Der KSC siegt im Testspiel gegen den FC Metz

Spielberichte

Am heutigen Donnerstag um 17 Uhr trat die Mannschaft von Alois Schwartz im Testspiel gegen den französischen Erstligisten FC Metz an. Ausgetragen wurde die Partie im Stade J.J. Morin in Sarrebourg. In einem unterhaltsamen Spiel setzte sich die Blau-Weißen durch späte Treffer von Lukas Grozurek und Martin Röser mit 4:2 aus Sicht der Fächerstädter gegen die Franzosen durch.

In das letzte Spiel vor der dem Kräftemessen mit dem SV Sandhausen am Freitag in einer Woche startete die Mannschaft aus Karlsruhe im ungewohnten 3-5-2 statt dem aus der Liga erprobten 4-4-2. Das Tor hütete Marius Gersbeck, die Abwehrkette bestand aus Daniel Gordon, Christoph Kobald und David Pisot. Zu ihrem Einsatz im Mittelfeld kamen Burak Camoglu, Kyoung-Rok Choi, Lukas Fröde, Marvin Wanitzek und Marc Lorenz. Marco Djuricin und Philipp Hofmann traten als die beiden Spitzen auf.

Etwa neun Minuten nach Anpfiff sahen die Zuschauer im Stadion die erste gute Chance des KSC. Philipp Hofmanns Schuss nach einer Choi-Flanke wurde noch über das Tor des FC Metz abgefälscht. Auch in den Minuten danach befanden sich die Blau-Weißen weiter im Vorwärtsgang. Nach Hofmanns Zuspiel legte Marco Djuricin den Ball in der 14. Minute noch am Kasten vorbei. Drei Minuten später machte Marvin Wanitzek es besser. Nach einer Hereingabe von Lorenz musste er den Ball nur noch einschieben.

Mit der Führung im Rücken ließen die Karlsruher nun mehr Chancen der Franzosen zu, die teilweise gefährlich wurden. So zum Beispiel in der 26. Minute, als Metzs Marvin Gakpa den Ball auf das Tor brachte. KSC-Schlussmann Gersbeck war jedoch zur Stelle und lenkte den Ball zur Ecke. Danach entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit Chancen auf beiden Seiten, die jedoch nicht zwingend Gefahr bedeuteten. Marc Lorenz mit einem Heber über Metz-Torwart Paul Delecroix markierte noch die beste Möglichkeit der Blau-Weißen in der ersten Halbzeit, der Ball landete knapp über dem Kasten (40. Minute).

In der zweiten Hälfte kamen für Daniel Gordon und Marvin Wanitzek zwei frische Spieler in die Partie. Alexander Groiß sortierte sich in der Dreier-Abwehrkette ein, Manuel Stiefler im Mittelfeld. Nach nicht einmal zehn gespielten Minuten mussten die Karlsruher den Ausgleich schlucken. Nach einem Foul von Christoph Kobald im Sechzehner gab es Strafstoß für den französischen Erstligisten, den Ibrahima Niane stark verwandelte (54. Minute).

Nach wenigen nennenswerten Szenen wechselte Alois Schwartz in der 64. Minute gleich drei Mal. Es gingen Philipp Hofmann, Marco Djuricin und Lukas Fröde, dafür kamen Lukas Grozurek, Saliou Sané und Marvin Pourié. Die drei neuen Offensivkräfte sollten noch einmal frischen Wind in das Angriffsspiel der Blau-Weißen bringen. Keine zehn Minuten später zeigten die Einwechslungen bereits Erfolg. Nach Vorarbeit von Saliou Sané sorgte Marvin Pourié für die erneute Führung der Fächerstädter in diesem Testspiel (74.).

Nur etwa fünf Minuten vor dem Ende schaffte das Team aus Metz den Ausgleich durch Amandou (86.), der aber nicht von langer Dauer sein sollte. Direkt im Anschluss sorgte Grozurek nämlich nach Haneks Flanke für das dritte Tor der Karlsruher an diesem Tag (87.). Sekunden vor dem Abpfiff gab es für die wenigen Karlsruher Fans im Stadion sogar noch einen vierten Treffer zu sehen, Martin Röser war der Torschütze (90.+3).

 

Aufstellung:

FC Metz: Delecroix; Delaine, Sunzu (72. Bokele), N’Doram; Gakpa, B. Traoré, Cohade, Cabit, Ambrose (80. Boulaya); Niane (80. Yade), Traoré (80. Amadou)

Karlsruher SC: Gersbeck (76. Schragl); Gordon (46. Groiß), Kobald, Pisot; Camoglu (76. Hanek), Wanitzek (46. Stiefler), Fröde (64. Grozurek), Choi (76. Möbius), Lorenz (76. Röser); Djuricin (64. Pourié), Hofmann (64. Sané)

Tore: 0:1 Wanitzek (17.), 1:1 Niane (54.), 1:2 Pourié (74.), 2:2 Amadou (86.), 2:3 Grozurek (87.), 2:4 Röser (90.+3)

Gelbe Karte: Fröde


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