U16 mit Sieg in die Winterpause

Frauen

Mit einem Sieg gegen Hohensachen, darf die U16 verdient in die Winterpause.

Das letzte Heimspiel der U16-Mädchen wurde bei angenehmen Temperaturen für diese Jahreszeit und einem spielfeldumwabernden Waffelduft ausgetragen. Die Eltern hatten sich für diesen Abschluss Punsch und heiße Waffeln ausgedacht, mit denen nach dem Spiel die Hohensachsener Mädchen wie die eigene Mannschaft belohnt wurden. Doch zuvor mussten die Mädchen bei wirklich schwerem Boden 80 Minuten alles geben.

Die ersten Spielzüge waren eigentlich schon für das ganze Spiel vorbestimmend. Die KSC-Mädchen stürmten nach vorne, erspielten sich gute Möglichkeiten und Torchancen, die Hohensachsener Mädchen konterten schnell und gezielt, und hatten damit die eine oder andere Torchance.

Doch zunächst war der KSC an der Reihe, der sich in den ersten 15 Minuten 3 Ecken erspielte und mit gekonnten Spielzügen die Hohensachsen-Abwehr ganz schön unter Druck setzte. Aus den Konterchancen heraus hatte Hohensachsen nach 20 Minuten den ersten wirklichen Torschuss, dem dann gleich eine Verwirrung im Karlsruher Strafraum folgte: Der Ball war erst einmal nicht weg zu bekommen.

Dann aber waren für fast den gesamten Rest der 1. Halbzeit die Mädels des KSC am Zug. Ecke reihte sich an Ecke, Kombinationsspiel und Torschüsse erfreuten die Zuschauer, unterbrochen immer wieder durch Konter der Gegenerinnen, die aber allesamt gut abgewehrt wurden. Nach Ecken und Chancen hätte der KSC zur Halbzeit führen müssen, aber es stand 0:0.

Die Diskussionen unter den Zuschauern, dass so eine Chancenauswertung auch mal ganz schnell schief gehen kann, wurde vom Anpfiff zur 2. Halbzeit unterbrochen.

Die KSC-Mädels wollten es jetzt wissen und setzten ihre Angriffswelle gegen das Hohensachsener Tor fort. Immer wieder stand die Torfrau im Mittelpunkt, die den ein oder anderen Ball klären konnte. Doch die KSC-Mädels ließen nicht locker. In diese Angriffswelle brachen nun die Konter der Gegnerinnen ein. Zweimal hatte der KSC Glück, dass Verteidigerinnen in letzter Sekunde klären konnten.

Die 10. Ecke des KSC – Hohensachsen hatte sich bisher eine erspielt – brachte dann endlich das Tor: die Torhüterin konnte einen scharfen Schuss nicht festhalten und den Abpraller versenkte eine der vielen bereit stehenden KSC-Mädels im Tor.

Mittlerweile hatte das Spiel trotz der schwierigen Bodenverhältnisse gewaltig an Qualität gewonnen, denn trotz eines Eckenverhältnisses von letztendlich 14:1 waren die Konter immer gefährlich. Allerdings merkte man nun auch langsam den Kräfteverschleiß bei beiden Mannschaften, bei Hohensachsen hatte man den Eindruck, dass jetzt auch fehlende Motivation das Spielgeschehen nach und nach bestimmte. Die KSC-Mädels schienen besser drauf zu sein, wagten jetzt auch Toschüsse aus allen möglichen Entfernungen. So war es mehr als verdient, dass dann das befreiende Tor zum 2:0 Endstand fiel. Ein Solo mit gekonntem, Abschluss erlöste Spielerinnen, Trainerin und Zuschauer von der Angst vor dem Gegentor in letzter Minute. Die restlichen Minuten stürmte der KSC und hatte mit einem Lattenschuss sogar noch die Möglichkeit auf 3:0 zu erhöhen.

Die KSC-Mädels überwintern mit diesem Ergebnis auf Platz 1 mit einem mehr ausgetragenen Spiel als Hoffenheim. Das ist ein toller Erfolg, zu dem man der gesamten Mannschaft nur gratulieren kann.


Es spielten: Sofia Edwards, Sophie Striebinger, Samira Huber, Shanice Rapp, Madeleine Voll, Malina Jäck, Viola Snizek, Leah Antoni, Alexa Seiler, Roberta Kalcher


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