U17: KSC gewinnt in Löchgau mit 6:2
Von diesem Auswärtssieg kam die Mannschaft zwar mit dem Sieg in der Tasche nach Hause, aber sie musste auch zwei z.T. schwer Verletzte beklagen

Das ganze Spiel war nicht das, was sich Spielerinnen und Trainer erhofft hatten. Auf dem schwer zu bespielenden Belag konnte das Team über die gesamte Spielzeit nie ihre Stärken abrufen. Schon die Ballannahmen, das schnelle Passspiel und die Genauigkeit der Pässe funktionierte nicht so, wie die Spielerinnen es sonst von sich selbst gewöhnt sind. Dennoch fielen die Tore für den KSC, meist aber durch Einzelaktionen. Nur beim 2. Tor ließen die KSC-Mädels nach Balleroberung in der Mitte durch einen tollen Spielzug ihr Können aufblitzen. Zur Pause stand es 0:4, obwohl die letzten 10 Minuten ohne die verletzte Innenverteidigerin Elma nur zu zehnt gespielt wurden. Die Löchgauerinnen spielten bis dato munter mit, hatten aber kaum einen Schuss Richtung Tor zu verzeichnen.
Nach der Pause musste die Innenverteidigerin dann endgültig ersetzt werden. Das Spiel blieb weiterhin ein Kampfspiel, das aber von allen aus dem Team weiterhin angenommen wurde, auch wenn das Spiel weiterhin nicht so gut lief. Dem 1:4 folgte eine Viertelstunde später das 1:5, kurz danach konnten die Löchgauerinnen auf 2:5 verkürzen. In der 71. Minute passierte es: Alexa, unsere Torfrau, prallte mit einer Gegnerin zusammen und landete so unglücklich, dass eine schwere Verletzung die Folge war. Sie musste dann mit dem eingeflogenen Notarzt per Krankenwagen ins Krankenhaus gebracht werden. Nach den Informationen geht es beiden Verletzten aber den Umständen entsprechend gut.
Nach 40-minütiger Spielunterbrechung mussten noch die verbleibenden 18 Minuten gespielt werden. Da das Wechselkontingent ausgeschöpft war, musste eine Feldspielerin das KSC-Tor hüten. Doch die KSC-Mädels zeigten eine tolle Moral. Nach dem Motto „Jetzt erst recht“ wurden bei einigen Spielerinnen Kräfte freigesetzt, so dass jetzt nicht nur vieles plötzlich besser lief, sondern sogar noch ein Tor zum Endstand von 2:6 geschossen werden konnte. Über die gesamten 80 Minuten Spielzeit zeigte das Team eine geschlossene Mannschaftsleistung und ist mit seinem Kampfgeist, aber auch dem Mitempfinden mit den Verletzten weiter zusammen gerückt.
Mannschaft, Trainer und Eltern wünschen Elma und Alexa gute Besserung und eine schnelle Rückkehr zu ihrer Mannschaft.
Für den KSC spielten:
Leah Antoni, Michelle Beideck, Emma Forchel, Jana Glaser, Jule Hartmann, Samira Huber, Elma Ibralic, Malina Jäck, Hannah Jenß, Pia Nagel, Shanice Rapp, Janine Rehn, Anna Rogee, Chiara Savic, Alexa Seiler, Viola Snizek, Madeleine Voll











