U17: Arbeitssieg gegen Tabellenschlusslicht

aKAdemie von David Ruf

Zum dritten Spiel in acht Tagen trat die U17 des KSC gestrigen Sonntag zuhause gegen den noch sieglosen Offenbach Rosenhöhe an. Wir zu erwarten war, übernahm der KSC von Beginn an die Spielkontrolle. Die Offenbacher zogen sich tief in die eigene Hälfte zurück und versucht mit aller Macht, das eigene Tor sauber zu halten.

In der Anfangsphase konnte sich der KSC einige Torchancen erarbeiteten. So vergaben Albrecht und Thomalla zunächst etwas überhastet. Thomalla schloss wenig später einen herrlichen Angriff über die rechte Seite per Kopf ab, stand aber leider wenige Zentimeter im Abseits. Mit zunehmender Spieldauer wurde das Karlsruher Angriffsspiel immer unkontrollierter und so war es für die Rosenhöher ein leichtes, das 0:0 in die Pause zu retten.


Mit Beginn der zweiten Spielhälfte versuchte der KSC wieder kontrollierter und systematischer zu Werke zu gehen. Und schließlich wurde die Geduld im Spielaufbau dann auch mit dem längst überfälligen 1:0 durch Rupp belohnt. Thomalla wurde von Rupp schön frei gespielt. Seinen Schuss konnte der Gästekeeper nur nach vorne abklatschen - Rupp lies sich nicht zweimal bitten und vollendete in der 47. Minute.


In der Folge hatte der KSC noch einige Chancen. So scheiterte Thomalla nach Schoch-Zuspiel am Pfosten und Rupp konnte freistehend den Offenbacher Keeper nicht überwinden. In der letzten Minute hatten die Gäste dann ihre erste Torchance, als eine abgefälschte Flanke plötzlich einem ihrer Stürmer vor die Füße fiel. KSC-Keeper Werner war jedoch zur Stelle und entschärfte die einzige Torchance der Gäste und so blieb es schließlich beim hoc hverdienten 1:0-Sieg für den KSC.


Trainer Böhm sagte auf die Frage, ob er mit dem Spiel seiner Mannschaft zufrieden war: „Natürlich haben wir heute nicht wirklich gut gespielt, aber das habe ich heute auch ehrlich gesagt nicht erwartet. Wir hatten heute das dritte Spiel innerhalb einer Woche und die Spiele gegen Bayern und bei den Kickers waren sehr intensiv und bis zur letzten Minute offen. Schließlich darf man die mentale Belastung der vergangenen Woche nicht vergessen, wir wollten und mussten unbedingt sieben Punkte holen und das haben wir auch geschafft. Hinzu kommt noch, dass Rosenhöhe gar nicht am Spiel teilgenommen hat und dann ist es immer schwer. Wir haben letztendlich die nötige Geduld bewiesen und das Spiel gewonnen“, so Böhm, der ergänzt: „Sicherlich müssen wir gegen einen solchen Gegner viel besser und abgezockter Fußball spielen und viel höher gewinnen. In unserer Situation zählen aber vor allem die drei Punkte und die haben wir uns erarbeitet.“


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