Der Stimmenbericht zu FCSP-KSC

"Wir müssen punkten, um das Ganze ruhiger gestalten zu können."

Spielberichte

Nach der 0:2-Niederlage gegen den FC St. Pauli äußerten sich unser Cheftrainer Max Senft, Kapitän Marvin Wanitzek und Startelfdebütant Sandro zum Spiel.

Wanitzek bedankt sich nach dem Spiel bei den Fans für die Unterstützung

Max Senft: „Ich begebe mich ganz ungern in die Opferrolle und das werden wir auch jetzt nicht machen. Wir haben ein reguläres Tor zum 1:0 erzielt. Das haben sich die Jungs erarbeitet mit ihrer Art, wie sie Zweikämpfe führen. Wenn das ein Foul ist, dann müsste fast jeder Eckball abgepfiffen werden. Dann schauen wir in die zweite Hälfte, in der vor dem Freistoßtor Marcel Franke gefoult wird und nicht andersherum. Dazu kommt noch die Szene beim Tor, als der Ball vom eigenen Mann kommt. Das sind drei Momente, die wir hinnehmen müssen. Schiedsrichterentscheidungen sind Tatsachenentscheidungen. Wir werden uns auf das fokussieren, was wir selbst kontrollieren können, damit wir das nächste Spiel zuhause gegen Darmstadt gewinnen. Wir werden das Spiel in aller Ruhe, mit Nüchternheit, mit Sachlichkeit analysieren und mit den Jungs in die Gespräche gehen.“

Marvin Wanitzek: „Es gab und gibt viele Veränderungen. Nach dem Saisonstart haben wir etwas Momentum aufgebaut und vieles hat funktioniert. Dann gab es gegen Cottbus und Nürnberg Rückschläge. Wir hatten drei Wochen Zeit, um uns alle zu reflektieren. Wir Spieler und das Trainerteam haben viel miteinander gesprochen und wollten heute unbedingt etwas Zählbares mitnehmen. Wenn wir auf die Tabelle blicken, ist das natürlich nicht schön und da helfen am Ende nur Punkte. Da ist es egal ob es der siebte oder der 25. Spieltag ist. Wir müssen punkten, um das Ganze ruhiger gestalten zu können. Der Trainer wird die Dinge ansprechen und einen Plan für Darmstadt erstellen, damit wir wieder drei Punkte holen. Es ist gerade nicht schön, aber da müssen wir gemeinsam durch.“

Sandro: „Auf der einen Seite bin ich heute natürlich stolz, dass ich mein Startelfdebüt gegeben habe. Auf der anderen Seite bin ich aber sehr enttäuscht über das Ergebnis. Das Schiedsrichtergespann hat es heute leider nicht gut mit uns gemeint. Wir müssen jetzt weiter fokussiert bleiben und mit voller Motivation in das nächste Spiel gehen. Das ist zwar leicht gesagt, ein positives Mindset ist aber sehr wichtig für uns als Mannschaft.“


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