Die Liga-Neulinge: Teil 4

Höchste Spielstätte Deutschlands!

Vorberichte

Wer ist auf-, wer abgestiegen? An welche neuen Standorte führt uns der Spielplan in der Saison 2026/27? Was haben die Teams im Sommer gemacht? Antworten auf diese Fragen erhaltet ihr in der Vorstellung der Liga-Neulinge auf ksc.de. Im vierten Teil nehmen wir den 1. FC Heidenheim 1846 genauer unter die Lupe!

Voith-Arena von außen
Schriftzug Lebe deinen Traum

Drei Jahre nach dem erstmaligen Bundesligaaufstieg ist die Mannschaft von Frank Schmidt zurück in der 2. Liga. Der mit Abstand dienstälteste Trainer im deutschen Profigeschäft hinterließ mit dem Team von der Brenz durchaus seine Spuren im Fußballoberhaus. Die Heidenheimer spielten eine überragende erste Bundesligasaison, die mit Platz acht und der Qualifikation für die UEFA Conference League endete. In Jahr zwei taten sich die Schwaben hingegen deutlich schwerer. Mit Niklas Beste, Tim Kleindienst und Eren Dinkçiverloren sie die drei besten Offensivakteure der Vorsaison, die zusammen auf sage und schreibe 54 direkte Torbeteiligungen kamen. Am Ende der Saison landeten die Heidenheimer auf Platz 16 und mussten sich in der Relegation mit der SV Elversberg um den finalen Startplatz in der Bundesliga duellieren. Nach zwei äußerst knappen Partien setzte sich der FCH im Rückspiel im Saarland durch einen Treffer in der fünften Minute der Nachspielzeit von Leo Scienza durch und blieb erstklassig. Zu Beginn der vergangenen Spielzeit 2025/26 wurde das Team von der Brenz von vielen als Abstiegskandidat Nummer eins gehandelt und befand sich die komplette Spielzeit auf einem der letzten drei Ränge in der ersten Fußball-Bundesliga. Letztendlich landete der 1. FC Heidenheim auf Tabellenplatz 17 und musste den Gang in die 2. Bundesliga antreten.

Spieler und Transfers

Im Verlauf der vergangenen Saison wechselte Frank Schmidt immer wieder zwischen einer Vierer- und einer Fünferkette. Gegen Ende der Saison liefen die Heidenheimer meist in einem 4-2-2-2 auf. Dabei bildeten Kapitän Mainka und Ex-KSC-Spieler Jonas Föhrenbach die Innenverteidigung. Auf der linken Defensivseite war ab der Rückrunde TSG-Leihgabe Hennes Behrens der gesetzte Mann und rechts rotierten Marnon Busch und Omar Traoré. Vor der Abwehr bildete das Duo Schöppner/Dorsch die Doppelsechs. Die Flügelzange im FCH-System wurde von Arijon Ibrahimovic und Rückkehrer Eren Dinkçibespielt, während in der Sturmspitze neben Marvin Pieringer auch der ehemalige Karlsruher Budu Zivzivadze auf Torejagd ging. Mit Paul Hennrich von der TSG Hoffenheim und Marcel Costly vom FC Ingolstadt wurden bereits die ersten Transfers für die Offensive getätigt. Des Weiteren verstärken Thomas Dähne, der zuletzt für den TSV 1860 München das Tor hütete und Rechtsverteidiger Oualid Mhamdi vom SC Verl die Heidenheimer. Auf der Abgangsseite wiegt vor allem die Entscheidung von Niklas Dorsch, künftig im kanadischen Toronto zu spielen, schwer. Weitere nennenswerte Abgänge sind Thomas Keller zu Dynamo Dresden, Kevin Müller zum FC Schalke 04, Stefan Schimmer zu Buriram United in Thailand und Omar Traoré zu Udinese Calcio.

 

Bilanz gegen den KSC

In der Vergangenheit begegnete unser KSC den Württembergern 16-mal. Davon gewannen die Karlsruher vier Partien und die Heidenheimer fünf. Die restliche sieben Begegnungen endeten in einer Punkteteilung. Zum ersten Mal duellierten sich die beiden Teams aus Baden-Württemberg in der 3. Liga in der Saison 2012/13. Beim Auswärtsspiel auf der Alb am 1. Spieltag trennten sich die Mannschaften 2:2. Beim Rückspiel im heimischen Wildpark gewann der KSC souverän mit 5:2 und konnte in dieser Spielzeit den Aufstieg in die 2. Bundesliga feiern. Alle weiteren Begegnungen der beiden Clubs fanden in der 2. Liga statt.

Stadion

Das Zuhause der Heidenheimer ist die Voith-Arena, ehemals Albstadion genannt. Mit einer Gesamtkapazität von 15.000 Plätzen ist es etwa halb so groß wie der BBBank Wildpark. Das Stadion liegt auf dem Heidenheimer Schlossberg, unweit von Schloss Hellenstein auf 555 Metern Höhe und ist damit das höchstgelegene Stadion im deutschen Profifußball. Mit 132 Kilometern Luftlinie zwischen beiden Arenen ist der Weg nach Heidenheim die drittkürzeste Auswärtsfahrt der kommenden Saison. Nur nach Kaiserslautern und Darmstadt ist der Weg noch kürzer.  


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