Spitzenreiter trifft auf "Mannschaft der Stunde"

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13 von 15 möglichen Punkten - das ist die beeindruckende Bilanz von Erzgebirge Aue aus den letzten fünf Spielen. In diesem Zeitraum hat die Mannschaft mehr Zähler geholt als der KSC, am Sonntag kommt sie zum Kräftemessen in den Wildpark.

Von Andreas Eisinger
Die Grippewelle hat sich im Kader von Cheftrainer "Ede" Becker nicht ausgebreitet - drei hatte es gegen Unterhaching erwischt, alle sind wieder bei Kräften. Maik Franz sogar so sehr, dass er sich im Mannschaftstraining in einem engagierten Zweikampf ein blaues Auge holte. Sein Einsatz ist aber ebenso wenig gefährdet wie der von Florian Dick und Christian Eichner.

Eichner saß in Unterhaching angeschlagen auf der Bank und wurde von Florian Dick vertreten, dessen Platz auf der rechten Abwehrseite Thomas Kies einnahm. Gegen Aue tendiert Becker dazu, zur angestammten Startelf zurückzukehren und das bedeutet: Kies muss auf die Bank, Dick kehrt auf die rechte und Eichner auf die linke Seite zurück. Bradley Carnell klagte in den vergangenen Tagen über muskuläre Probleme, er wird aber vor mindestens 16.000 Zuschauern dennoch auflaufen können - so viele Karten waren am Freitagmorgen verkauft, hinzu kommen viele Spätentschlossene.

Der KSC wird mit Trauerflor spielen, vor dem Anpfiff schweigt der Wildpark eine Minute lang im Gedenken an den verstorbenen Ex-Trainer Max Merkel.


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