KSC will in Offenbach ins Achtelfinale einziehen

Profis von Daniel Heinz

Drei Tage nach dem Duell in Stuttgart steht für den KSC bereits die nächste Partie auf der Tagesordnung. Am Mittwoch (19.00 Uhr) gastieren die Karlsruher in der zweiten Runde des DFB-Pokals bei Kickers Offenbach.

Von David Ruf
Die Marschrichtung für die Partie beim derzeitigen Tabellenzehnten der Dritten Liga ist für KSC-Cheftrainer Edmund Becker klar. „Alles andere als ein Sieg wäre für mich nicht akzeptabel.“ Ein Erfolg im Stadion am Bieberer Berg sei aber auch wichtig, um Selbstbewusstsein zu tanken und weil der Pokalwettbewerb seit diesem Jahr noch lukrativer sei. „Es ist ein wichtiges Spiel für den Verein, dass habe ich den Spielern auch so gesagt.“ Allerdings ist der Gegner für Becker keinesfalls zu unterschätzen. „Wir müssen ihnen Respekt entgegenbringen, denn die Dritte Liga ist mittlerweile eine Profiliga und wir haben es hier nicht mit Feierabendfußballern zu tun.“

Rechnet man die Pokal-Erstrundenpartei in Ansbach mit, konnte Becker in den bisherigen fünf Pflichtspielen nie mit der gleichen Startformation ins Rennen gehen. Auch in Offenbach wird sich daran nichts ändern, da Stefano Celozzi in Stuttgart einen Schlag auf das Sprunggelenk bekommen hat und an einen Einsatz des Rechtsverteidigers vorerst nicht zu denken ist. Für ihn wird Timo Staffeldt in die Startformation rücken. Auch Angreifer Edmond Kapllani ist wegen seiner Adduktorenverletzung weiterhin außer Gefecht gesetzt und wird frühestens für die Partie in Bielefeld wieder zur Verfügung stehen. Erfreulichere Nachrichten gibt es hingegen von Andreas Görlitz, der Abwehrspieler befindet sich nach seiner Operation am Sprunggelenk mittlerweile wieder im Mannschaftstraining.

Drei Spiele innerhalb von sieben Tagen stehen bei den Blau-Weißen nun also auf dem Plan,  Becker sieht die Mehrbelastung für seine Mannschaft aber nicht als Nachteil. „Wir haben uns beschwert, dass das Spiel in Frankfurt abgesagt wurde, also werden wir den Teufel tun, uns zu beklagen, dass wir so wenig Pause haben.“


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