Rapolder-Elf will ‚Heimgesicht‘ zeigen
Unter Uwe Rapolder kann der KSC bislang eine makellose Heimbilanz (3 Siege, 1 Remis) vorweisen. Diese soll auch nach dem Spiel gegen Hertha BSC (Sonntag, 13.30 Uhr) Bestand haben.

Von David Ruf
Auf die Niederlage in Paderborn kam der Cheftrainer bei der Pressekonferenz am Freitag nur kurz zu sprechen. „Wir sollten über die Dinge reden, die funktionieren. Nach jedem Auswärtsspiel alles in Frage zu stellen bringt keinem etwas. Wir haben im Trainerstab jedenfalls klare Worte gefunden, die auch absolut notwendig waren“, so der 52-jährige.
In der Startelf wird es am Sonntag wohl zwei Veränderungen geben. Zu einen wird Timo Staffeldt wieder in die Anfangsformation rücken, zum anderen muss der verletzte Sebastian Langkamp (Muskelfaserriss) in der Innenverteidigung ersetzt werden. Welches Personal dort zum Einsatz kommen wird - zur Wahl stehen Matthias Langkamp, Stefan Müller und Neuzugang Martin Hudec - will Rapolder aber erst kurzfristig entscheiden.
Seine Hintermannschaft müsse aber in jedem Fall gut stehen, so Rapolder. „Hertha ist eine Mannschaft, die sehr offensiv ausgerichtet ist, deshalb ist ein kompaktes Abwehrverhalten sehr wichtig.“ Das Spiel gegen den Tabellenführer aus der Bundeshauptstadt komme nun „genau richtig“, so Rapolder weiter. „Es ist für uns eine Riesenchance, ein Ausrufezeichen zu setzen.“
Beim Spiel am Sonntag wird es erstmals in der Bundesliga-Geschichte einen gemeinsamen Block für Fans beider Mannschaften geben. Bereits am Donnerstaghatten sich der sportliche Leiter Arnold Trentl und Rapolder sowie Serhat Akin, Delron Buckley und Staffeldt mit den KSC-Fans im Fanprojekt auf die Partie eingestimmt und sich über die aktuelle sportliche Lage ausgetauscht. Gerade in der derzeitgen Situation sei es wichtig, mit den Fans in Kontakt zu bleiben und so Vertrauen zu schaffen, so der Cheftrainer.











