Becker will in Duisburg Sack zu machen

Mit einem Sieg in Duisburg wäre der Klassenerhalt perfekt. Sollten Ahlen und Essen Unentschieden spielen, würde bereits ein Punkt reichen. Sebastian Freis wird wahrscheinlich fehlen, dafür kehrt Florian Dick nach seiner Gelbsperre zurück.

Von Andreas Eisinger
Schon am Sonntag (15 Uhr) kann der KSC beim MSV Duisburg den Klassenerhalt in trockene Tücher bringen. Mit einem Sieg bei den bereits aufgestiegenen Meiderichern wären die Karlsruher in jedem Falle durch auch ein Unentschieden würde genügen, sollten sich Ahlen und Essen ebenfalls die Punkte teilen. Cheftrainer Edmund Becker will sich deshalb während des Spiels ständig über die Zwischenstände auf den anderen Plätzen informieren lassen.

Obwohl die Zebras bereits den Aufstieg feiern konnten, glaubt Becker nicht an einen verkaterten Auftritt des Gegners: "Wir müssen voll dagegenhalten, dann haben wir eine Chance!" 16 Busse mit KSC Anhängern werden sich auf den Weg in den Ruhrpott machen so viele wie bei keinem anderen Auswärtsspiel der Saison. Die 1.300 Stehplatz Tickets für die Blau Weißen sind bereits seit Tagen vergriffen. Den letzten Bus schickt Medienpartner Radio Regenbogen am Sonntagmorgen im Wildpark auf die Reise: Wer dabei sein möchte, muss um 8.30 Uhr dort sein und kommt mit etwas Glück umsonst nach Duisburg.

Edmund Becker muss voraussichtlich auf Angreifer Sebastian Freis verzichten, den ein Muskelfaserriss plagt. Nach der Freistellung von Ivan Saenko, der nicht mehr für den KSC spielen wird, könnten Edmond Kapllani oder Daniel Reule in die Startelf rücken. Möglich ist aber auch, dass Jan Männer wie in Trier als zweite Spitze aufläuft. Florian Dick ist nach abgesessener Gelb Sperre wieder mit von der Partie und könnte auf die linke Abwehr Seite zurückkehren.


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