Verbandsliga: SpVgg 03 Sandhofen : KSC II 3:2 (1:1)

Frauen von Walter Buhles

…erste Niederlage für den Tabellenführer aus Karlsruhe…

Was war los in Mannheim-Sandhofen? Diese Frage war für den neutralen Betrachter durchaus berechtigt. So standen sich doch schließlich ein Verbandsliganeuling sowie der amtierende, noch ungeschlagene Tabellenführer gegenüber. Doch seitens des KSC musste auf einige Stammkräfte teils krankheits- oder verletzungsbedingt verzichtet werden, was zu Folge hatte das in Sandhofen eine ganz andere Mannschaft auf dem Feld stand. Dies soll aber keine Entschuldigung für die Leistung der ersten Halbzeit sein. Die Karlsruherinnen verschliefen den Anpfiff komplett und der freche, gut aufspielende Aufsteiger wusste dies nach einer Viertelstunde auch zu nutzen und ging mit 1:0 in Führung. Mit einem sehenswerten 40-Meter-Schuss, der Marke „Tor des Monats“ konnte man schon 5 Minuten später ausgleichen. Strafraumszenen Fehlanzeige. Zwei Fernschüsse aus dem Mittelfeld, die knapp über die Querlatte strichen bzw. von der guten Sandhofener Torfrau über das Tor gelenkt wurden waren noch die besten Torchancen der ersten Hälfte. Nach dem Pausentee kamen die Gäste dann mit mehr Schwung aus der Kabine. Die Zweikämpfe wurden angenommen und man konnte sich jetzt auch spielerisch mehr Strafraum- und Torszenen erarbeiten. Mit gefährlichem Kontern kamen die Gastgeberinnen aber immer wieder frei vor das Karlsruher Tor und plötzlich hieß es erneut 2:1 für den Aufsteiger. Mit dem schönsten herausgespielten KSC-Angriff fiel dann in der Schlussphase der 2:2-Ausgleich. Kurz vor dem Ende wurde eine Sandhofener Spielerin im Strafraum gefoult und der Schiedsrichter musste auf Elfmeter entscheiden, welcher sicher verwandelt wurde. Eine unglückliche, aber verdiente 2:3-Niederlage für die KSC-Frauen II.

 

Kader: Simone Zarrad, Sabrina Hartmann, Diana Martin-Huber, Lena Brodbeck, Blanka Nowak, Donata Trautwein, Gzime Maloku, Halime Demirel, Elisabeth Cramer, Hatice Serbest, Angelika Schneider, Marija Drews, Isa Picot-Guéraud, Chantal Kann, Alexandra Schüle


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