U19 entführt Punkt aus Stuttgart

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Insgesamt gerecht wurden am Samstagmittag in Stuttgart die Punkte geteilt, die U19 trennt sich 1:1 von den Schwaben. Die Führung des kleinen VfB egalisierte Mannschaftskapitän Lars Stindl in der 62. Minute.

Von David Ruf

Dabei stand die KSC-Defensive um Innenverteidiger Stefan Müller und Florian Krebs gewohnt sicher und was durchkam hielt Torsteher Matthias Moritz. In der ersten Halbzeit vergaben die guten Stindl, Brosinski und Fetsch die besten Chancen. Der VfB kombinierte zwar mit, konnte aber kaum gefährlich vor dem Tor auftauchen. Wenn es brenzlig wurde dann durch prima Standardsituation. Und solche eine führte zum 1:0 für die Gastgeber. Einen indirekten Freistoß hämmerte Sauter aus 20 Metern unhaltbar ins Netz (45.).

 

Die KSC-Trainer Kauczinski und Walter reagierten sofort und brachten mit Moritz Keppel einen weiteren Angreifer, um dem eigentlich guten Spiel neue Impulse zu geben. Nach kurzer Drangphase der Stuttgarter bekam die KSC-Elf das Spiel immer besser in den Griff. Angetrieben vom Kapitän Lars Stindl und Mittelfeldmann Patrick Becker übte man Druck auf die VfB-Abwehr aus. Und Stindl selber war es, der in der 62. Minute den Ball über die Linie drückte. Zuvor hatte der starke Patrick Becker im 16er abgezogen, dessen Schuss aber Torsteher Ulreich nur abklatschen lassen konnte und eben Lars Stindl schaltete am schnellsten und staubte ab.

 

Nach der gelb-roten Karte für Jaissle in der 72.Minute übernahm der KSC nun vollends das Geschehen. Die beste Chance des Spiels vergab Moritz Keppel, der schön freigespielt von Stindl nur noch den Ball über die Linie bugsieren brauchte, doch traf er diesen nicht richtig, so dass ein Stuttgarter auf der Linie klären konnte. Bei der starken Defensivleistung der Karlsruher wäre dies mit Sicherheit die Entscheidung gewesen, aber so hatten beide Mannschaften noch Chancen auf den Sieg, denn die Stuttgarter kamen mittlerweile wieder zu Kontern.

 

Durch diesen Punktgewinn vergrößert sich der Abstand auf die Abstiegsränge auf fünf Punkte und der Trend der U19 zeigt deutlich nach oben, wie auch Trainer Kauczinski bemerkt: „Wir waren heute läuferisch gut und konnten zum Schluss noch einmal zulegen. Schade für den Moritz, wenn er die Chance rein macht gewinnen wir, aber das ist auch schon anderen passiert. Wir hatten in beiden Hälften die besseren Chancen, das macht mich optimistisch für den Rest der Saison.“   

 

Am nächsten Wochenende kommt mit dem FSV Mainz 05 ganz harte Nuss in den Wildpark. Die Mainzer sind als Aufsteiger mittlerweile auf den zweiten Platz geklettert und spielen einen tollen Fußball. Am Sonntag (11 Uhr) kann man sich also auf einen sehr interessanten Vergleich im Wildpark freuen.

 

 
KSC: Moritz, Charrier, Dauenhauer, Müller, Krebs, Rutz (46. Keppel), Becker, Brosinski, Stindl, Fetsch (88. Bieber), Sadler (58.Reith)


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