Fürth beendet Karlsruher Liga Serie

Gegen Greuther Fürth musste der KSC am Sonntag nach sieben Ligaspielen erstmals wieder eine Niederlage hinnehmen: Eigler und Felgenhauer brachten die Franken in Führung, Kapllani konnte nur noch anschließen. Am Ende traf Eigler nochmals.

Von Andreas Eisinger
Nach der Pokalschlappe am Mittwoch musste der KSC in Fürth einen weiteren Rückschlag hinnehmen: Die Mannschaft verlor vor 8.300 Zuschauern mit 1:3 (1:0). Zwei schnelle Gegentreffer nach Anpfiff und Pause brachten die Karlsruher auf die Verliererstraße. Edmond Kapllanis Jokertor leitete eine lebhafte Schlussphase ein, Fürth machte aber noch vor dem Ende alles klar.

Trainer Edmund Becker brachte im Playmobilstadion Jan Männer für den verletzten Christian Hassa, außerdem musste Giovanni Federico draußen bleiben. Für ihn spielte Bradley Carnell, Masmanidis rückte zu Angreifer Sean Dundee auf. Schon nach drei Minuten mussten die gut 1.500 KSC Fans die erste Schrecksekunde überstehen: Hans Henrik Andreasen tauchte frei vor Torhüter Markus Miller auf, der hielt aber. Keine 60 Sekunden später war er machtlos, als Christian Eigler die Fürther in Führung köpfte (4.).

In der Pause kam Federico für den glücklosen Männer, im Spiel der Blau Weißen änderte sich aber zunächst nichts. In der 52. Minute erhöhte Daniel Felgenhauer für die Hausherren Godfried Aduobe verlor den Ball an Eigler, der legte in die Mitte, wo er den Torschützen fand. Edmund Becker warf nun alles nach vorne, brachte mit Edmond Kapllani und Jiri Kaufman noch zwei weitere Angreifer ins Spiel. In einer lebendigen Schlussphase traf zuerst Ioannis Masmanidis den Pfosten (65.), acht Minuten später jubelte dann Kapllani: Nach Vorarbeit von Federico machte er das Spiel wieder spannend. Drei Minuten vor dem Ende machte Eigler mit seinem zweiten Treffer alle Hoffnungen im Karlsruher Lager zunichte und besorgte den 3:1 Endstand.

Trotz der Niederlage war Coach Becker mit der Leistung seiner Mannschaft nicht so unzufrieden wie in Offenbach: "Die Jungs haben sich nicht aufgegeben, wollten den Ausgleich!" Fürths Trainer Benno Möhlmann ergänzte: "Karlsruhe war uns spielerisch sogar überlegen, aber wir haben kämpferisch dagegengehalten." Greuther Fürth klettert nach dem Sieg auf den dritten Tabellenrang, den hätte auch der KSC erreichen können. So aber sacken die Badener auf den achten Platz ab. Den Sprung zurück nach oben kann die Mannschaft am Freitag (19 Uhr) gegen Dynamo Dresden anpeilen.


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