U14: Auftaktsieg gegen Germania Forst

Nachdem unsere Wildparkmädels als zweites Team-Event an diesem Wochenende bei strahlendem Fußballwetter den 3:0 Heimsieg unserer Profis gegen den 1. FC Nürnberg im Wildparkstadion bejubeln durften, öffneten sich pünktlich zum Aufwärmen die Himmelsschleusen und so mussten unsere Mädels in strömendem Dauerregen ihr erstes Rundenspiel dieser Herbststaffel absolvieren.
Im Gegensatz zu den Vorbereitungsspielen fanden wir sicherlich auch aufgrund des sehr tiefen Platzes zu Beginn nicht so richtig ins Spiel.
Zu viele Bälle versprangen und wir waren oft zu weit weg von den Gegenspielerinnen, so dass es ein recht holpriger Start war.
Die Gegnerinnen standen sehr tief, sodass die Räume in deren Hälfte sehr eng waren und wir Mühe hatten, freie Räume zu finden für unsere Kombinationen.
Nach 15 Minuten hatten wir uns etwas besser eingestellt und kamen auch zu mehreren Chancen, die aber nicht im Tor untergebracht werden konnten.
Wir rannten an und die zweikampfstarken und agilen Forsterinnen gingen recht beherzt in die 1:1 Situationen und konnten unsere Angriffsbemühungen oft vor dem entscheidenden Pass noch abfangen.
Die Konter endeten meistens dann in unserer ebenfalls gut stehenden Abwehr. So dauerte es bis zur 31. Minute, bis wir durch Lea-Marie, die Ihr erstes Tor im ersten Pflichtspiel erzielte, mit 1:0 aus kurzer Distanz in Führung gehen konnten.
Dieses war dann auch der Halbzeitstand.
Bei Wiederanpfiff haben wir dann das Tempo angezogen und schön von außen über die Flügel gespielt und so die Abwehrreihen der Germania Forst das eine ums andere Mal in Verlegenheit gebracht, bevor Noelia, die heute auch ihr erstes Punktspiel für die Blau-Weißen absolvierte, ebenfalls ihr erstes Tor zum 2:0 gelang.
Nun lief es bei unseren Mädels Dank der Euphorie besser und man gab mächtig Gas, stürmten zweimal durch die Mitte aufs Tor zu und konnten nur durch Fouls gebremst werden.
Einmal davon wurde eine unserer Spielerinnen im Strafraum nach einem beherzten Schubser von hinten zusätzlich von den Beinen geholt, weshalb der Schiedsrichter folgerichtig auf Strafstoß entscheiden musste.
Dieser wurde dann zu ungenau geschossen, so dass die Torhüterin diesen zwar parieren konnte, aber beim Nachfassen dann der Ball eindeutig hinter der Torlinie war, was die Zuschauer und die Spielerinnen bestätigten.
Doch nach Rückfrage bei der Torhüterin, die dieses verneinte, entschied der Schiedsrichter auf „kein Tor“.
Dennoch setzten wir unseren Sturmlauf fort, was dann oft zu schnell für die Forsterinnen war und diese dann leider unsere vorbeiziehenden Stürmerinnen damit stoppten, dass Ellenbogen den Weg in die Gesichter unserer Mädels fanden, aber jedes Mal ungeahndet blieb.
Dadurch erhitzten sich dann die Gemüter bei den Aktiven, sowie Betreuer und Zuschauern, so dass es fast Nebensache war, dass in der 65 Minute den Forster Mädels noch der Anschlusstreffer nach einem eigentlichen Stürmerfoul zum 2:1 gelang.
Dieses war dann auch der Endstand, da in der letzten Minute ein Konter unserer Mädels, bei dem zwei Spielerinnen uneinholbar auf die Torhüterin zugelaufen sind, kurz vor dem Schuss abgepfiffen wurde um das Spiel zu beenden, was wiederum für erregte Diskussionen sorgte.
Als Fazit waren wir zwar mit dem mehr als verdienten Punktgewinn zufrieden, jedoch hätte dieser in Anbetracht des nicht gegebenen Strafstoßtors und der klar genommenen Torchance zum Schluss deutlich höher ausgehen müssen.
Ein Kompliment an unsere Mädels, die bei diesen widrigen Umständen einen großen Kampf gezeigt und versucht haben, trotz holprigem Start das Beste herauszuholen, um für einen positiven Rundenstart zu sorgen.
Einen besonderen Dank auch an die beiden verletzten Spielerinnen Antonia und Leah, die eigens in den Wildpark gereist sind, um uns zu unterstützen.
Wir denken, das macht die Harmonie in dieser Mannschaft aus.
Das nächste Spiel findet dann am kommenden Samstag um 15.00 Uhr auswärts bei der SG Waldbronn statt.
Für die KSC-U14-Juniorinnen haben gespielt:
Lea-Marie, Sarah, Noelia, Millane, Hannah, Dilaxsika, Marie, Joana, Chiara, Theresa, Dorothea und Karen.











