KSC gratuliert Legende

Rainer Schütterle feiert 60. Geburtstag

Club von Heiko Räther

Rainer Schütterle feierte am 21. März seinen 60. Geburtstag. Zu diesem Anlass blicken wir auf die eindrucksvolle Vita der KSC-Legende zurück.

Rainer Schütterle jubelt

Der vom südbadischen FV Kehl gekommene Rainer Schütterle war ein laufstarker, dynamischer Offensivspieler mit Tordrang, der sich nicht auf eine Position reduzieren ließ. Rainer Schütterle brachte als Stürmer, aber auch als offensiver Mittelfeldspieler konstant gute bis herausragende Leistungen und erreichte eine gute Torquote, für einen Fußballer, der nicht immer in der Sturmspitze spielte. Er hatte das Zeug zum Nationalspieler und brachte es letztendlich zu drei U-21-Länderspielen für den DFB. Insgesamt heuerte er drei Mal als aktiver Spieler beim KSC an. 

Erster Akt: Über großartige Leistungen bei den KSC-Amateuren unterschrieb er zur Saison 1985/86 seinen ersten Vertrag bei den Blau-Weißen vom Wildpark. Unter Trainer Winfried Schäfer hatte Schütterle großen Anteil am Bundesligaaufstieg nach der Runde 1986/87. In der 2. Bundesliga kam er bis dahin zu 72 Einsätzen und traf 25-mal in das gegnerische Gehäuse. Danach wechselte er zunächst zum Dauerrivalen VfB Stuttgart, für die er in der Bundesliga 57-mal am Ball war und fünf Tore erzielen konnte. 

Zweiter Akt: Zur Runde 1989/90 kehrte der verlorene Sohn in den Wildpark zurück. Der Dauerbrenner in der Stammbesetzung kam bis einschließlich der Spielzeit 1993/94 zu weiteren 155 Bundesligaspielen und traf dabei 35-mal in die gegnerischen Tornetze. Unvergessener Höhepunkt war sein Heber zum 3:0 beim sensationellen 7:0 Erfolg im UEFA-Pokal gegen die Spanier vom FC Valencia. Im Sommer 1994 trennten sich erneut die Wege von Schütterle und dem KSC. MSV Duisburg war sein neuer Arbeitgeber. Für die Zebras lief er in der Bundesliga 24-mal auf, zwei Tore. Nach dem Abstieg blieb er ein weiteres Jahr an der Wedau und trug weitere 31-mal, fünf Tore, das blau-weiß gestreifte Trikot der Duisburger aus dem Stadtteil Meiderich. 1996/97 wechselte er nach Österreich zum SV Ried. 32 Spiele, drei Tore, lautete seine Bilanz in der Alpenrepublik. Danach lockte der SC Fortuna Köln in der 2. Bundesliga. Von 1997/98 bis einschließlich 1998/99 war er 43-mal, sechs Tore, für die Fortuna am Ball. 

Dritter Akt: Zur Saison 1999/2000 kehrte Rainer Schütterle abermals in die Fächerstadt zum KSC zurück. In der 2. Bundesliga agierte er bisweilen als Libero und kam unter den Trainern Rainer Ulrich, ab Oktober Joachim Löw, ab April 2000 Marco Pezzaiuoli, zu sechs weiteren Einsätzen im KSC-Dress. Am Ende der Runde musste der KSC zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte den bitteren Weg in die Drittklassigkeit antreten. Rainer Schütterle beendete seine aktive Laufbahn und spielte fortan nur noch für die All-Stars des KSC. Der gelernte Industriekaufmann schloss danach erfolgreich ein Studium zum Finanzfachwirt ab, war zunächst Mitglied im Verwaltungsrat des KSC, sowie vom 30. September 2003 bis zum 06. November 2009 Vizepräsident beim Karlsruher Vorzeigeverein. 

Der KSC gratuliert Rainer Schütterle zum Geburtstag sehr herzlich und wünscht ihm für die Zukunft alles Gute. 


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