Talentteam mit Remis beim Ludwigshafener SC

von Herold

Die U16 des KSC trennte sich am Mittwoch im ersten Testspiel der Wintervorbereitung 2:2 von der U17 des Ludwigshafener SC.

Gegen den Südwest-Regionalligisten absolvierte unsere U16 gleichzeitig auch ihr erstes Spiel unter den Augen ihres neuen Co-Trainers Max Rihm (siehe Foto). Der sah ein anfangs etwas zerfahrenes Spiel mit wenigen Glanzlichtern auf beiden Seiten. Erst mit dem Tor von Dominik Grill in der 17. Spielminute wurde die Vorstellung der Blau-Weißen besser. Nach tollem Steilpass von Denis Gudzevic vollstreckte Grill sehr souverän. Trotz weiterer guter Spielzüge und deutlich erhöhter Dominanz blieb es zur Halbzeit bei der verdienten 1:0-Führung.

Nach der Pause zeigte sich der Gastgeber stark verbessert. So nutzten die Hausherren bereits in der 43. Minute ein Missverständnis in der zur Halbzeit neuformierten Innenverteidigung des KSC zum 1:1-Ausgleichstreffer. In der Folgezeit gestaltete sich das Spielgeschehen relativ ausgeglichen, wobei der LSC immer wieder über unsere linke Abwehrseite zu gefährlichen Angriffen ansetzte. Die Wildparkjungs konnten in der 60. Spielminute jedoch den alten Tore-Abstand wieder herstellen. Nach einer gelungener Pressing-Situation in der LSC-Defensivzone setzte sich Grill erneut gekonnt gegen die Abwehrspieler und den Torwart der Heimelf durch.

Nach einem erneuten fünffachen Spielerwechsel in der 67. Minute kam es zum endgültigen Bruch im Spiel des KSC-Talentteams. Die Ludwigshafener erspielten sich nun Torchance um Torchance, vor allem über die überforderte linke Abwehrseite der Gäste. Dass es letztendlich nur bei einem weiteren Gegentor in der 72. Minute blieb, war zwar etwas glücklich, aber aufgrund des gesamten Spielverlaufs absolut verdient.

„Ein 2:2 zum Auftakt der Testspielserie gegen einen Gegner, dem wir im ersten Testspiel der Sommervorbereitung noch 1:2 unterlegen waren, geht absolut in Ordnung. Positiv waren heute das relativ konsequente Mittelfeld-Pressing, die gute Chancenverwertung und die erstaunliche Frühform einzelner Spieler. Weniger gefallen haben mir hingegen der relativ langsame Spielaufbau, die hohe Fehlpassquote und die beiden selbstverschuldeten Gegentore. Außerdem hatten einzelne Spieler einen ziemlich schlechten Tag erwischt und das Tempo war insgesamt noch nicht hoch genug“, so das Fazit des Trainers Tino Naumann.


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