U17: Sieg gegen Faurndau
Eine gute erste Halbzeit und eine effiziente Chancenauswertung reichen dem KSC zu einem 3:1-Sieg in Faurndau
Zu Beginn des Spiels sah es in Faurndau eher aus, als wollten die KSC-Spielerinnen ihren Gegnerinnen das Feld überlassen. Man wirkte gehemmt, spielte auf engstem Raum und bekam dadurch keinen richtigen Zugriff auf das Spiel und damit auch keinen Zug nach vorne. Allerdings konnten die Faurndauerinnen daraus kein Kapital schlagen.
Doch mit dem ersten gelungenen Angriff des KSC, der auch gleich belohnt wurde, änderte sich das Bild. Madeleine konnte den Ball vom Gegner erobern, spielte auf Leah, die ihrerseits perfekt auf Roberta vorlegte. Roberta ließ sich diese Gelegenheit nicht entgehen und netzte zum 1:0 ein. Danach spielte nur noch der KSC. Vier Minuten später brachte Shanice den zweiten Eckball für den KSC gekonnt in die Mitte, zwei Spielerinnen verfehlten, aber Malina stand frei und konnte ungehindert zum 2:0 einschießen. Es gab in der Folgezeit mehrere Eckbälle und Freistöße für den KSC, die aber nicht wirklich torgefährlich waren. Zwei hochkarätige Chancen konnte man in der ersten Halbzeit noch verzeichnen: Zum einen landete ein wiederum von Shanice gut getretener Eckball bei Christin, deren super Kopfball leider das Tor verfehlte, zum anderen gelang Viola von der Strafraumgrenze ein direkt angenommener (fast) perfekter Schuss in die untere rechte Torecke, den die gegnerische Torfrau mit einer Glanzparade mit den Fingerspitzen zur Ecke ablenken konnte. So ging es mit einem 2:0-Vorsprung in die Pause.
In der zweiten Halbzeit waren die Rollen getauscht: Faurndau war jetzt zweikampfstark, störte früh und ließ relativ wenig zu. Die Karlsruherinnen waren zu passiv, zu weit weg von den Gegenerinnen, so dass diese relativ ungestört kombinieren konnten. Dennoch fiel in der 59. Minute das Tor und damit das 3:0 für den KSC. Roberta bekam auf dem linken Flügel den Ball, setzte sich gegen ihre Gegenspielerin durch und konnte den Ball zur Mitte zu Malina flanken. Dieser traf aber den Pfosten und prallte, bevor Malina an den Ball kam, von einer Faurndauer Abwehrspielerin ins Tor. Trotz des klaren Rückstandes gaben die Faurndauer Spielerinnen in ihren Bemühungen nicht nach und wurden vier Minuten später belohnt. Unter freundlicher Mithilfe des Windes verwandelte eine Faurndauer Spielerin einen Eckball direkt zum 1:3. In Folge hatten die KSC-Mädels Glück, als ein Schuss aufs Tor nur die Latte traf. Bis auf einen Entlastungsangriff durch Jana G. auf der rechten Seite, die aber für ihren Ball keine Abnehmerin fand, verteidigten die Karlsruherinnen in den letzten 15 Minuten den Vorsprung, nicht unbedingt mit schönen Spielzügen, aber effektiv, so dass sie nach 80 Minuten aufgrund der ersten Halbzeit verdient als Siegerinnen vom Platz gehen konnten. Ein besonderer Dank geht an Jane Paschen, die aus der U16 „ausgeliehen“, die verletzten Torhüterinnen ohne Fehl und Tadel vertrat.
Am kommenden Samstag findet das Heimspiel gegen die Mannschaft aus Tettnang statt, gegen die man in der Hinrunde mit 4:1 verloren hatte.
Für den KSC spielten:
Leah Antoni, Lea-Luise Essig, Jana Glaser, Christin Hauk, Samira Huber, Malina Jäck, Roberta Kalcher, Katharina Kunz, Anela Lukavackic, Jane Paschen, Shanice Rapp, Anna Rogee, Viola Snizek, Charlotte Voll, Madeleine Voll











