Gegner im Detail: Der SV Sandhausen

Vorberichte

Am kommenden Freitag um 18.30 Uhr bekommt der KSC Besuch vom SV Sandhausen, der nur eine Strecke von gut 50 Kilometern zu seinem Auswärtsspiel auf sich nehmen muss. Wir haben den Gegner vor dem Nachbarschaftsduell unter die Lupe genommen.

918 Mitglieder und eine durchschnittliche Zuschauerzahl von rund 6700 im BWT-Stadion am Hardtwald. Das ist der SV Sandhausen. 14.500 Einwohner zählt die Gemeinde. Damit stellt Sandhausen den kleinsten Profifußballstandort in der 2. Bundesliga. Doch wer die Meinung vertritt, es käme immer auf die Größe an, der liegt hier definitiv falsch. Denn nach einer durchwachsenen Saison 2018/19 in der 2. Liga, die das Team um Kapitän Dennis Diekmeier mit Müh und Not auf dem 15. Tabellenplatz beenden konnte, ist der SV Sandhausen nun im Aufschwung. Anteil daran hat wohl auch Trainer Uwe Koschinat. Nach neun Partien in der vergangenen Spielzeit, in der der SVS gerade einmal fünf Punkt gesammelt hatte, übernahm der heute 48-Jährige das Team, wendete den Abstieg ab und schaffte einen beachtlichen Start in die aktuelle Saison.

Nach fünf Spieltagen belegt der SVS vor dem Spiel gegen die Blau-Weißen den 3. Tabellenplatz. Sowohl gegen den Absteiger aus Nürnberg, den 1. FC Heidenheim als auch Darmstadt 98 holten die Sandhäuser drei Punkte, zuvor gab es bereits ein 1:1 gegen die Kieler Störche und eine 0:1-Niederlage gegen Aufsteiger Osnabrück. Im DFB-Pokal glückte der Koschinat-Elf das Weiterkommen gegen Borussia Mönchengladbach nicht, dennoch dürfte sie mit der Leistung in der laufenden Saison zufrieden sein.

Einen Teil zur guten Situation beitragen konnten auch einige der Neuzugänge des SVS, vor allem in der Offensive schlug der Verein am Transfermarkt mit Erfolg zu. So wechselten zum Beispiel Philip Türpitz, Mario Engels und Enrique Pena Zauner an den Hardtwald und sorgten im Angriff des SVS mächtig für Wirbel. Sowohl Türpitz als auch Engels verbuchten bereits erste Treffer, die sonstigen Torschützen für Sandhausen waren Kevin Behrens mit drei Treffern, Philipp Förster und Erik Zenga.

Auf den genannten Philipp Förster können die Schwarz-Weißen in ihrem Offensivspiel nicht mehr setzen, der Mittelfeldmann wechselte vor gut einer Woche zum Ligarivalen nach Stuttgart. Den Ersatz für ihn bildet laut Koschinat wohl entweder Julius Biada oder Philip Türpitz. Wie sich diese Veränderung auf das Spiel des SV Sandhausen auswirkt, erfahren die Fans dann am Freitagabend. Und genauso, ob der kleine Höhenflug des Vereins aus der 14.500-Einwohner-Gemeinde weitergeht.


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