Mit Rückenwind in die Wolfsburg-Woche
Nach dem Sieg in der ersten Runde des DFB-Pokals bei Preußen Münster kehren unsere Blau-Weißen wieder in den Ligaalltag zurück. Nach zwei trainingsfreien Tagen startete am Montagnachmittag mit der ersten Einheit der Woche die Vorbereitung auf das Heimspiel am Samstag gegen den VfL Wolfsburg (Anstoß: 13 Uhr).

Beim Auftakt der neuen Woche konnte Cheftrainer Max Senft eine beinahe volle Trainingsgruppe begrüßen. Lediglich Sebastian Jung, Moritz Broschinski und Rafael Pinto Pedrosa verpassten die Session auf dem grünen Rasen und trainierten individuell im Kraftraum und unterzogen sich Behandlungen. Das Trio verließ das LVM-Preußenstadion mit leichteren Blessuren und wurden zu Wochenbeginn in ihrer Belastung entsprechend gesteuert. Diese soll im weiteren Verlauf der Woche wieder gesteigert werden. Erfreuliche Nachrichten gibt es bei Lilian Egloff. Der Mittelfeldspieler verpasste die erste Pokalrunde aufgrund eines Schlags, den er im Derby gegen den 1. FC Kaiserslautern abbekommen hatte. Bei der heutigen Einheit konnte unsere Nummer 25 glücklicherweise wieder voll mitwirken.
Mit spanischem Temperament auf Betriebstemperatur
Eingeleitet wurde die Einheit wie gewohnt von Athletiktrainer Mauro Zanoguera, der das Team mit seinem spanischen Temperament auf Betriebstemperatur brachte. Zunächst ging es für unsere Blau-Weißen in leichte Dehnübungen, gefolgt von Läufen. Wenig später ging es für unsere Jungs dann in die Passübung, bei der an Passgenauigkeit und Laufwegen unserer Profis gefeilt wurde. Währenddessen absolvierten die drei Schlussmänner um Hans Christian Bernat, Robin Himmelmann und Ferdinand Gebert ein separates Torwarttraining, das wie gewohnt unter der Leitung von Torwarttrainer Markus Miller abgehalten wurde. Anschließend wurde das Tempo bei einer Handvoll intensiver Läufe noch etwas angezogen, um die Jungs auf die anstehende Spielform vorzubereiten.
Offensive gegen Defensive
Weiter ging es mit einer Spielform, bei der ein Zwölf-gegen-Sechs auf ein Tor gespielt wurde. Die Hälfte der Mannschaft in Überzahl positionierte sich hierbei außerhalb des Strafraums, während die andere Hälfte sich zentraler im Sechzehner aufstellte. Die Mannschaft in Überzahl hatte die Aufgabe so viele Tore wie möglich zu schießen, das Team in Unterzahl hatte lediglich die Aufgabe die Bälle aus der Gefahrenzone zu klären. Zum Abschluss des Wochenstarts teilte sich die 23-köpfige Trainingsgruppe in Offensive und Defensive auf. Auf zwei Tore wurden anschließend abwechselnd Flanken geschlagen und die Tore gezählt. In einem Kopf-an-Kopf-Rennen setzte sich Offensivabteilung dabei in ihrem Kerngeschäft durch und erzielte mehr Tore.
Am Montag zwar nicht auf dem Trainingsplatz anwesend, aber in Zukunft wieder regelmäßig vor Ort sein wird Yannick Romswinckel. Mit dem Sportpsychologen, mit dem die Verantwortlichen zuletzt über die Fortsetzung der Zusammenarbeit gesprochen haben, wird sich auch in dieser Saison im Hintergrund in enger Absprache mit dem Trainerteam um die sportpsychologische Betreuung der Spieler kümmern.











