Stadionbecher helfen Afrikas Straßenkindern

von David Ruf

Beim nächsten Heimspiel gegen Hertha BSC Berlin (Sonntag, 13.02. ab 13:30 Uhr), führt das Fußballhilfsprojekt "Anstoß zur Hoffnung" im Wildpark wieder die Aktion „Becher für Afrika“ durch und informiert über den neuen „AzH Club 100“ initiiert von KSC Keeper Kristian Nicht.

Alle Zuschauer können während des gesamten Spiels ihre leeren Getränkebecher bei den Helfern von „Anstoß zur Hoffnung“ abgeben und so das Becherpfand an die Straßenkinder in Afrika spenden.

Die Erlöse aus der Aktion kommen zu 100 % den Projekten der Hilfsorganisation in Mosambik zugute. Neben den 6 Fußballschulen in Maputo, bei denen einheimische Trainer ca. 450 benachteiligten Kindern eine neue Perspektive für die Zukunft geben, werden beispielsweise auch Brunnen- und landwirtschaftliche Projekte in den Dörfern gefördert.

Mit der Unterstützung der KSC-Fans soll an das gute Ergebnis der vergangenen Becherpfand-Aktionen angeknüpft werden. Beim letzten Mal wurden fast 1,800 Becher – und somit 1,800 Euro - gespendet. Mit dem Erlös konnte ein knapp 4 ha großes Stück Land erworben werden, auf dem inzwischen verschiedene Obstbäume wachsen, sowie eine Hühnerzucht errichtet wurde. Der Erlös aus diesen Projekten fließt in die Unterstützung armer Familien und in das Waisenprojekt.

Die Erlöse der neuen Aktion sind dazu gedacht, um hunderten von Schulkindern in Zusammenarbeit mit der mosambikanischen Regierung eine offizielle Geburtsurkunde erstellen zu lassen und ihnen damit eine langfristige Chance auf Bildung und Zukunft zu ermöglichen.

KSC-Torhüter Kristian Nicht ist Schirmherr der Aktion und unterstützt „Anstoß zur Hoffnung“ gemeinsam mit dem KSC. Durch seine Initiative und der Hilfe der KSC Fanclubs wurde deshalb der “AzH Club 100“ entwickelt. In diesen exklusiven Club kommen nur die schnellsten 100 Personen, die eine Patenschaften über mind. 25 Euro/Monat (300 Euro/Jahr) bei dem Hilfsprojekt zeichnen.

Als „Dankeschön“ für alle Teilnehmer gibt es, neben einem umfangreichen Patenschaftspaket, am Ende der Aktion einen ganz besonderen Abend beim KSC, zu dem auch der Schirmherr selbst anwesend sein wird um sich zu persönlich bedanken.

Werden Sie ein Teil im „AzH Club 100“
Am Spieltag gegen Hertha BSC Berlin haben Sie die Möglichkeit an den Ständen von Anstoß zur Hoffnung eine Patenschaft abzuschließen und noch in den auf 100 Personen limitierten Club aufgenommen zu werden und damit eine gute Tat zu tun!

Konkret sollen durch die verschiedenen Aktionen folgende Projekte vor Ort verwirklich werden:

- Eine Chance auf Bildung durch offizielle Geburtsurkunden
- Medizinische Unterstützung in Notfällen
- Hoffnung durch Kurzausflüge für einen unvergesslichen „Tag aus der Armut“
- Verbesserung der Schulsituation und Schulausbildung
- Aus- und Weiterbildung im Kampf gegen AIDS
- Realisierung von Kleinkrediten, sowie Hühner- und Wasserprojekte
- Brunnenbau in dürren Gebieten

„Diese Schirmherrschaft ist mehr für mich als nur ein Bild auf einem Flyer. Ich habe mich entschlossen,  aktiv in die Arbeit von Anstoß zur Hoffnung mit einzusteigen und meinen eigenen Beitrag zu leisten. Die Aktion Club 100 ist hier nur ein erster, aber wichtiger Schritt um die Arbeit nachhaltig zu sichern. Es ist mein Wunsch, dass sich noch viele Menschen und Fußballfans beigeistern lassen um ihren eigenen Anstoß zur Hoffnung durch eine Projektpatenschaft zu leisten.“, so der KSC-Keeper.

Der KSC bedankt sich bei allen Zuschauern, die sich an der Aktion mit ihrem Becherpfand, einer Spende oder einer Patenschaft beteiligen.

Alle Informationen zum Fußballhilfsprojekt und weitere Informationen zum Club100 finden Sie unter www.anstoss-zur-hoffnung.de oder über Facebook (Anstoß zur Hoffnung).


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