U14-Juniorinnen unterliegen 0:4 gegen favorisierten TSV Tauberbischoffsheim
Kein Glück für unsere Mädels im heimischen Wildpark.

Bei widrigen Witterungs- und Platzverhältnissen standen unsere U14-Juniorinnen am Sonntagabend einem favorisierten Gegner aus Tauberbischoffsheim gegenüber, der unserer jungen Mannschaft körperlich und vom Alter im Schnitt 1-2 Jahre deutlich überlegen war.
Dennoch wollten wir aus einer soliden Viererabwehrkette heraus offensiv starten, was aber zu Beginn gleich einmal deutlich misslang.
Vom Anstoßpunkt weg fand man keinen Anspielpartner und musste nach hinten geben, wobei der Rückpass, dem schlechten Platz geschuldet, plötzlich in einer Pfütze liegenblieb und eine Tauberbischoffsheimerin diesen abfangen und an der chancenlosen Torhüterin vorbei ins Tor schießen konnte.
Euphorisch durch diesen frühen Treffer legten diese furios los, standen sehr sicher in der Abwehr, waren technisch und läuferisch präsenter und gewannen so viele Zweikämpfe, wodurch Sie immer wieder gefährlich vor unser Tor kamen.
Wir ließen uns davon allzu sehr beeindrucken und hatten meistens auch Pech, dass so ziemlich alle Abpraller bei den Gegnerinnen landeten.
Nach 20 Minuten nahmen wir dann besser die Zweikämpfe an und erarbeiteten uns selbst einige Chancen, die aber meist kurz vor dem Torschuss noch von den Verteidigerinnen abgefangen werden konnten. Darunter war auch ein Lattenschuss aus 20m.
Gerade als man dachte, jetzt kommen wir in Fahrt, fiel in der 29. Minute für die Gäste das 0:2 aus einer stark nach Abseits aussehenden Position einer Stürmerin.
In der Halbzeitpause war es dann nötig, die hiervon etwas niedergeschlagenen Mädels aufzurichten, die verkorkste erste Hälfte abzuhaken und in der zweiten neu durchzustarten.
Ab dem Anpfiff zeigte die Mannschaft dann ein ganz anderes Bild.
Wir waren gleichstark in den Zweikämpfen, machten Tempo und brachten so die Gäste immer mehr in Bedrängnis.
Es entwickelte sich ein sehr schnell geführtes Spiel von beiden Seiten, bei denen die Chancenmehrzahl auf einmal bei unseren Mädels lag.
Die Angriffe der Gäste konnten meistens im Mittelfeld schon abgefangen werden, wir drängten diese auch mehr und mehr in die eigene Hälfte und hatten tolle Chancen, wie einen Pfostenschuss und einen weiteren Lattentreffer, doch leider nicht das Glück, dass ein längst fälliger Anschlusstreffer gelang.
Da dieser jedoch in der Luft lag und die Tauberbischoffsheimerinnen seltener vor unser Tor kamen, entschieden wir uns 10 Minuten vor Schluß, alles auf eine Karte zu setzen, die Viererabwehrkette aufzulösen und eine weitere Stürmerin einzuwechseln, um noch mehr Druck nach vorne zu machen und die mögliche Wende einzuleiten.
Leider gelang uns das trotz bester Chancen nicht.
Im Gegenteil: In der 63. Minute gelang einer freistehenden Stürmerin der Gäste durch einen Konter durch die entblöste Abwehr aus ebenfalls abseitsverdächtiger Position das 0:3.
Jetzt war die Luft heraus bei unseren Mädels man ließ die Köpfe hängen und hatte nochmals kurz vor Schluß Pech, als eine gegnerische Stürmerin aus steilem Winkel den Innenpfosten traf, der dann vom Bein unserer Torhüterin ins Tor abprallte.
Alles in Allem muß man sagen, dass wir Dank einer schlechten ersten Halbzeit das Spiel verdient verloren haben, aber durch die Leistungssteigerung in der zweiten Hälfte mindestens 1-2 Tore verdient gehabt hätten.
In der kommenden Woche müssen wir nun nochmals ordentlich Gas geben, denn am Sonntag um 10.30 Uhr empfangen unsere Wildparkmädels den momentanen und ungeschlagenen Tabellenführer SC Klinge Seckach, die hierbei klarer Favorit sein werden.
Vielleicht machen wir dann keine Geschenke mehr wie heute und haben etwas mehr Glück im Abschluss.
Einen besonderen Dank an unsere Torhüterin Alexa, die heute für unsere beiden ausgefallenen Torhüterinnen eingesprungen ist und uns speziell in der ersten Halbzeit vor einem höheren Rückstand bewahrt hat. Du hast das toll gemacht !
Gespielt haben: Alexa Seiler, Karen Goss, Isabelle Pawlowski, Jacqueline Hertl, Dilaxsika Sundararajah, Lejla Kovacevic, Marie Dahn, Leah Brünesholz, Laura Breede, Hannah Roth, Chiara Kunz, Emily Gantner, Dorothea Weiss und Joana Weber











