Kies soll im Wildpark bleiben

Thomas Kies soll auch in der kommenden Saison das Trikot des KSC tragen. Der Vertrag des Abwehrspielers läuft aus, Trainer Becker versucht den gebürtigen Karlsruher aber davon überzeugen, ein weiteres Jahr dranzuhängen.

Von Andreas Eisinger
Obwohl die Saison nicht einmal beendet ist, begann schon nach dem Sieg in Duisburg das Warten auf die erste Neuverpflichtung. Bis zur Vorstellung neuer Kräfte dürfte es noch etwas dauern, einige Personalien für die kommende Spielzeit sind dennoch bereits geklärt:

Ivan Saenko wird nicht mehr für den KSC spielen, aus disziplinarischen Gründen hatte Chefcoach Becker ihn aus dem Kader für das Auswärtsspiel in Trier gestrichen. Eine Woche später räumte Saenko seinen Spind im Wildpark, der Verein stellte ihn aus seinem auslaufenden Vertrag frei. Der Angreifer soll bei Erstligist 1. FC Nürnberg vor der Vertragsunterzeichnung stehen. Alexandar Mladenovs Gastspiel bei den Badenern ist ebenfalls bereits jetzt beendet: Die Leihgabe von Hertha BSC Berlin wird gegen Cottbus nicht mehr im Kader stehen; der Mittelfeldspieler bat den Verein darum, schon vor dem Ende der Saison ein Probetraining bei einem anderen Verein absolvieren zu dürfen.

Michael Mutzel hingegen steht weiterhin in Diensten des KSC. Der Langzeitverletzte konnte seit seinem Wechsel vor einem Jahr nicht eine Partie absolvieren und arbeitet derzeit an seinem "Comeback". "Er reist dafür durch ganz Europa", sagt Edmund Becker. "Ich habe das als junger Spieler auch mitgemacht und weiß, wie es ist, wenn man ein Jahr lang von Arzt zu Arzt rennt." Seine letzte Arthroskopie in Basel scheint aber Erfolg zu zeigen: "Es geht mit großen Schritten voran!"

Der Vertrag von Abwehrspieler Thomas Kies läuft zum 30. Juni aus. Der gebürtige Karlsruher dachte schon während der Runde über ein Karriere Ende nach, spielte sich im letzten Saisondrittel zurück in die Startelf. "Ich habe Thomas gesagt, dass ich gerne weiter mit ihm arbeiten möchte", will Becker seinen Schützling von einer Vertragsverlängerung überzeugen. Gespräche mit Manager Dohmen haben bereits stattgefunden, zugesagt hat der Verteidiger aber noch nicht.


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