Oberliga: Niederlage gegen Freiburg
Mit einem knappen 1:0 im Gepäck mussten die Oberligafrauen die letzte Heimreise in dieser Saison antreten

Es entwickelte sich von Beginn an ein intensives Spiel mit zwei technisch und taktisch gut ausgebildeten Mannschaften. Der Gastgeber erwischte dabei den etwas besseren Start und hatte leichte Vorteile im Spielaufbau. Die Gäste aus Karlsruhe versuchten durch Pressing das Kombinationsspiel der Freiburgerinnen zu unterbinden, was über weite Phasen der ersten Halbzeit gelang.
Beide Mannschaften versuchten vorwiegend über Ihre schnelle Außenspielerinnen zum Abschluss zu kommen. Mit andauernder Spielzeit schaffte dies die Bundesligareserve aus Freiburg immer besser doch die KSC-Defensive hielt dagegen. In der Offensive hatte der KSC im ersten Abschnitt zwei gute Chancen scheiterten aber mit ihren Schüssen. Auf der anderen Seite konnte der Gastgeber ebenso Torchancen für sich verbuchen. In der 37. dann der Führungstreffer. Nach einem Ballverlust schaltetet die Stürmerin des SCF blitzschnell und konnte sich im eins gegen eins mit Torfrau Erla Petursdottir durchsetzen. Mit dem Rückstand ging es dann in die Pause.
Etwas Offensiver startete der KSC nach der Halbzeitpause in die Partie um schnellstmöglich den Ausgleich zu erzielen. Doch wie schon in den vergangenen Partien spielte sich der KSC bis zum Strafraum durch verpasst dann aber den Abschluss. Mit einer etwas höher stehenden KSC Abwehr hatte der SC Freiburg nun mehr Platz zum Kontern und tauchte ein paar Mal gefährlich vor dem KSC Gehäuse auf. So entwickelte sich für die Zuschauer ein spannendes Spiel mit offenem Ausgang.
Nach rund 70 Minuten mussten die Gäste dann verletzungsbedingt die Partie dann zu zehnt beenden, da das Auswechselkontingent bereits erschöpft war. Mit viel Einsatz und toller Moral kämpfte nun der KSC die letzten Minuten leider ohne Torerfolg. So blieb es am Ende beim insgesamt verdienten Sieg für die Freiburgerinnen.
Kader:
Erla Petursdottir, Franziska Spaderna, Lisa Halm, Sandra Ernst, Nadine Stahl, Melina Kustermann, Maike Graf, Fabienne Schwenk, Melissa Zweigner, Tamara Daiß, Lilith Hartung, Sophia Gänser, Laura Gänser, Gina Herrmann
Bereits am kommenden Donnerstag ist das Team wieder Aktion. Diesmal geht es um den Einzug ins Pokalfinale. Gegner auf Platz 2 im Wildpark ist um 15 Uhr der Vorjahresfinalist und Oberligakonkurrent TSV Neckarau.











