U17: Sieg im Stadtderby
Mit einer großartigen kämpferischen Leistung gewinnen die KSC-Spielerinnen in Unterzahl 4:2 gegen ASV Hagsfeld
Das Spiel hatte kaum angefangen, da stand es schon 1:0 für den KSC: Shanice mit einer tollen Flanke auf Malina, die die Torhüterin umspielte und routiniert den Ball ins Tor beförderte. Eine Minute später folgte ein Freistoß durch Christin, der nur knapp das Tor verfehlte. Das war ein Einstand nach Maß. Die Spielerinnen zeigten danach mit früher Balleroberung und gutem Passspiel, was zu zwei Eckbällen führte, dass sie dieses Spiel weiterhin bestimmen wollten. Nach 10 Minuten hatte Hagsfeld seine erste Ecke. Der Ball konnte dann nicht aus der Gefahrenzone geschlagen werden und so bekam eine Hagsfelder Spielerin freie Einschussmöglichkeit ins fast leere KSC-Tor. Die noch auf der Linie stehende Feldspielerin riss vor dem heranfliegenden Ball reflexartig die Hände nach oben. Die Folgen waren klar: rote Karte, Platzverweis und Elfmeter. Dieser war scharf geschossen, Charly flog in die richtige Ecke, doch der scharfe Schuss ging knapp am Tor vorbei.
Der Trainer reagierte auf die Unterzahl und verstärkte durch Auswechslung einer Stürmerin die Verteidigung und hoffte durch Konter die Hagsfelderinnen zu überraschen. Die KSC-Mädels setzten diese Vorstellung beherzt um. Die Verteidigung mit Katha, Samira, Hannah und Madeleine war hochpräsent und erlief die meisten Bälle. So rettete Samira durch einen Sprint die Führung, als ein Schuss aus spitzem Winkel auf das Tor kam. Das Mittelfeld mit Viola, Roberta, Shanice und Leah eroberte in vielen Zweikämpfen die Bälle, und versuchten ein Kombinationsspiel nach vorne aufzubauen. Shanice wurde von Viola auf dem rechten Flügel in Szene gesetzt, Anna legte ein tolles Solo in der Mitte hin. In der 24. Minute setzte sich Leah auf der linken Seite durch, bediente Anna, die den Innenpfosten anschoss, von wo aus der Ball ins Tor drudelte. Es stand 2:0 für den KSC.
Nur eine Spielerin bekamen die KSC-Mädels nur schwer in den Griff: Maria-Paula Zomant mit der Nummer 9 überrannte ein um das andere Mal alle Spielerinnen und tauchte immer wieder gefährlich vor dem Tor auf. Ihr gelang auch in der 37. Minute das 2:1. Hagsfeld wollte nun vor der Pause den Ausgleich, aber es kam anders: Ein weiter Abschlag von Charly erreichte Anna, die sich gegen alle Feldspielerinnen und die herauseilende Torfrau durchsetzte. Roberta hatte kurz danach mit einem tollen Torschuss sogar das 4: 1 auf den Füßen. So ging man mit einem 3: 1 in die Pause.
Nach dem Wiederanpfiff verwalteten die Mädels nicht einfach den Vorsprung, sondern trugen ihrerseits weiter beherzt Angriffe auf das Hagsfelder Tor vor. In der 46. Minute kam der Ball über Leah und Anna zu Shanice, die ihn eher schwach auf das Tor schoss. Die Torfrau hatte ihn dann auch schon in den Händen, als er wieder aus denselben fiel und langsam über die Torlinie rollte: 4 : 1. Doch wieder war es die Nummer 9 von Hagsfeld, die 2 Minuten später alle Spielerinnen samt Charly düpierte und zum 4: 2 einschoss. Dabei verletzte sich Charly am Ellenbogen und musste ausgewechselt werden. Alexa im Tor machte ihre Sache hervorragend und hielt ihr Tor durch tolle Paraden bis zum Schluss sauber. Hagsfeld hoffte nun darauf, dass unsere Spielerinnen müde wurden und sich ihnen dadurch mehr Spielanteile und Chancen bieten würden. Aber die KSC-Spielerinnen hielten mit großem Einsatz dagegen, so dass man kaum merkte, dass sie nur zu zehnt waren. Die Einwechselspielerinnen Jana G. Und Annalena brachten dazu noch frischen Wind in das Angriffsspiel. Natürlich häuften sich jetzt im Eifer des Gefechts die unabsichtlichen und absichtlichen Fouls von beiden Seiten, so dass das Spiel häufig unterbrochen werden musste. Mit dem herbeigesehnten Schlusspfiff humpelten die Spielerinnen beider Mannschaften vom Feld, die KSC-Spielerinnen mit dem besseren Ausgang. Der Trainer war stolz auf seine Mädels, die diesen Sieg allesamt durch eine großartige kämpferische Leistung nach Hause gebracht hatten.
Jetzt sind drei Wochen Spielpause, in denen alle Blessuren hoffentlich abklingen können.
Am Samstag den 11. April geht es dann weiter mit dem Auswärtsspiel gegen Faurndau.
Für den KSC kämpften
Leah Antoni, Jana Glaser, Christin Hauk, Samira Huber, Malina Jäck, Hanna Jenß, Roberta Kalcher, Katharina Kunz, Annalena Martin, Shanice Rapp, Anna Rogee, Davina Schäfer, Alexa Seiler, Viola Snizek, Charlotte Voll, Madeleine Voll











