Trocha neuer Torwarttrainer im Talentteam

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Toma Trocha ist neuer Torwarttrainer im KSC-Nachwuchsleistungszentrum. Der gebürtige Jenaer wird zukünftig das Trainerteam von U19-Coach Stefan Sartori verstärken und sich auch den Torhütern der U17 und U16 widmen.

"Ich wurde herzlich aufgenommen und freue mich sehr auf diese spannende Aufgabe", sagt Toma Trocha. "Das gesamte Umfeld und der Trainerstab sind top, menschlich wie auch sportlich." Auch U19-Trainer Stefan Sartori zeigt sich glücklich über die Verpflichtung. "Mit Kai Rabe im Profi- und Toma Trocha im Leistungsbereich ist der Verein so stark aufgestellt, dass unsere Torhüter von dieser Konstellation nur profitieren können."

Toma Trocha, der das Fußball-ABC noch in der DDR bei Carl Zeiss Jena und anschließend in der Jugend vom VFR Pforzheim gelernt hatte, durchlief diverse Auswahlen im Badischen Fußballverband. Im Alter von 18 Jahren wechselte er zu Borussia Mönchengladbach, wo er nur anderthalb Jahre später die Sportinvalidität beantragte und seine Karriere beendete. Nach einer fünfjährigen Auszeit vom Fußballgeschäft machte Trocha den Trainerschein und traf dabei erstmals auf Stefan Sartori, der damals noch als Ausbilder beim Badischen Fußballverband tätig war. Nachdem dieser kurz darauf beim 1. FC Pforzheim einen Torwarttrainer suchte, war Trocha zur Stelle. "Das war der Anfang einer sehr vertrauensvollen Zusammenarbeit", sagt Trocha. Diese Vertrauensbasis konnte über viele Jahre reifen, so folgte Trocha Sartori vor drei Jahren auch nach Mainz, wo der 33-Jährige zuletzt für die Torwartausbildung des gesamten Leistungsbereichs (U15 bis U19) zuständig war.

Gemeinsam führte ihr Weg nun in den Wildpark. Trocha: "Wir wissen, dass wir uns aufeinander verlassen können und haben die gleichen Ansichten, nicht nur was das Torwartspiel betrifft, sondern das gesamte Fußballspiel. Stefan lässt mir viel Spielraum und das ist sehr wichtig, da der Großteil im Torwarttraining, was neben dem Stellungsspiel insbesondere die Strafraumbeherrschung, die Spieleröffnung und das Mitspielverhalten betrifft, im Mannschaftstraining stattfinden muss." Stefan Sartori sieht das ähnlich: "Wir arbeiten nun schon seit Jahren zusammen und haben einfach sehr viel Respekt voreinander. Toma ist menschlich eine Rakete und fachlich kann er einen Verein nur nach vorne bringen. Ich würde behaupten, dass wir mit ihm einen der besten Torwarttrainer in den Nachwuchsleistungszentren haben."

Trocha, der sich als Freund des offensiven Torwartspiels beschreibt, sieht die Situation des Torwarttrainings in den Nachwuchsleistungszentren als "oftmals vernachlässigte Mitläuferposition" an. Mit den Torwarttrainern des Grundlagen- und Aufbaubereichs Dominik Maler und Christian Falk sei man im Wildpark aber gut aufgestellt, um einen roten Ausbildungsfaden bis in den Leistungsbereich anbieten und somit eine gewisse Durchlässigkeit zu den Profis gewährleisten zu können. "Wichtig ist, dass alles Hand in Hand passiert, um unsere Nachwuchstorhüter bestmöglich voranzutreiben", so Trocha.


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