KSC-Aktienausgabe läuft erfolgreich an

Club

Am vergangenen Mittwoch hat der Karlsruher SC als erste Kapitalgesellschaft im deutschen Fußball den Verkauf von Aktien an Einzelaktionäre ohne Börsennotierung gestartet. Schon ab einer Aktie für 24 Euro können sich Fans, Mitglieder und alle anderen Interessenten beteiligen. Innerhalb der ersten Woche wurden nun bereits 250.000 Euro von rund 700 Anlegern investiert.

KSC-Geschäftsführer Michael Becker präsentiert eine der Schmuckaktien

„Es freut uns sehr, dass sich bereits zahlreiche KSC-Fans ihren Teil KSC gesichert haben und damit Mitinhaber der KGaA werden. Speziell vor dem Hintergrund des Stimm- und Auskunftsrechts bei der jährlichen Hauptversammlung ist das eine gute Möglichkeit zur Teilhabe an der Zukunft unseres Clubs. Bis zum 18.  November haben alle Interessenten noch Zeit, sich ihren Teil KSC zu sichern. Wir würden uns natürlich freuen, wenn weitere Fans von dieser Möglichkeit Gebrauch machen“, so KSC-Geschäftsführer Michael Becker.

Das eingenommene Kapital aus den Aktienverkäufen (in der Größenordnung bis 25.000 Euro) soll dabei wie angesprochen zu 100 Prozent für den Innenausbau und die Ausstattung des neuen Stadions verwendet werden. In Summe müssen hierfür in den nächsten zwei Jahren rund 10 Mio. Euro investiert werden, welche der KSC gemäß Pacht- und Betreibervertrag mit der Stadt Karlsruhe selbst zu stemmen hat. Mit dem Aktienverkauf soll ein Teil der Kosten finanziert werden. Beispiele für die Ausstattung sind der Innenausbau der Kioske und der Funktionsräume, eine neue Clubgaststätte, ein großer Fanshop, aber auch Sonderwünsche, wie beispielsweise eine zweite Anzeigetafel im Stadion.

„Im Rahmen des Prozesses zur Ausgliederung war ein entscheidender Baustein, dass jeder KSC-Fan die Möglichkeit erhält, sich bereits ab einer Aktie zu beteiligen. Es freut uns sehr, dass wir dieses Versprechen nun einlösen können. Ohne Börsennotierung ist dies einmalig im deutschen Fußball. Wir hoffen natürlich auf eine größtmögliche Beteiligung der KSC-Familie“, so Geschäftsführer Michael Becker.

Bis zu 25.000 Euro investieren
Um Aktien im Wert von bis zu 25.000 Euro (1.041 Aktien) zu zeichnen, ist neben einem Bankkonto ein Aktiendepot notwendig. Dieses erhalten alle Interessanten ganz einfach bei ihrer Hausbank oder bei anderen Banken. Die Zeichnung findet online unter kscaktie.de statt und ist bereits ab einer Aktie (24 Euro) möglich. Der Zeichnungszeitraum läuft noch bis zum 18. November 2020.

Als Aktionär wird man Mitinhaber der KSC GmbH & Co. KGaA und erhält ein Stimm- und Auskunftsrecht bei der jährlichen Hauptversammlung. Aktionäre erhalten zudem eine exklusive und individuelle Schmuckurkunde je nach Investitionssumme. Zukünftig profitieren Aktionäre von einem eventuellen Wertzuwachs und einer möglichen Dividendenausschüttung.

Über 100.000 Euro investieren
Möchte sich eine Person oder ein Unternehmen über 25.000 Euro hinaus am KSC beteiligen ist als ein Mindestbetrag von 100.000 Euro nötig. „Bislang haben wir über große Anleger bereits 7 Millionen Euro einsammeln können und so einen signifikanten Teil unserer Verbindlichkeiten getilgt. Nach diesem ersten erfolgreichen Schritt der Sanierung wollen wir den Weg konsequent weitergehen. Zudem sollen mit zusätzlichen Einnahmen dann ebenfalls Investitionen in das Stadion getätigt sowie Rücklagen gebildet werden“, so Michael Becker.  Bei Interesse an einer Investitionssumme ab 100.000 Euro wenden Sie sich bitte zur Vereinbarung eines persönlichen Termins an aktie(at)ksc.de.

Weitere Informationen, ein ausführliches FAQ sowie das Wertpapier-Informationsblatt (WIB) finden sich unter http://www.kscaktie.de. Die Zeichnungsphase läuft noch bis zum 18. November 2020.

Bitte akzeptieren Sie Marketing-Cookies um diesen Inhalt ansehen zu können.


Match
Center
3:0