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Vorbericht: "Wollen eine weitere Mannschaft in unsere Nähe ziehen"

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Am Sonntag (13.30 Uhr, Wildparkstadion, Live-Ticker und Fanradio auf ksc.de) tritt der KSC zum 27. Spieltag gegen den VfL Bochum an. Im Vorbericht blicken Christian Eichner und Marco Thiede auf die vergangene Geisterspiel-Premiere, die laufende Trainingswoche und auf's Duell gegen den Tabellenzwölften.

In der virtuellen Pressekonferenz vor dem Heimspiel gegen den VfL Bochum berichteten Cheftrainer Christian Eichner und Außenverteidiger Marco Thiede in Rückschau auf das vergangene erste Spiel unter Corona-Bedingungen von einer „nach wie vor ungewohnten Situation“. Eichner betonte, dass es ihm wichtig war, „Spieler auf dem Platz zu haben, die Merkmale wie Herz, Mentalität und Leidenschaft mit auf das Feld bringen“.

Die triste Atmosphäre im Stadion hat laut dem Trainer auch ihre guten Seiten: „Wir müssen uns die Stille zum Vorteil machen, wir können unsere Spieler besser erreichen und ein Stück weit mehr Einfluss nehmen.“ Marco Thiede resümierte: „Wir haben uns ein Stück weit mehr Selbstvertrauen geholt, mit welchem wir auch ins Spiel gegen Bochum gehen sollten.“

Virtuelle PK mit Abstand

Die Vorbereitung auf die Partie ordnete Eichner sehr gut ein: „Wir haben uns vom Niveau her Stück für Stück gesteigert. Die Spiele im Training werden enger, jeder kratzt, weil er in den Kader will.“ Bis auf Babacar Gueye (Knöchelprobleme) und Kyoung-Rok Choi stehen alle KSC-Profis für die Einheiten zur Verfügung, beim Spiel müssen die Blau-Weißen auf die gesperrten Änis Ben-Hatira und Jerôme Gondorf verzichten.

Zur Aufstellung wollte sich Christian Eichner wie gewohnt noch nicht festlegen, unter anderem sind alle drei Innenverteidiger wieder einsatzbereit. „Der Konkurrenzkampf bleibt hoch“, so der Cheftrainer.

Angesprochen auf den anstehenden Abstiegskampf stellte Eichner fest: „Die Liga ist sehr, sehr eng, die Vereine können sich kaum Fehler erlauben. Das bietet auch eine gewisse Drucksituation, die aber für alle anderen Mannschafen ebenfalls gilt.“

Die Bochumer Elf schätzt Eichner als sehr stark ein. „Mit ihrer individuellen Qualität haben sie eigentlich nichts da unten verloren. Wir werden uns einen Plan zurechtlegen, der zum Gegner und zu unseren Jungs passt. Wir dürfen keinen Deut nachlassen und müssen auf diesem Weg weitermachen. Wenn wir vom Weg abweichen, ist der Gegner für uns in Summe zu stark. Aber wir wollen eine weitere Mannschaft in unsere Nähe ziehen.“


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