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Erster Punktegewinn der Saison: KSC spielt 1:1 in Fürth

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Durch eine engagierte Leistung holen unsere Jungs den ersten Punktgewinn der Saison und spielen bei der SpVgg Greuther Fürth 1:1. Vor allem auf der Leistung im zweiten Durchgang lässt sich aufbauen. Vom zwischenzeitlichen Rückstand ließ sich die Mannschaft nicht beirren, bewies Moral und kam schnell wieder zurück. Am Ende waren die Blau-Weißen näher dran am Dreier.

Christian Eichners Taktik:

Erfreuliche Nachrichten im Kasten! Nach überstandener Handverletzung kehrte unsere Nummer 35 Marius Gersbeck ins Tor zurück. Vor ihm verteidigten mit Philip Heise, Daniel Gordon, Marcel Franke und Marco Thiede die gleichen vier wie schon in den letzten Partien. Auf der Sechs stand wie immer Tim Breithaupt, auf den beiden Achterpositionen fanden sich Kapitän Jerôme Gondorf und Marvin Wanitzek wieder. Als Zehner bot Christian Eichner zum ersten Mal Paul Nebel von Beginn an auf. Ganz vorne spielte der KSC mit einer Doppelspitze bestehend aus dem Pokal-Dreifachtorschützen Fabian Schleusener und Simone Rapp.

 

Das Spiel in der Zusammenfassung:

Der KSC erwischte den etwas besseren Start und war direkt präsent in den Zweikämpfen. Vor allem Fabian Schleusener war sehr bissig uns setzte sich immer wieder gegen seine Gegenspieler durch. Nach etwa dreieinhalb Minuten kam Paul Nebel zu einem ersten, aber ungefährlichen Abschluss. Die erste Viertelstunde war dennoch eher von einem Abtasten beider Mannschaften geprägt und es passierte nicht viel. In der 18. Minute hatte Sieb die erste nennenswerte Gelegenheit für die Fürther, aber auch sein Schuss ging nicht auf den Kasten. Bis zur Trinkpause nach 25 Minuten passierte nichts Gefährliches in einem der beiden Sechszehner. Christian Eichner war wieder sehr aktiv an der Seitenlinie und gestikulierte viel mit seinen Spielern. Gondorf hatte nochmal einen Abschluss aus 20 Metern, der Schuss kam jedoch zu zentral auf den Kasten von Linde. Danach war die relativ ereignislose erste Halbzeit aber schon zu Ende, ohne dass sich einer der beiden Torhüter ernsthaft auszeichnen musste. Das Heimteam hatte mit 59% zwar mehr Ballbesitz, dafür lag der KSC ganz klar bei der Zweikampfquote vorne (64%).

Zweite Halbzeit deutlich furioser

Auch der zweite Durchgang begann recht ruhig. In der 53. Minute entstand dann Gefahr vor dem KSC-Tor, Daniel Gordon klärte aber zur Ecke. Vier Minuten darauf fiel dann der Führungstreffer für die Kleeblätter. Nach Flanke von Hrgota wurde Ragnar Ache im Rückraum allein gelassen und schob aus 12 Metern in zentraler Position flach und unhaltbar ein. Der KSC wirkte davon aber nur wenig beeindruckt und war sofort um den Ausgleich bemüht. In der 61. Minute setzte Gordon nach Freistoß von Wanitzek einen Kopfball über das Tor. Kurz darauf gab es dann etwas Verwirrung, weil der Videoschiedsrichter sich einschaltete (62. Minute). Schiedsrichter Arne Aarnink lief nach draußen und schaute sich ein vermeintliches Handspiel noch einmal an. Im Strafraum der Fürther hatte Haddadi den Ball mit der Hand gespielt. Dann entschied der Referee auf Elfmeter für den KSC. Marvin Wanitzek trat an und verwandelte sicher ins linke untere Ecke zum 1:1! Unsere Jungs waren wieder im Spiel! Nach dem Treffer passierte längere Zeit nicht viel.

Heiße Schlussphase

In der 80. Minute gingen unsere Jungs dann durch Marvin Wanitzek vermeintlich sogar in Führung. Kapitän Gondorf hatte den Ball von der rechten Seite ins Zentrum gelegt. Die Freude hielt allerdings nicht lange, das Tor wurde aufgrund einer Abseitsposition von Gondorf wieder zurückgenommen. Dennoch waren die heute ganz in blau spielenden Karlsruher in dieser Schlussphase die deutlich bessere Mannschaft und näher am Siegtreffer. In der vierminütigen Nachspielzeit kam Gordon nochmals zu einer guten Gelegenheit, dieses Mal aber mit dem Fuß. Zudem wurde ein Schuss von Breithaupt geblockt. Gersbeck durfte sich nochmal auszeichnen, als er einen flachen Schuss von Asta stark parierte.

 

Fazit und Ausblick:

Mit einer vor allem in der zweiten Halbzeit engagierten Leistung haben sich unsere Jungs den ersten Punktgewinn der Saison mehr als verdient. Vom Gegentreffer erholten sie sich schnell und antworteten rasch mit dem Ausgleich. In der Schlussphase war der KSC zudem das bessere Team und war dem Sieg näher. Im Vergleich zu den bisherigen Ligaspielen war die Defensive auch deutlich stabilisiert, darauf lässt sich aufbauen. Und die Rückkehr von Marius Gersbeck ins Tor ist ebenfalls eine erfreuliche Nachricht. Das Lazarett lichtet sich somit ein wenig.

 

Die Übersicht:

Aufstellung SpVgg Greuther Fürth: Linde – Itter, Haddadi, Griesbeck (82. Fobassam), Asta – Christiansen, Tillman (67. Raschl), Green (82. Dudziak) – Hrgota – Ache (82. Seufert), Sieb

Aufstellung KSC: Gersbeck – Heise, Gordon, Franke, Thiede – Breithaupt, Gondorf, Wanitzek – Nebel (87. Cueto) – Rapp (46. Kaufmann), Schleusener (84. Rossmann)

Tore: 1:0 Ache (57. Minute), 1:1 Wanitzek (66.)

Gelbe Karten: Nebel (27. Minute), Griesbeck (44.), Gondorf (55.), Heise (86.), Sieb (88.), Fobassam (90.)

Ort: Sportpark Ronhof Thomas Sommer

Zuschauer: 9.678

Schiedsrichter: Arne Aarnink


Match
Center
3:2