U17: Niederlage in Sand
Rabenschwarzer Tag endet mit einer 2 : 0 – Niederlage gegen Sand

Der Trainer hatte einen Sieg als Muss ausgegeben, aber daraus wurde nichts. Die KSC-Elf fand über weite Strecken beider Halbzeiten hinweg nicht zu ihrem Spiel und zu ihrem eigentlichen spielerischem Können. Fast alle Mädels spielten an diesem Tag unter ihren fußballerischen Möglichkeiten.
Dabei startete Leah in der ersten Minute nach einem Pass aus dem Mittelfeld mit ihrer gewohnten Schnelligkeit Richtung Tor und verfehlte dieses nur um Haaresbreite. Doch danach kamen sehr viele Pässe von den Flügeln und dem Mittelfeld zu steil oder zu hoch oder zu ungenau, die Klärungen aus der Abwehr waren oft nur Befreiungsschläge und kein geordnetes Zuspiel, im Sturm fehlte die Beweglichkeit oder auch mal der Mut zum Schuss. Man hatte den Eindruck , dass die Spielerinnen mit dem schnellen Kunstrasen nicht wirklich zurecht kamen. Dazu kam, dass sich die Mädels bei den wenigen sich bietenden Torchancen selbst im Weg standen. Es konnte keine verwertet werden. Nur wenig tröstend war, dass auch die Spielerinnen aus Sand in der 1. Halbzeit keine nennenswerte Torchance hatten.
Nach der Pause erwartete man nach dem Weckruf des Trainers die Wende. Tatsächlich gab es gleich in der 41. Minute Elfmeter für den KSC, nachdem Roberta im Strafraum gelegt worden war. Die sonst sichere Elfmeterschützin Christin setzte dieses Mal den Elfer über das Tor. Das passiert selbst den geübten Profis der Bundesliga, also kein Grund zur Panik, aber passend zum Tag, es war einfach der Wurm drin. So landeten auch folgende Freistöße und die Angriffe der KSClerinnen nicht im Tor. Die Mädels aus Sand machten es besser. Der erste wirklich gute Angriff, bei dem die Gegenspielerinnen vor das Tor kamen, war erfolgreich. Sand führte 1: 0. Es war nicht so, dass die KSC-Mädels aufgaben, aber eine Verunsicherung war ihnen deutlich anzumerken. 8 Minuten nach dem ersten Tor legten die Spielerinnen aus Sand nach, es fiel das 2. Tor gegen den KSC. Natürlich verteidigten die Spielerinnen aus Sand jetzt den Vorsprung mit 10 + 1 Frauen im Strafraum, aber unseren Spielerinnen samt Auswechselspielerinnen fiel auch nichts ein, dieses Abwehrbollwerk zu knacken. Es blieb beim 2 : 0. Natürlich schade, aber unterm Strich verdient für Sand, denn sie haben ihre Chancen genutzt und insgesamt wirkungsvoller gespielt.
Die KSC-Spielerinnen müssen jetzt dieses Spiel verarbeiten. Letztendlich kann man an der Niederlage wachsen und im nächsten Spiel alte Stärken und neue Entwicklungen zeigen. . Momentan steht der KSC nach der Hinrunde auf Platz 3 vor Freiburg, die allerdings ein Spiel weniger haben. Jetzt gilt es mit Mut und Schwung das letzte Spiel dieses Jahres und das erste Spiel der Rückrunde anzugehen. Der Gegner ist der Tabellenführer Crailsheim.
Für den KSC:
Leah Antoni, Jana David, Nina Diefenbacher, Sofia Edwards, Lea Luise Essig, Jana Glaser, Christin Hauk, Samira Huber, Hannah Jenß, Roberta Kalcher, Katharina Kunz, Lucienne Roth, Betül Sanduvac, Davina Schäfer, Viola Snizek, Charlotte Voll, Madeleine Voll











