KSC-Partnerschule erfolgreich beim Bundesfinale von „Jugend trainiert für Olympia“

aKAdemie von Herold

In der vergangenen Woche waren zahlreiche Nachwuchsspieler des KSC mit dem Otto-Hahn-Gymnasium Karlsruhe (OHG) in Berlin. Die Partnerschule des KSC nahm mit über 70 Athleten aus 4 verschiedenen Sportarten an dem Herbstfinale des Schulwettbewerbs „Jugend trainiert für Olympia“ teil. In der Sportart Fußball konnte sich das OHG über den Landesentscheid mit 3 von 4 Mannschaften qualifizieren: Zwei Jungen-Teams und ein Mädchen-Team.

Alle 3 Mannschaften spielten am ersten Wettkampftag eine überaus erfolgreiche Vorrunde und zogen als Gruppensieger souverän ins Viertelfinale ein. In diesem mussten die Jungs der WK III leider schon die Segel streichen. Betreut von OHG-Leistungssportkoordinator Jörg Faustmann und KSC-Trainer Tino Naumann verlor das Team etwas überraschend gegen Trier mit 0:3. Da auch das anschließende Spiel gegen Bremen verloren ging, qualizierte sich die Truppe, die aus 9 KSC-Spielern der U15, U14 und U13 bestand, für das Spiel um Platz 7. Dieses konnte am dritten Wettkampftag mit 2:1 gegen Frankfurt gewonnen werden.

Mehr Erfolg in ihren Viertelfinal-Begegnungen hatten die beiden anderen Teams des OHG. Die Mädels gewannen gegen den Vertreter aus Niedersachsen mit 4:3 n.E., währrend die WK II-Jungs Hamburg mit 2:1 bezwangen. Im anschließenden Halbfinale verlor die Mädchen-Mannschaft – gespickt mit mehreren bfv-Auswahl- und den zwei DFB-Nationalspielerinnen Tabea Waßmuth und Ricarda Schaber –etwas unglücklich mit 1:2 gegen das Sportgymnasium Jena. Durch den 3:2-Erfolg am Abschlusstag gegen das Sportgymnasium Magdeburg konnten die Mädels von Sarah Kniel, die gleichzeitig Lehrerin am OHG und bfv-Verbandstrainerin ist, schließlich einen hervorragenden dritten Platz erkämpfen.

Noch einen Tick besser machten es die von Günter Cuntz und Martin Binder betreuten Jungs von WK II. Sie gewannen ihr Halbfinale gegen die Gesamtschule Berger Feld aus Gelsenkirchen mit 4:2 n.E. und zogen damit ins Endspiel ein. Das aus 13 KSC-Spielern der U16 und U17 bestehende Team traf hier auf den Vorrundengegner aus München. Nachdem die Walter-Klingenbeck-Realschule Taufkirchen in der Gruppenphase noch mit 4:0 vom Platz gefegt werden konnte, tat man sich im Finale deutlich schwerer. Trotz drückender Überlegenheit, insbesondere in der zweiten Halbzeit, wollte kein Treffer für die Karlsruher fallen. Selbst ein Foulelfmeter konnte nicht zur Vorentscheidung genutzt werden. So kam es wie es kommen musste. Der schwache Schiedsrichter zeigte in der Schlussminute abermals auf den Punkt. Allerdings dieses Mal für die Münchner, die den Strafstoss sicher verwandelten und dadurch das Endspiel mit 1:0 für sich entscheiden konnten. Neben dem Ärger über Platz 2 mussten die Jungs der Karlsruher “Eliteschule des Fußballs” auch die teils schweren Verletzungen einiger Spieler verkraften.

Nachdem die ersten Tränen wieder getrocknet waren, machten sich sowohl die Jungen von WK II als auch alle anderen Teilnehmer des OHG auf den Weg zurAbschlussveranstaltung. Diese fand in der Max-Schmeling-Halle statt und bildete für Schüler wie für Lehrer und Betreuer das Highlight von 5 tollen Tagen in Berlin.


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