Unglückliches Unentschieden der D2-Juniorinnen gegen FC Neibsheim

Frauen von Lena Trentl

An diesem Wochenende galt es für die D2-Mädels die Niederlage vom letzten Spieltag wieder gutzumachen.

Demzufolge hatten Sie sich einiges vorgenommen und legten gleich gut los und bestimmten das Spiel in der Anfangsphase. Trotz Schwächen im Spielaufbau kam man immer wieder durch Einzelaktionen vor das Tor und so war es dann Mia, die in der 6. Minute zum 1:0 einschoss.

Beflügelt spielte man weiter recht offensiv und gewann die Zweikämpfe, scheiterte aber das eine ums andere Mal an der gut haltenden Torhüterin der Gäste, bis es Antonia dann in der 19. Minute gelang, den Ball an dieser zum 2:0 vorbeizudrücken.

Die Führung vor Augen war man daraufhin  viel zu passiv agierend und  selten nah an den Gegenspielerinnen, ließ  diese dann einige Male kontern und musste so dann in der 25. Minute den Anschlusstreffer zum 2:1 hinnehmen.

Durch diesen Treffer kam dann irgendwie ein Bruch in unser Spiel und unerklärlicherweise wurde die Passgenauigkeit und das Zweikampfverhalten immer schlechter und eröffnete so dem Gegner weitere Chancen, bis Leah zum Schluss der ersten Hälfte mit einem Gewaltschuss das 3:1 erzielen konnte.

Wohl zu siegessicher nahm man dann die Partie nach der Pause etwas auf die leichte Schulter, baute den Gegner durch viele Fehlpässe und unkontrolliertem Spiel auf und bekam dann etwas unglücklich den erneuten Anschlusstreffer zum 3:2.

Man mühte sich dann redlich, noch einen vorentscheidenden Treffer zu erzielen, blieb aber entweder immer in der aufopfernd kämpfenden Abwehr  hängen oder scheiterte bestimmt 10 Mal an der Torhüterin.

So kam es wie es im Fußball kommen muss:

Die regulären 60 Minuten waren um, der Schiedsrichter ließ zurecht wegen einiger Unterbrechungen 2 Minuten nachspielen und die Gäste profitierten von einem Abwehrfehler unserer Mädels und glichen überraschend und mehr als glücklich in letzter Sekunde aus.

Alles in Allem haben wir einen unglücklichen Tag erwischt, an dem wir stark angefangen und dann noch stärker nachgelassen haben.

Trotz dem mehr als unglücklichen Last-Minute-Ausgleich bleibt festzuhalten, dass von den Spielanteilen her ein Sieg mehr als verdient gewesen wäre.

Wir haben es uns aber selbst zuzuschreiben, wenn wir ab der Halbzeit mangels Kondition immer weniger Laufbereitschaft zeigen und durch eigene Fehler die Gäste wieder ins Spiel bringen und selbst bei der Chancenverwertung schwächeln.

Bis zum nächsten Spiel am kommenden Sonntag in Obergrombach gegen einen sicherlich stärkeren Gegner müssen wir hieran diese Woche nochmals arbeiten.


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