Sieg und Niederlage bei den U16-Juniorinnen

Frauen

Klarer Sieg im Verbandspokal-Achtelfinale gegen Weiher, unglückliche Niederlage in verletzungsbedingter Unterzahl gegen 1899 Hoffenheim in der Verbandsliga

Am Ende der Osterferien mussten die U16-Mädchen nach Sinsheim fahren. Durch verletzungsbedingte Ausfälle dezimiert konnte die Mannschaft des KSC nur mit 9 Spielerinnen im 9er-Feld antreten. Diese spielten sich gleich nach 2 Minuten die 1. Chance heraus: Pass von links in die Mitte, die Stürmerin verfehlte knapp. Kurz danach eröffnte sich die 1. Chance für die Hoffenheimerinnen, die einen Fehlpass in der Abwehr dankend annahmen, aber das Tor nicht trafen.

In der nächsten halben Stunde diktierte der KSC das Spiel, was sich auch in 5:0 Ecken und diversen Freistößen für den KSC niederschlug. Aber die U16-Mädchen konnten den Ball nicht im Tor unterbringen. Mehrfach hielt die gegenerische Torfrau oder war einfach schneller als die Stürmerinnen am Ball, gute Kombinationen wurden vor dem Tor knapp verfehlt, auch der Torpfosten verhinderte die verdiente Führung für die KSClerinnen. Erst am Ende der 1. Halbzeit erspielten sich die Hoffenheimerinnen 2 mögliche Chancen. Dennoch schien es nur eine Frage der Zeit zu sein, wann der KSC endlich das Tor schießt.

Es sollte anders kommen: Nur noch zu siebt konnten die KSC-Spielerinnen zu Beginn der 2. Halbzeit auflaufen, da Verletzung und gesundheitliche Probleme 2 Spielerinnen langfristig bzw. temporär außer Gefecht setzten. Tapfer wehrten sich die Spielerinnen, aber nach 10 Minuten gerieten sie durch die doppelte Unterzahl mit 1:0 in Rückstand. 7 Minuten später schubste eine Spielerin von Hoffenheim unbemerkt vom Schiedsrichter eine Abwehrspielerin des KSC kräftig zur Seite, um anschließend unbehelligt einen Pass vor das Tor zu geben, der zum 2:0 führte. Von der unglücklichen Wende frustriert folgte eine Minute später das 3:0. Man muss den Akteurinnen des KSC das Kompliment machen, dass sie sich – obwohl nur zu siebt oder zu acht – immer noch Torchancen erarbeiteten und gleichzeitig wacker weitere Gegentore verhinderten, aber mehr war an diesem Sonntag aufgrund dieser Konstellation nicht zu holen.

Für den KSC spielten: Sofia, Edwars, Leah Antoni, Jana Glaser, Samira Huber, Hannah Jenß, Pia Nagel, Nina Diefenbacher, Lucienne Roth, Viola Snizek

Am 1. Mai waren die KSC-Spielerinnen Favoritinnen im Achtelfinale gegen den FC Weiher. In der 1. Halbzeit kamen die Spielerinnen von Weiher auch zu keinem Torschuss, geschweige denn zu Spielzügen in der gegenerischen Hälfte. Mit allen 6 Feldspielerinnen verteidigten sie wacker und gekonnt ihr Tor, so dass die KSC Mädchen sich mit viel Geduld wappnen mussten, bevor sie nach einem sehr schönen Spielzug in der 25. Minute in Führung gingen.

Die 2. Halbzeit begann mit dem ersten Torschuss der Spielerinnen von Weiher. Jetzt mutiger, kombinierten sie ein weiteres Mal schön und kamen gefährlich vor das Karlsruher Tor. Ein Sonntagsschuss, wie der Trainer von Weiher bemerkte, und ein gekonnt genutzter Abpraller von der Torfrau des FC Weiher brachte aber den KSC mit 3:0 in Führung. 8 Minuten später schöpften die Spielerinnen des FC Weiher nach einer sehr gut vorgetragenen Kombantion und dem gelungenen Abschluss vor dem Tor noch einmal Hoffnung, aber gleich nach dem Anspiel konnte der alte Abstand durch einen gekonnten Fernschuss wieder hergestellt werden. Dennoch wagten die Spielerinnen des FC Weiher jetzt mehr, aber der KSC war durch das Gegentor aufmerksamer geworden und ließ nichts mehr zu. Umgekehrt konnten noch zahlreiche Torschüsse des KSC das Ziel nicht finden und so blieb es beim 4:1 für den KSC.

Für den KSC spielten:Chiara Savic, Leah Antoni, Jana Glaser, Samira Huber, Hannah Jenß, Lejla Kovacevic, Alexa Seiler, Viola Snizek, Dilaxsika Sundararajah, Charlotte Voll



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