KSC kooperiert mit dem SV Hohenwettersbach im Frauenfußball
Die KSC-Frauen bauen ihre Strukturen weiter aus: Nach dem Umzug ins Carl-Kaufmann-Stadion und der weiteren Professionalisierung des Frauenfußballs kooperiert der Karlsruher SC künftig mit dem SV Hohenwettersbach (SVH). Das Sportgelände des SVH wird ein zusätzlicher Standort für den Trainings- und Testspielbetrieb der KSC-Frauen. Darüber hinaus eröffnet die Partnerschaft neue Möglichkeiten für gemeinsame Projekte und Aktivitäten im Frauenfußball.

Mit dem SV Hohenwettersbach haben die Frauen des Karlsruher SC einen Partner gefunden, mit dem sich der Frauenfußball in Karlsruhe unter guten Bedingungen weiterentwickeln lässt. Das Sportgelände des SVH wird aktuell schon für ausgewählte Trainingseinheiten und Testspiele der KSC-Frauen genutzt. Ab sofort trainieren dort zudem die Jugendmannschaften des KSC-Frauenbereichs. Ab der Saison 2027/28 soll auch die 1. Frauen-Mannschaft ihren regelmäßigen Trainingsbetrieb nach Hohenwettersbach verlagern. Bis dahin bleibt Bruchsal der Trainingsstandort der 1. Frauen-Mannschaft.
Für die Zusammenarbeit sprechen dabei vor allem die sehr guten Voraussetzungen vor Ort. In den vergangenen Jahren wurde das Sportgelände umfassend weiterentwickelt, zwei Plätze wurden modernisiert und beide Flutlichtanlagen vollständig erneuert. Auch für die kommenden Jahre plant der SVH weitere Investitionen, um die bestehende Infrastruktur kontinuierlich zu verbessern und den Standort weiter aufzuwerten.
Für den KSC entstehen dadurch zusätzliche Möglichkeiten, den Trainingsbetrieb des Frauenbereichs weiterzuentwickeln und die vorhandenen Strukturen sinnvoll zu ergänzen. Neben den Sportplätzen können auch bestehende Räumlichkeiten genutzt und gemeinsam Lösungen geschaffen werden, die den Anforderungen des Frauenfußballs gerecht werden. Der SVH bringt sich dabei aktiv ein und möchte gemeinsam mit dem KSC gute Bedingungen für den Trainings- und Spielbetrieb schaffen.
Die Kooperation soll dabei über die regelmäßige Nutzung des Sportgeländes hinausgehen. Perspektivisch bietet Hohenwettersbach die Möglichkeit, mehrere Mannschaften aus dem KSC-Frauenbereich an einem Ort zusammenzubringen und so den Trainingsalltag für die Teams zu erleichtern. Welche weiteren Möglichkeiten sich daraus ergeben, soll sich im Laufe der Zusammenarbeit entwickeln.
„Die Zusammenarbeit mit dem SV Hohenwettersbach ist für uns ein wichtiger Schritt, um die Bedingungen für unsere Frauenmannschaften weiter zu verbessern. Wir haben dort einen Standort, der sehr gute Voraussetzungen mitbringt und gleichzeitig die Möglichkeit bietet, zusammen weitere Ideen zu entwickeln. Ich freue mich, dass wir diesen Weg gemeinsam gehen und damit unseren Frauenfußball beim KSC weiter voranbringen können“, sagt Michael Becker, Sprecher der Geschäftsführung des KSC.
Christian Roth, 1. Vorstand des SV Hohenwettersbach, ergänzt: „Dass die erste Frauenmannschaft des KSC künftig auf unserer Anlage trainiert, ist für einen Verein wie den SVH ein echter Ritterschlag. Hohenwettersbach ist ein Bergdorf mit 4.000 Einwohnern und trotzdem steht hier bald Frauenfußball auf Leistungsniveau auf dem Platz. Darauf sind wir stolz.”
Neben den sportlichen und infrastrukturellen Voraussetzungen spielt für den KSC vor allem das Miteinander eine wichtige Rolle. Der SVH ist ein familiär geführter Verein, der für kurze Wege, offene Gespräche und eine enge Verbundenheit mit seinem Sportgelände steht. Genau diese Kultur macht die Zusammenarbeit besonders wertvoll. Beide Vereine können ihre Stärken einbringen und gemeinsam überlegen, wie sich der Standort in den kommenden Jahren weiterentwickeln lässt.











