KSC macht mit!

Zeichen gegen Hass und Diskriminierung

Club

„Stop hate. Be a team“, so lautet das Motto des Aktionsspieltags „Together!“, der von der DFL und DFL-Stiftung ins Leben gerufen wurde. Die 36 Proficlubs setzten am 27. Spieltag der Bundesliga und 2. Bundesliga gemeinsam ein klares Zeichen für Respekt, Fairplay und gesellschaftlichen Zusammenhalt – so auch der Karlsruher SC.

Der Profifußball lebt von Vielfalt. Laut der DFL sind aktuell Spieler aus 64 verschiedenen Nationen in den beiden höchsten deutschen Ligen aktiv. Unabhängig von ihrer Herkunft stehen sie auf und neben dem Platz für Vielfalt und Zusammenhalt.

Rassismus ist ein Problem, das sowohl im Fußball als auch im gesellschaftlichen Kontext zunimmt. Laut Nationalem Diskriminierungs- und Rassismusmonitor 2025 fühlen sich Angehörige von Minderheiten in Deutschlang regelmäßig diskriminiert, über die Hälfte seien dabei mindestens einmal im Monat betroffen. Der KSC positioniert sich klar gegen Rassismus und Diskriminierung in allen Vielfaltsdimensionen und beteiligt sich wie die Jahre zuvor am Aktionsspieltag.

Beim Heimspiel unter Flutlicht gegen die SpVgg Greuther Fürth machen wir uns stark für ein respektvolles Miteinander, unabhängig von Geschlecht, Religion oder Herkunft. Im Fußball ist jeder willkommen, und es gibt keinen Platz für Anfeindungen, weder auf dem Platz noch auf den Rängen oder in der Gesellschaft.

Dabei verstehen wir den Spieltag nicht als Einzelaktion, sondern nehmen ihn zum Anlass, bestehende Maßnahmen, die wir als Club tagtäglich umsetzten, einzuordnen. Grundlage unseres Handelns ist die Überzeugung, dass Gemeinschaft nur dort entstehen kann, wo Menschen geschützt werden und gleichzeitig die Möglichkeit haben, aktiv teilzuhaben.

 

Darüber hinaus geht es auch um den Schutz im digitalen Raum. Hassnachrichten, Beleidigungen und Bedrohungen im Netz sind kein Randthema, sondern beeinflussen unmittelbar mentale Gesundheit, Leistungsfähigkeit und Teamdynamik. Den richtigen Umgang und das nötige Feingefühl vermitteln wir schon an unseren Nachwuchs weiter, sei es im Rahmen des Projekts „You matter“ mit der Antidiskriminierungsstelle Karlsruhe oder in Workshops zum Umgang mit öffentlicher Kritik.

Um nicht nur unsere Spieler, sondern auch unsere Fans im digitalen Raum zu schützen, gehen wir mit unserem neuen Partner Penemue den nächsten Schritt und stärken unsere Strukturen gegen Hass im Netz und digitale Gewalt.

Fußball verbindet und genau deshalb müssen wir ihn nutzen, um für Respekt, Vielfalt und ein faires Miteinander einzustehen. Im Rahmen des „TOGETHER“- Spieltags und darüber hinaus.


Match
Center