Karl Berger wird 75
Am 13. Juni feiert der ehemalige KSC-Spieler "Charly" Berger seinen 75. Geburtstag. Zu diesem Anlass blicken wir auf die Laufbahn des Angreifers zurück.

Der gebürtige Stuttgarter spielte bereits seit frühester Jugend beim Verein mit dem roten Brustring, dem VfB Stuttgart. Dort brachte es der schnelle Außenstürmer, wechselweise auch Sturmtank, zum Jugendnationalspieler. Nachdem er in der Bundesligamannschaft des VfB lediglich Ergänzungsspieler war, wechselte er zur Spielzeit 1973/74 zum damals zweitklassigen KSC in der Regionalliga Süd. Als unumstrittener Stammspieler kam er unter Trainer Carl-Heinz Rühl in der Regionalligarunde 1973/74 auf 33 Einsätze, 11 Tore. Nach der Ligareform und der Auflösung der Regionalligen, nannte sich die Zweitklassigkeit 2. Bundesliga. In der ersten Saison des Unterbaues der ersten Liga errang der KSC den Meistertitel und somit den Aufstieg in die Erstklassigkeit des bundesdeutschen Fußballs. Hierbei hatte der stets etwas füllige Goalgetter mit 10 Toren in 32 Spielen einen gehörigen Anteil. In zwei Jahren Bundesliga kam Berger zu 54 Einsätzen, 9 Tore. Seinen Höhepunkt hatte er am 04. Dezember 1976, dem 16. Spieltag gegen die Fohlenelf von Borussia Mönchengladbach. Unter den gestrengen Augen des internationalen Schiedsrichters Günter Linn aus Altendiez, und vor 46.000 Zuschauern, gelang dem KSC ein umjubelter 4:0-Sieg. Berger erzielte zwei Treffer und meinte nach der Begegnung: „Da haben sogar die Rollstuhlfahrer vor lauter Begeisterung auf der Aschenbahn ein Tänzchen aufgeführt“. Die restlichen Tore erzielten Karl-Heinz Struth und Norbert Janzon. Dennoch musste die Wildparkelf nach der Runde die bittere Pille des Abstieges schlucken. Berger blieb dem KSC auch in der Zweitligasaison 1977/78 treu, trug nochmals 31-mal das blau-weiße Trikot und kam nochmals auf 14 Einschüsse. Danach wechselte er zum SC Fortuna Köln. Weitere Stationen waren KFC Winterslag und Thor Waterschei in Belgien, sowie als Spielertrainer beim FC Schaffhausen. Als Trainer fungierte er beim FC Baden in der Schweiz. Privat machte er sich im IT-Bereich selbstständig und lebt im südbadischen Singen. Der KSC gratuliert Karl-Heinz „Charly“ Brger zum Geburtstag sehr herzlich und wünscht ihm für die Zukunft alles Gute.











