtung des Spiels bleibt dem 55-Jährigen ohnehin nicht. Bereits kommenden Dienstag geht es für Engel, Fetsch, Behr und Co. zum Regionalliga-Absteiger Bahlinger SC. Anpfiff der Partie ist dann um 18:30 Uhr.









