Remis gegen den SC Sand II

Frauen

KSC-Frauen trennen sich mit einem 0:0 gegen den SC Sand II

Auch im dritten Pflichtspiel des Jahres stand bei der Frauenmannschaft des KSC die Null. Allerdings konnte man gegen den Tabellenvierten der Oberliga Baden-Württemberg, die zweite Mannschaft des SC Sand, auch keinen Treffer erzielen. 

Sand, das noch Aufstiegschancen hat, konnte in den ersten 15 Minuten von Glück reden, dass die Karlsruherinnen 3 sehr gute Chancen ausgelassen haben. Der Gast fand kein Mittel gegen das spielstarke Heimteam, das den Ball geschickt in den eigenen Reihen hielt und durch schnelles Passspiel die Abwehrreihen von Sand ein ums andere Mal in Verlegenheit brachte. Aufpassen mussten die Karlsruherinnen bei den schnell vorgetragenen Kontern Ihres Gegner, die, wenn die Sander Spielerinnen nicht im Abseits standen, für einige Unruhe sorgten. Einer dieser Konter hätte zum 0:1 führen können. Mit einem Heber, der aber weit übers Tor ging, wurde die einzig nennenswerte Torchance in Halbzeit Eins des SC Sand vergeben. Mit einem 0:0 ging es in die Kabinen.
Spielerisch waren die Karlsruherinnen auch in der zweiten Halbzeit das bessere Team. Sand, das in der ersten Halbzeit schon sehr körperbetont spielte, wurde mit zunehmender Dauer immer aggressiver. Schiedsrichter Wernicke musste das Spiel nach rüden Attacken des SC Sand immer öfter unterbrechen. Karlsruhes Spielführerin Tamara Daiß, die trotz einer Verletzung aufgelaufen ist und wie immer ein Vorbild an Laufbereitschaft und Kampfgeist war, wurde Mitte der zweiten Halbzeit brutal gefoult: ihre Gegenspielerin ging mit gestreckten Bein von hinten in den Zweikampf und bekam für dieses Foul nur die gelbe Karte. Tamara Daiß musste vom Platz getragen werden. und wurde durch die B-Juniorin Stella Müller ersetzt. Das Spiel war in dieser Phase ausgeglichen. Abwehrchefin Nadine Stahl wurde das nächste Opfer einer Sander Spielerin. Mit beiden Beinen sprang diese in Nadine Stahlt rein - ohne eine Chance an den Ball zu kommen. Rote Karte für die Sander Spielerin. Die Aktion erinnerte mehr an Wrestling als an aggressives Zweikampfverhalten. 
Der KSC besann sich jetzt noch seiner physischen Stärke und machten noch mal ordentlich Druck nach vorne um das entscheidende Tor zu erzielen. Mehrere gut herausgespielte Einschußmöglichkeiten konnten wieder nicht erfolgreich abgeschlossen werden. 

Das Ergebnis ist über die gesamte Spieldauer gesehen, ein gerechtes Unentschieden, mit dem der KSC besser leben kann, als der SC Sand, der im Aufstiegsrennen 2 wichtige Punkte verloren hat.

Nadine Stahl und Tamare Daiß wünschen wir gute Besserung. 


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