Gegen Walldorf gelingt den U16-Juniorinnen auswärts ein 2:6

Als man gegen Mittag im Karlsruher Raum Richtung Walldorf startete, schüttete es wie aus Kübeln, so dass man ernste Zweifel haben konnte, ob überhaupt gespielt werden konnte. Doch pünktlich um 14.00 Uhr konnten die beiden Mannschaften auf dem Kunstrasen einlaufen und die folgenden 80 Minuten Spielzeit im Trockenen absolvieren.
Auf dem ungewohnten Belag hatten die KSC-Mädels zunächst große Schwierigkeiten: Die Bälle kamen schnell und wurden auch nicht langsamer, sondern rollten ebenso schnell ins Aus oder an den Spielerinnen vorbei. Dennoch kam es zur ersten Ecke für den KSC. Die hohe Hereingabe schnappte sich eine Walldorfer Spielerin, und ehe die Karlsruherinnen umgeschaltet hatten, hatten die Gegnerinnen das fast freie Feld überwunden und schossen das 1:0. Trotz 2 weiterer Ecken und Freistöße kamen die KSClerinnen nicht richtig ins Spiel. Viele Aktionen dauerten zu lange, die angereisten Fans vermissten den Drang zum Ball und die Lust, nach vorne zu spielen und aufs Tor zu schießen. Dann endlich nach 27 Minuten nahm die Mittelstürmerin einen Freistoß an, rückte schnell vor das Tor und versenkte den Ball sicher zum 1:1. Aber auch danach lief das Spiel eher träge weiter, und so konnte man aus der 1. Halbzeit nur noch eine Schreckenssekunde verzeichnen, als ein sehr plazierter Schuss von Walldorf auf das KSC-Tor abgegeben wurde. Aber unsere Torfrau zeigte eine Glanzparade und so blieb es beim 1:1 zur Pause.
Nach der Pause kamen alle Spielerinnen wie ausgewechselt aus der Kabine. Es wurde super kombiniert, die Seiten gewechselt, die Zweikämpfe angenommen und das über die folgenden 40 Minuten. So dauerte es nur 10 Minuten, ehe ein Eckball zum 2:1 für den KSC führte. Nur 6 Minuten später konnte ein klasse Spielzug mit dem 3:1 abgeschlossen werden. Jetzt beteiligten sich auch die Walldorferinnen am Tore Schießen. Leider – aus ihrer Sicht – trafen sie zunächst mit einem unhaltbaren Schuss ins eigene Tor, womit es 4:1 stand. Nach dem 5:1 gelang es ihnen aber in der 77. Minute nach einem Freistoß den Ball gekonnt ins obere rechte Eck einzunetzen. Doch die KSC-Mädchen hatten noch nicht genung, Nach gut geschlagener Ecke und einem Superschuss standen gleich mehrere Sielerinnen bereit, den Abpraller zu versenken, was auch gelang. So konnten die Spielerinnen mit einem 6:2 nach einer Motivations- und Leistungsseigerung stolz vom Platz gehen.
Nun heißt es in den beiden anstehenden spielfreien Wochen, die Stärken auszubauen und an den Schwächen zu arbeiten, damit auch im nächsten Spiel wieder gejubelt werden kann.
Es spielten: Sofia Edwards, Hannah Jenß, Jana Glaser, Samira Huber, Madeleine Voll, Shanice Rapp, Roberta Kalcher, Viola Snizek, Romy Reger, Nina Diefenbacher, Aline Hertl, Lea-Luise Essig, Davina Schäfer, Jessica Burkhardt











