4. Spieltag
Karlsruher SC
3:2
SV Sandhausen
( 1:1 )
Zuschauerzahl: 14778
Schiedsrichter: Alt (Illingen)
Austragungsort: BBBank Wildpark
Spielplan

Ein Wiedersehen mit dem Aufstiegstrainer

Vorberichte

Im zweiten Heimspiel der Saison treffen unsere Jungs am Samstag im Nachbarschaftsduell auf den SV Sandhausen. Während der KSC seinen ersten Sieg forciert, konnten die Kurpfälzer beide Heimspiele gewinnen und stehen derzeit auf dem sechsten Tabellenplatz. Mehr Infos zu unserem nächsten Gegner gibt es in der aktuellen Ausgabe von „Gegner im Detail“.

Zum 15. Mal findet dieses Duell bereits in der 2. Bundesliga statt. Die Bilanz in den 14 bisherigen Aufeinandertreffen spricht für den KSC, der sechs davon gewinnen konnte, vier gingen an den SV. Die Torbilanz fällt dabei mit 18:17 knapp für die Blau-Weißen aus. In der abgelaufenen Spielzeit lauteten die Ergebnisse beider Spiele 0:0 und 0:2 aus KSC-Sicht. Damit war Sandhausen der einzige Gegner, gegen den unsere Jungs kein Tor erzielen konnten.

Starke Rückrunde des SVS

Der SVS geht in seine elfte Zweitliga-Saison in Folge und ist damit seit 2012 immer im deutschen Unterhaus vertreten, nur der FC St. Pauli ist noch ein Jahr länger dabei. In der letzten Spielzeit belegten sie, vor allem dank einer sehr starken Rückrunde, am Ende den 14. Tabellenplatz. In den 17 Partien mussten sie nur 18 Gegentore hinnehmen – zusammen mit Düsseldorf und dem HSV war das Ligabestwert. An diese gute Leistung konnten die Nordbadener zu Beginn der neuen Saison bisher anknüpfen, da sie beide Heimspiele gegen Bielefeld und Düsseldorf gewannen. Einzig in Darmstadt verlor das Team von Alois Schwartz mit 2:1.

Einige Personen haben Stallgeruch

Der Trainer der Sandhäuser ist ein gutes Stichwort, hat er doch einige Jahre KSC-Vergangenheit. Knapp zweieinhalb Jahre saß der 55-Jährige auf der Karlsruher Bank und erreichte in 103 Partien einen Punkteschnitt von 1,81. Zudem war er unser Aufstiegstrainer zurück in Liga Zwei. Am 20. Spieltag 2019/20 war dann allerdings Schluss, nachdem der KSC auf den 17. Tabellenplatz abgerutscht war. Es übernahm der Mann, der die ganze Zeit über sein Co-Trainer gewesen war: Christian Eichner. Neben dem Chefcoach des SVS gibt es auch auf Spielerseite Überschneidungen zwischen den Mannschaften. Gleich drei unserer Profis haben Sandhäuser Vergangenheit: Fabian Schleusener, Daniel Gordon und Marco Thiede. David Kinsombi auf der Gegenseite spielte dagegen bereits in blau-weiß.

Auf Bachmann müssen unsere Jungs ein Auge haben

Zwei der vier Saisontore erzielte der SV über seine linke Seite, Marco Thiede sollte also gewarnt sein. Vor allem Janik Bachmann blüht derzeit bei den Kurpfälzern auf. Der einst rustikale Sechser agiert nun als Zehner und kommt mit zwei Vorlagen und einem eigenen Treffer auf starke drei Scorer-Punkte. Zudem schnürte er im DFB-Pokal einen Doppelpack. Alois Schwartz stellt seine Mannschaft gerne im 4-2-3-1 auf. Ein erwähnenswerter Spieler neben Bachmann ist der sehr erfahrene Kapitän Dennis Diekmeier, der jahrelang beim HSV gesetzt war und auf 202 Erst- sowie 125 Zweitligaspiele kommt. Zudem ist mit David Kinsombi ein interessanter Neuzugang geholt worden, der nun mit seinem Bruder Christian im selben Team spielt.

Thiede: „Wir wollen mit unseren Fans im Rücken die drei Punkte im Wildpark behalten!“

Vorberichte

Nachdem vor rund einer Woche der erste Punkt auf der Habenseite gelandet ist, lautet das Ziel für den Samstagmittag nicht nur bei Marco Thiede: drei Zähler! Gegen den SV Sandhausen soll der erste Zweitligasieg der neuen Saison her – gemeinsam mit unserer Nummer 21 werfen wir einen Blick voraus.

Das Spiel

„Jetzt wollen wir am Samstag den ersten Dreier einfahren!“ Marco Thiede ist heiß auf die Partie am Samstag. Vom punktemäßigen Fehlstart lässt sich unser Rechtsverteidiger nicht verunsichern. „Wir haben in jedem Spiel gezeigt, dass wir konkurrenzfähig sind, haben uns immer selbst um die Punkte gebracht. Aber daraus müssen wir unsere Lehren ziehen. Wir haben in Fürth einen Schritt nach vorne gemacht.“ Jetzt soll also der erste Saisonsieg gegen die Nachbarn aus Sandhausen her.

Vier Jahre lang trug „Thiedex“ selbst das Trikot des SVS, mittlerweile geht er in seine sechste Spielzeit in blau-weiß. Das steht ihm ohnehin besser! Trotzdem: „Spiele gegen den alten Arbeitgeber sind immer was besonders“, wie er selbst bestätigt. „Alois Schwartz ist wieder da, er war auch jahrelang in Sandhausen mein Trainer.“ Später natürlich auch in der Fächerstadt und beim Zweitliga-Aufstieg. Dass Marcos und unser Ex-Coach am Samstag (Anpfiff: 13 Uhr) eine schlagkräftige Truppe mit nach Karlsruhe bringt, ist jedem Beteiligten klar. „Sandhausen hat in der vergangenen Saison schon eine gute Rückrunde gespielt. Deswegen erwartet uns eine gefestigte Mannschaft, die sich im Sommer nochmals gut verstärkt hat. Das wird ein harter Brocken!“ Der SVS ist stark in die Saison gekommen, hat sechs Punkte bisher geholt. „Jetzt haben sie auch Düsseldorf geschlagen. Da steht uns eine sehr schwere Aufgabe bevor. Nichtsdestotrotz wollen wir mit unseren Fans im Rücken die drei Punkte im Wildpark behalten!“

KSC-Personal

Nach langer, langer Verletzungspause könnte Sebastian Jung erstmals wieder in den Spieltagskader rücken. Schön, dass du wieder da bist! Dafür müssen wir aller Voraussicht nach auf Daniel Gordon verzichten – das Lazarett in der Innenverteidigung wird also immer größer! Aber auch da ist Marco Thiede zuversichtlich: „Wir haben einen großen, guten Kader, deswegen bin ich vollkommen davon überzeugt, dass die Jungs, die auf einer anderen Position zum Einsatz kommen, ihre Sache richtig gut machen werden.“

Die Lage in Liga 2

Der 1. FC Nürnberg und der bisher ungeschlagene 1. FC Kaiserslautern eröffnen den 4. Spieltag der 2. Fußball-Bundesliga am Freitagabend. Zu Gast sind der 1. FC Heidenheim bzw. der SC Paderborn 07. Zeitgleich mit uns treten dann die beiden bisher punktlosen Teams aus Bielefeld (gegen den HSV) und Braunschweig (in Kiel) an. Am Samstagabend kommt es zum Duell zwischen Darmstadt und Rostock. Am Sonntag empfängt dann St. Pauli die Magdeburger, Düsseldorf die Kleeblätter und Hannover den Jahn aus Regensburg.

Erster Dreier steht: KSC gewinnt gegen Sandhausen

Spielberichte

Der KSC spielte in der ersten Halbzeit die besten 45 Minuten der Saison und hatte viele hochkarätige Chancen. Trotzdem stand es zur Pause nur 1:1. Als deutlich bessere Mannschaft kassierten unsere Jungs das unnötige 1:2. Danach folgte aber eine unglaubliche Aufholjagd und am Ende der Partie gegen den SV Sandhausen standen die ersten drei Punkte auf unserem Konto!

Christian Eichners Taktik:

Im Vergleich zum letzten Spiel in Fürth tauschte unser Trainer nur einmal. Für Simone Rapp begann Malik Batmaz an der Seite von Fabian Schleusener vorne in der Doppelspitze. Ansonsten blieb alles beim Alten: Im Tor stand unser Rückkehrer Marius Gersbeck, die Viererkette bestand aus Marco Thiede, Daniel Gordon, der auf die Zähne bis, Marcel Franke sowie Philip Heise und auch das Mittelfeld blieb mit Tim Breithaupt, Jerôme Gondorf, Marvin Wanitzek und Paul Nebel das Gleiche.

Das Spiel in der Zusammenfassung:

Angepeitscht von der grandiosen Unterstützung der Fans auf den Rängen ging es in die Partie. Sandhausen erwischte den etwas besseren Start und war zu Beginn auf Ballbesitz aus, ohne dabei aber etwas Gefährliches zu entwickeln. Unsere Jungs waren aber auch direkt gut im Spiel und hatten nach knapp acht Minuten die erste dicke Gelegenheit: Gondorf flankte von rechts ins Zentrum, wo Batmaz lauerte, zwar nicht an den Ball kam, doch stattdessen setzte ihn Diekmeier an den eigenen Pfosten. Nur Augenblicke später verfehlte Batmaz aus halbrechter Position die Führung, als er knapp am linken Pfosten vorbeischoss. Doch aus dieser starken Phase des KSC fiel dann auf einmal das 0:1 für Sandhausen. Im direkten Gegenzug bekam David Kinsombi zu viel Platz und zog aus zentraler Position unhaltbar für Gersbeck ab. Ärgerlich, weil wir bis dahin das bessere Team waren!

KSC bleibt die klar bessere Mannschaft

Die Blau-Weißen mussten sich aber nur kurz schütteln und rannten direkt wieder an. Nach 16 Minuten schlug Wanitzek einen Freistoß aus dem halbrechten Raum vorne rein, der Abschluss von Nebel wurde aber abgeblockt. Kurz darauf hatte Nebel einen weiteren Abschluss, verzog allerdings. Der KSC war zu diesem Zeitpunkt die deutlich bessere Mannschaft und der Ausgleich wäre mehr als verdient gewesen! Nicht nur in der Anzahl an hochkarätigen Chancen, auch in der Zweikampf- und Ballbesitzquote lagen unsere Jungs nach 20 Minuten mit 60% und 59% klar vorne. Von Sandhausen kam nichts mehr. Wanitzek flankte von rechts in Richtung linke Strafraumkante, wo Heise zum Schuss kam. Doch auch er setzte den Ball deutlich über das Tor (27. Minute). Unsere Jungs wollten den Ausgleich jetzt unbedingt erzwingen, das Offensivspiel sah echt gut aus! Nach schnell ausgeführter Ecke von links scheiterte Gondorf an Drewes (29.). Kurz darauf flankte Thiede, in der Mitte ließen Batmaz und Schleusener durch und Wanitzek zog ab (31.). Doch der Sandhäuser Torwart parierte stark. Die Gäste bekamen überhaupt keine Entlastung mehr.

Der überfällige Ausgleich

Doch in der 32. Minute dann endlich der hochverdiente und absolut überfällige Ausgleich! Batmaz kam an den Ball, lief und lief, wurde nicht attackiert und schoss von der linken Strafraumkante ins rechte untere Eck. Dieses Mal war Drewes ohne Chance und endlich überwunden! Und unsere Jungs machten weiter: Wanitzek trat eine weitere Ecke von rechts, im Zentrum stieg Schleusener am höchsten, konnte die Kugel aber nicht aufs Tor drücken (36.). Der SVS war in diesen Schlussminuten der ersten Hälfte nur mit Defensivarbeit beschäftigt und stand teilweise mit allen Feldspielern im und um den eigenen Strafraum. Die Jungs von Christian Eichner rannten weiter und weiter, doch auch Breithaupts Distanzschuss wurde geblockt (40.). In der dritten Minute der Nachspielzeit bekam der KSC nochmal eine sehr gute Freistoßposition zugesprochen. Aus etwa zwanzig Metern halbrechter Position setzte Wanitzek den Ball aber knapp rechts vorbei. Wow, sehr rasante und spielerisch sehenswerte erste 45 Minuten unserer Jungs! Nur die Führung fehlte noch!

KSC weiter besser, Rückstand aus dem Nichts

Auch zu Beginn der zweiten Hälfte machten die Blau-Weißen nahtlos weiter und waren das spielbestimmende Team. Doch der SVS nahm auch aktiver am Spiel teil und traute sich wieder weiter nach vorne. Bis zur ersten wirklichen Chance dauerte es knapp elf Minuten, als Gordon einen Kopfball nach Ecke von rechts über den Kasten setzte. Nach 58 Minuten prüfte Diekmeier seinen eigenen Keeper erneut, wollte klären und erzielte beinahe sein zweites Fast-Eigentor der Partie. Und aus dem Nichts fiel der erneute Führungstreffer für die Sandhäuser. Bei einer Freistoßausführung waren unsere Jungs einen Moment unaufmerksam. Das reichte Kutucu, um einen langen Ball anzunehmen und völlig frei einzuschieben (61.). Sehr schmeichelhaft zu diesem Zeitpunkt!

Es folgt eine wahnsinnige Aufholjagd

Von diesem Gegentreffer wirkte der KSC jetzt aber doch beeindruckt und kleinere Fehler im Spielaufbau schlichen sich ein. Die Zeit lief jetzt gegen die Karlsruher, der SVS nahm aber auch Einiges von der Uhr. Es dauerte ein paar Minuten, bis die Sicherheit zurückkam. Dann verpasste Rapp nach flacher Flanke von Gondorf nur knapp (75.). Auftakt zum Endspurt! Unsere Jungs gaben nicht auf, Sandhausen stand nur noch hinten drin und schlug die Bälle weit weg. Doch die Zielgenauigkeit fehlte. Vom linken Strafraumeck schoss Heise noch deutlich drüber (83.). Dann aber Toooooor durch Simone Rapp (84.)! Wanitzek machte den Ball gut fest und legte ihn zurück zum Combacker Sebastian Jung. Der flankte butterweich auf den Kopf von unserem Neuzugang und der köpfte im Rückwärtslaufen ein. Das ganze Stadion wollte jetzt den Sieg! Und tatsächlich: Drei Minuten später bekam der eingewechselte Cueto auf links die Kugel. Und der schlenzte ihn unhaltbar und wunderschön ins rechte obere Toreck zur Führung der Karlsruher (87.)! Der BBBank Wildpark explodierte fast - was für eine Stimmung!!! Die Zeichen standen auf Heimsieg! Zwei Minuten darauf versuchte Cueto es nochmal aus der gleichen Position, dieses Mal scheiterte er aber leider an Drewes. Der BBank Wildpark kochte! Und dann war es wirklich soweit: Der Schiedsrichter pfiff ab und der erste Sieg war auf dem Konto!

Fazit und Ausblick:

Jaaaaaaa! Da ist er, der erste Heimsieg der Saison! In einer unglaublichen Aufholjagd schlagen wir den Tabellensechsten Sandhausen nach zweimaligem Rückstand mit 3:2. In den letzten Spielen hatte es sich schon angedeutet, heute entlud sich die Karlsruher Offensivpower zum ersten Mal. Vor allem mit den Wechseln hat Christian Eichner heute alles richtig gemacht, Rapp und Cueto trafen beide von der Bank. Zwar war auch heute nicht alles perfekt, vor allem an der Defensive muss weiter gearbeitet werden. Heute nehmen wir dennoch das Positive mit, das war eine unfassbare Willensleistung heute, an der auch das heimische Publikum seinen klaren Anteil hatte!

Die Übersicht:

Aufstellung KSC: Gersbeck – Thiede (71. Jung), Gordon, Franke, Heise – Breithaupt (80. Arase) – Gondorf, Nebel (71. Cueto), Wanitzek – Batmaz (64. Rapp), Schleusener

Aufstellung SV Sandhausen: Drewes – Diekmeier (90. Esswein), Dumic, Zhirov, Okoroji – Trybull (90. Soukou), Zenga – D. Kinsombi, Bachmann, C. Kinsombi (46. Ochs) – Pulkrab (46. Kutucu)

Tore: 0:1 D. Kinsombi (10. Minute), 1:1 Batmaz (33.), 1:2 Kutucu (61.), 2:2 Rapp (84.), 3:2 Cueto (87.)

Gelbe Karten: Zenga (39. Minute), Schleusener (53.), Zhirov (66.), Trybull (78.)

Ort: BBBank Wildpark

Zuschauer: 14.778

Schiedsrichter: Patrick Alt

4. Spieltag

Begegnung Ergebnis Datum/ Uhrzeit
:
0:3 12.08.2022 18:30h
:
0:1 12.08.2022 18:30h
:
0:2 13.08.2022 13:00h
:
4:0 13.08.2022 20:30h
:
3:0 13.08.2022 13:00h
:
3:2 13.08.2022 13:00h
:
3:0 14.08.2022 13:30h
:
2:2 14.08.2022 13:30h
:
1:0 14.08.2022 13:30h
Tabelle
Platz Verein Spiele g. u. v. Tore Diff. Punkte
1.
SC Paderborn 07
4 3 0 1 11:4 7 9
2.
1. FC Heidenheim
4 3 0 1 7:1 6 9
3.
SV Darmstadt 98
4 3 0 1 7:3 4 9
4.
Hamburger SV
4 3 0 1 5:1 4 9
5.
Holstein Kiel
4 2 2 0 9:5 4 8
6.
Jahn Regensburg
4 2 1 1 5:1 4 7
7.
FC St. Pauli
4 2 1 1 9:6 3 7
8.
Fortuna Düsseldorf
4 2 1 1 6:5 1 7
8.
1. FC Kaiserslautern
4 2 1 1 6:5 1 7
10.
SV Sandhausen
4 2 0 2 6:6 0 6
11.
Hansa Rostock
4 2 0 2 3:6 -3 6
12.
Hannover 96
4 1 1 2 6:8 -2 4
13.
1. FC Nürnberg
4 1 1 2 4:6 -2 4
14.
Karlsruher SC
4 1 1 2 6:11 -5 4
15.
SpVgg Greuther Fürth
4 0 3 1 5:7 -2 3
16.
1. FC Magdeburg
4 1 0 3 5:9 -4 3
17.
Arminia Bielefeld
4 0 0 4 2:9 -7 0
18.
Eintracht Braunschweig
4 0 0 4 0:9 -9 0
Karlsruher SC
TOR Gersbeck
DEF Thiede
DEF Gordon
DEF M. Franke
DEF Heise
MIT Breithaupt
MIT Gondorf
MIT Wanitzek
MIT Nebel
ANG Schleusener
ANG Batmaz
Auswechselbank
TOR Eisele
Bolay
Jakob
Jensen
Rossmann
Eingewechselt
Rapp
S. Jung
Cueto
Arase
SV Sandhausen
TOR Drewes
DEF Diekmeier
DEF Zhirov
DEF Dumic
DEF Okoroji
MIT Zenga
MIT Trybull
MIT D. Kinsombi
MIT Bachmann
MIT C. Kinsombi
ANG Pulkrab
Auswechselbank
TOR Rehnen
Ajdini
Höhn
Ganda
Eingewechselt
Ochs
Kutucu
Ritzmaier
Esswein
Soukou

Match
Center
3:2