FAQs: Alle Infos zum Stadionneubau

FAQs: Alle Infos zum Stadionneubau

Stadionneubau

Das Bauprojekt „Neues Fußballstadion im Wildpark“


Wann beginnt der Bau des neuen Fußballstadions im Wildparkstadion?
Gemeinsam mit der Stadt Karlsruhe befindet sich der KSC aktuell im Vergabeverfahren, in dem europaweit der Totalunternehmer gesucht wird, der das neue Fußballstadion im Wildpark bauen wird. Nach erfolgreichem Abschluss dieses Verfahrens wird voraussichtlich im Frühjahr 2018 mit dem Bau begonnen.

Wann ist die Fertigstellung des neuen Fußballstadions im Wildpark geplant?
Die Fertigstellung des neuen Fußballstadions im Wildpark hängt neben dem erfolgreichen Abschluss des Vergabeverfahrens und dem damit verbundenen Baubeginn ebenso vom Bauablauf, dem Auftreten von Unvorhergesehenem und weiterer nicht zu kalkulierender Faktoren ab. Dennoch ist bis Mitte 2020, zur Saison 2020/2021, die Fertigstellung vorgesehen. 
    
In welcher Reihenfolge werden die Tribünen abgerissen/neu gebaut?
In welcher Reihenfolge die Tribünen abgerissen und aufgebaut werden hängt vom Konzept des Totalunternehmers, der das neue Stadion baut, ab. Erst mit Auswahl des späteren Totalunternehmers (voraussichtlich Dezember 2017) steht die Reihenfolge der Bauabschnitte endgültig fest.

Wie wird das neue Fußballstadion im Wildpark aussehen?
Da die architektonische Gestaltung ebenso Teilleistung der europaweit ausgeschriebenen Bauleistung ist, wird die Architektur des neuen Fußballstadions im Wildpark erst nach Abschluss des Vergabeverfahrens und Auswahl eines Totalunternehmers feststehen. Im Anschluss werden wir das Modell des neuen Fußballstadions im Wildpark selbstverständlich veröffentlichen.

Wo finden die Spiele des KSC während des Baus des neuen Stadions im Wildpark statt?
Auch während des Baus des neuen Fußballstadions im Wildpark sollen die Spiele des KSC im Wildparkstadion ausgetragen werden. Der Totalunternehmer soll dem KSC während der Bauzeit zu jedem Heimspiel die Mindestanforderungen, 15.000 Plätze (davon 3.000 Sitzplätze), zur Verfügung stellen. Eine Ausweichspielstätte ist somit nicht notwendig.

Spielt die Liga-Zugehörigkeit bzw. der Abstieg des KSC eine Rolle für den Neubau?
Für das Bauvorhaben spielt es keine Rolle, ob der KSC in der Bundesliga, der 2. Bundesliga, der 3. Liga oder gar der Regionalliga spielt. Die im November 2016 mit der Stadt Karlsruhe geschlossenen Verträge bezogen auf den Stadionbau gelten für jede der genannten Ligen. 
Dem Finanzierungsmodell der Stadt Karlsruhe liegt eine, in den Verträgen vereinbarte, ligaabhängige Pacht zu Grunde. Die Wirtschaftlichkeitsbetrachtung dieses Modells, welche durch die Stadtkämmerei Karlsruhe erarbeitet und durch den Gemeinderat abgesegnet wurde, wurde dabei mit einem Durchschnittswert der Ligazugehörigkeit des KSC berechnet (Betrachtungszeitraum 10 Jahre: 1x 3.Liga, 7x 2. Bundesliga, 2x 1. Bundesliga).
Des Weiteren tritt der geschlossene Pacht- und Betreibervertrag inklusive der ligaabhängigen Pachtzahlungen erst nach Fertigstellung des „Neuen Fußballstadions im Wildpark“ in Kraft, somit spielt die Ligazugehörigkeit des KSC bis 2020 (voraussichtliche Fertigstellung) für das Refinanzierungsmodell keine Rolle. Zusätzlich ist auf Grund der Wirtschaftlichkeitsbetrachtung der Stadtkämmerei für den Pachtzeitraum von 20 Jahren ebenso die zweimalige Teilnahme an der 3. Liga vorgesehen.

Sollte der Umfang des „Neuen Fußballstadion im Wildpark“ auf Grund des Abstiegs reduziert werden?
Der Vorschlag, den Umfang des Bauvorhabens zu reduzieren oder gar nur die Gegengerade zu bauen – und erst nach dem Aufstieg des Karlsruher SC in die 2. Bundesliga die restlichen Bauabschnitte zu errichten – ist auf Grund folgender Punkte kaum möglich:

  • Komplexität des Bauvorhabens
    Beim Projekt des „Neuen Fußballstadions im Wildpark“ handelt es sich um ein sehr umfangreiches und komplexes Bauvorhaben. Nach bereits zwei fehlgeschlagenen Anläufen betrug die Vorlaufzeit der jetzigen Planungsphase über den Beschluss des Gemeinderats am 21. Oktober 2014 bis zur Vertragsunterzeichnung und Ausschreibung des Projekts fast vier Jahre. Derzeit befindet sich die Stadt Karlsruhe im europaweiten Vergabeverfahren, welches voraussichtlich Ende 2017 abgeschlossen wird. Nach einer Bauzeit von ca. 2,5 Jahren wird mit der Fertigstellung Mitte 2020 gerechnet.

    Dieser zeitliche Abriss verdeutlicht, dass es bei einer solchen Verfahrensdauer beinahe unmöglich ist auf kurzfristige Entwicklungen wie einen Abstieg in Liga 3 reagieren zu können. 2015 zum Beispiel – das Projekt war hier bereits seit zwei Jahren wieder angestoßen – kämpfte der KSC mit sehr guten Aussichten um den Aufstieg in Liga 1.
     
  • Europaweites Vergabeverfahren
    Sollte das bereits laufende europaweite Vergabeverfahren jetzt zum Stillstand gebracht werden und zu einem späteren Zeitpunkt erneut angestoßen werden, sobald der KSC wieder in der 2. Bundesliga spielt, würde sich der Abschluss des Bauprojekts noch einmal um mehrere Jahre verlängern. Des Weiteren könnten sich die technischen und rechtlichen Rahmenbedingungen für den Stadionneubau verändert haben – eine erneute Prüfung durch die Stadt Karlsruhe wäre notwendig.

    Bei einer Anpassung des Bauvorhabens zu diesem Zeitpunkt, zu dem bereits das Gesamtprojekt Wildparkstadion in Form der FLB (Funktionale Leistungsbeschreibung des Bauvorhabens) ausgeschrieben ist, ist mit Klagen zu rechnen. Sollte der Umfang des Projekts erheblich angepasst werden, müsste es aus rechtlicher Sicht zudem neu ausgeschrieben werden. Dies wäre wiederum mit erheblichen Zusatzkosten verbunden.
     
  • Lizenzierung
    Sollte der Umfang des Projekts reduziert werden, würde der Karlsruher SC bei einem Aufstieg in die 2. Bundesliga womöglich keine Lizenz erhalten. Entgegen der bisherigen Planung eines neuen Fußballstadions und der daraus resultierenden, zeitlich begrenzten Ausnahmegenehmigung des Verbandes, würde der KSC immer noch nicht alle infrastrukturellen Anforderungen erfüllen. Des Weiteren würden sich die Voraussetzungen der Vermarktungsmöglichkeiten für den Verein, sollte lediglich die Gegengerade neu errichtet werden, nicht verbessern, sodass von keinen erhöhten Mietzahlungen auszugehen wäre.

    Die Stadt Karlsruhe würde somit keine Refinanzierung der Baukosten der Gegengerade erwirken können und weiterhin jährlich ca. 1,0 Mio. € in den Erhalt des Wildparkstadions investieren müssen. Zudem wären womöglich einige der bereits investierten Projektentwicklungskosten (Verlagerungskosten MTV & KIT, Umbaumaßnahmen Wildpark, Umsiedlungen geschützter Tierarten, Kauf von Grundstücken des Landes Baden-Württemberg etc.) – die die Stadt Karlsruhe trägt und nicht vom KSC über die Pachtzahlungen zurückgezahlt werden – bei diesem Vorgehen überhaupt nicht notwendig geworden.
     
  • Sanierung des Wildparkstadions
    Wie dem Gemeinderat bereits in 2014 vorgestellt wurde, würden die Kosten einer Sanierung des Wildparkstadions (ohne Infrastrukturmaßnahmen) um die Mindestanforderungen der DFL, des DFB und der Versammlungsstättenverordnung zu genügen bei 41,80 – 48,60 Mio. € bzw. für eine Sanierung mit verbesserten Rahmenbedingungen bei 58,30 – 67,60 Mio. € liegen. Allerdings würde die Stadt Karlsruhe im Vergleich zu einem „Neuen Fußballstadion im Wildpark“ bei Sanierung des Wildparkstadions deutlich geringere Pachtzahlungen des Karlsruher SC verlangen können, da dem Verein keine zeitgemäßen, modernen Vermarktungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen würden.

Mein Wildparkstadion

Wie wird das neue Fußballstadion im Wildpark heißen?
Das Vermarktungsrecht des Stadionnamens liegt bei der Stadt Karlsruhe, doch wir sind zuversichtlich, dass die Stadt einen passenden Partner findet.

Wie wird die Parkplatzsituation am neuen Fußballstadion im Wildpark aussehen?
Die Stadt Karlsruhe hat in Vorbereitung des Stadionbaus eine umfangreiche Analyse der aktuellen Parkplatzsituation sowie der Verkehrsströme durchgeführt. Im Rahmen des Stadionbaus wird das Parkleitsystem erweitert und der Seitenstreifen des Adenauerringes befestigt um zusätzliche Stellplätze zu schaffen. Ebenso wird der Birkenparkplatz im Zuge des Stadionbaus befestigt und ein zusätzliches Parkhaus mit ca. 1.000 PKW-Stellplätzen für unsere Hospitalitygäste neben dem Stadion (aktuelles Gelände des KIT) errichtet.

Was passiert mit meinem Steh- bzw. Sitzplatz während des Baus des neuen Fußballstadions im Wildpark? 
Da das bestehende Wildparkstadion voraussichtlich tribünenweise abgerissen und neu errichtet wird, bleibt Ihr Steh- bzw. Sitzplatz, je nach Bauabschnittsplanung, zunächst erhalten. Selbstverständlich werden wir die betroffenen Dauerkarteninhaber frühzeitig informieren und sobald Ihr Platz von den Baumaßnahmen betroffen ist, werden wir Ihnen einen adäquaten Ersatzplatz anbieten und mögliche Preisunterschiede zu Ihren Gunsten erstatten.

Werde ich auch im neuen Fußballstadion im Wildpark meinen Dauerkartenplatz behalten können?
Selbstverständlich wird der KSC versuchen allen Platzwünschen nachzukommen, kann hier aber leider keine Garantie geben. Aus vergleichbaren Stadionbauprojekten hat die Erfahrung jedoch gezeigt, dass den meisten Wünschen nachgekommen werden kann.  

Wo werden die Plätze der Rollstuhlfahrer im neuen Fußballstadion im Wildpark sein?
Im neuen Stadion wird es ca. 100 Rollstuhlfahrerplätze geben. Zum aktuellen Zeitpunkt des Vergabeverfahrens können wir aber noch nicht sagen, wo sich die späteren Plätze im Stadion befinden werden. Jedoch wird dem Totalunternehmer vorgegeben, die Plätze gut erreichbar und mit einer guten Sicht auf das Spielfeld zu verorten. Das Platzieren der Rollstuhlfahrerplätze am Spielfeldrand wird im neuen Stadion nicht mehr möglich sein, da dies durch die Vorgaben des Verbandes ausgeschlossen ist und aktuell lediglich auf Grund des geplanten Stadionbaus toleriert wird.

Wie sieht das Catering-Angebot im neuen Fußballstadion im Wildpark aus? 
Im Rahmen des Baus des neuen Stadions wird selbstverständlich auch die Infrastruktur des Caterings bzw. der Kioske und der Hospitalitybereiche deutlich verbessert. Somit kann der Verein in allen Bereichen des neuen Stadions einen schnelleren Service und bessere Qualität garantieren.
 
Wird es im neuen Fußballstadion im Wildpark eine Bezahlkarte geben oder wird weiter bar gezahlt?
Nach Befragung anderer Stadionbetreiber und externer Berater hat sich der Verein dazu entschieden ein bargeldloses Bezahlsystem im neuen Stadion einzuführen. Im Gästebereich wird es neben dem bargeldlosen Bezahlsystem auch möglich sein bar zu bezahlen.

Ist die Abgabe von Gegenständen im neuen Fußballstadion im Wildpark möglich?
Im neuen Stadion erhält der Ordnungsdienst an jedem Eingang einen Aufbewahrungsraum, an dem Gegenstände für die Dauer der Veranstaltung abgegeben werden können.

Wann können Tickets oder Dauerkarten für das neue Stadion im Wildpark erworben werden?
Sobald der Stadionbau beginnt, die Reihenfolge der Bauabschnitte feststeht und die Übergabe des ersten Bauabschnitts an den KSC ansteht, können auch Tickets bzw. Dauerkarten für die neu errichteten Bereiche gekauft werden.

Sind neben den Heimspielen des KSC auch Drittveranstaltungen im neuen Fußballstadion im Wildpark geplant?
Neben den Heimspielen des KSC werden künftig vorrangig die Räumlichkeiten der Haupttribüne für die Durchführung von Drittveranstaltungen genutzt und angeboten. So wird der Verein eigene Veranstaltungen ins Leben rufen, aber auch jedem Unternehmen und jeder Privatperson die Anmietung der Räumlichkeiten ermöglichen.

Werden die Preise im neuen Fußballstadion im Wildpark steigen?
Glücklicherweise können wir unseren Fans nach dem Bau des neuen Fußballstadions im Wildpark endlich gute und vor allem angemessene Bedingungen für das Unterstützen unserer Mannschaft garantieren. Ob und in welcher Höhe die Preise steigen, können wir zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht sagen.

Wo werden die Profis und Jugendmannschaften während der Bauphase trainieren?
Der Bau des neuen Fußballstadions im Wildpark wird parallel des Trainingsbetriebs stattfinden. Die Trainingsplätze stellen keinen Teil der Bauleistung dar und werden somit zu jedem Zeitpunkt des Stadionbaus zur Verfügung stehen. 
Da der KSC jedoch die Fläche des aktuellen Amateurstadions (Platz 2) voraussichtlich im Januar 2018 für den Stadionbau an die Stadt übergeben muss, stehen noch folgende vorbereitende Maßnahmen im Jahr 2017 an:

1.    Bau des künftigen Trainingsplatz 8.5 als Kunstrasenspielfeld 
Bauarbeiten laufen seit dem 19. Juni und werden voraussichtlich Ende August abgeschlossen 
2.    Bau des künftigen Amateurstadions als Naturspielfeld auf aktuellem Platz 3 
Baubeginn voraussichtlich im Oktober (nach Fertigstellung des neuen Kunstrasenspielfeldes 8.5), Fertigstellung voraussichtlich Ende Dezember

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