Der Stimmbericht zu FCM-KSC

"Es ist ein Vorteil, dass es jetzt schnell weitergeht."

Spielberichte

Nach der deutlichen 1:6-Niederlage beim 1. FC Magdeburg äußerten sich Noel Eichinger, Marvin Wanitzek, Max Senft und Timon Pauls zum Spiel. Alle Aussagen gibt es hier im Stimmbericht.

Noel Eichinger:
„In der ersten Halbzeit hatten wir es gegen einen brutal spielstarken Gegner eigentlich ganz gut unter Kontrolle. Klar, sind sie zu ihren Chancen gekommen, aber auch wir hatten unsere Spielanteile. Mit ein bisschen Glück zählt mein Tor in der Anfangsphase, da geht es nur um wenige Zentimeter und das ist dann am Ende auf jeden Fall sehr bitter. Die zweite Halbzeit darf so nicht passieren, das war in allen Belangen einfach zu wenig. Es ist ein Vorteil, dass es jetzt schnell weitergeht. Wir analysieren das Spiel und schauen so schnell wie möglich auf Dienstag. Das ist Pokal, da gelten andere Regeln und da setzen wir jetzt den vollen Fokus darauf."

Marvin Wanitzek:
„In den ersten 15 bis 20 Minuten war es ein normales Zweitliga-Spiel. Wir hatten das Momentum auf unserer Seite, dann bekommen wir leider wieder eine Entscheidung gegen uns. Magdeburg war danach die spielbestimmende Mannschaft. Wir hatten immer wieder Möglichkeiten, in denen wir Bälle im Mittelfeld erobern, aber unser Umschaltspiel war nicht gut. Wenn wir daraus keine Torchance kreieren, wird es schwer, hier etwas mitzunehmen. Trotzdem hätten wir auch mit einem 0:0 in die Pause gehen können, bekommen einen unglücklichen Elfmeterpfiff und kommen maximal unglücklich mit dem nächsten Elfmeterpfiff aus der Pause. Wir kassieren in zwölf Minuten drei Gegentore, das darf uns einfach nicht passieren. Uns wurden Grenzen aufgezeigt, das hat man heute gesehen. Wir müssen hart in die Analyse und in drei Tagen auf dem Platz eine Antwort geben und versuchen, das Maximale rauszuholen. Dafür müssen wir alles tun. Vielleicht ist es so ein Wettbewerbswechsel für den Kopf ganz gut. Wir kommen da nur gemeinschaftlich raus, wir müssen da wieder eine Schippe drauflegen.“

Max Senft:
„Wir sind sehr gut in das Spiel reingestartet, erzielen zum wiederholten Male leider ein Tor, das aufgrund einer Zentimeter-Entscheidung aberkannt wird. Wir haben danach insgesamt gut verteidigt und bis zum Elfmeter wenig zugelassen. In der Situation verteidigen wir zu fahrlässig. Wir müssen im Sechzehner einfach anders verteidigen als vor dem Strafraum. Wir haben Magdeburg mit zwei Elfmetern in das Spiel eingeladen. Bis zum 0:3 haben wir offensiv umgestellt, wir wollten uns hier auf keinen Fall ergeben, sondern wollten noch einen Anschlusstreffer erzielen. Der ist uns leider  erst sehr spät gelungen und dann ärgert es mich schon sehr, dass wir mit sechs Gegentoren heute nach Hause fahren. Wir werden diese Niederlage jetzt schnell verdauen müssen und haben in wenigen Tagen schon wieder die Möglichkeit, es besser machen. Magdeburg hat es schonmal vorgemacht, wie man auf ein 1:6 reagiert.“

Timon Pauls:
„Wir sind eigentlich in der ersten Halbzeit ganz gut ins Spiel gekommen. Und sind auch nicht mit einem schlechten Gefühl in die Halbzeit gegangen. Der Elfmeter war natürlich ärgerlich, aber das Spiel war bis dahin recht ausgeglichen. Wir waren ganz gut in der Ordnung, aber es war auch keine erste Hälfte zum Einrahmen. In der Halbzeit haben wir Dinge angepasst und angesprochen. Nach der Pause steht es nach zwei weiteren Standards plötzlich 0:3. Danach wurde es brutal schwierig. Wir haben zu naiv verteidigt, zu viele einfache Ballverluste gehabt und wir kennen die Ergebnisse aus den vergangenen Heimspielen der Magdeburger, die das dann gut zu Ende gespielt haben.“


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