Torreiche Niederlage im Breisgau
Länderspielpause heißt Testspielzeit! Doch dieses Mal zeigte der KSC einen schwachen Auftritt und musste eine 7:0-Niederlage in Freiburg in Kauf nehmen. Im Spielbericht könnt ihr die Partie nachlesen.

Christian Eichners Taktik
Im Testspiel gegen den SC Freiburg rotierte Chefcoach Christian Eichner mehrfach durch. Für Hans Christian Bernat begann Robin Himmelmann. Vor ihm agierten Marcel Beifus, Paul Scholl, Niklas Dühring und Leon Opitz in einer Viererkette. Die Sechser-Positionen wurden von Andreas Müller und Mateo Kritzer besetzt. Unser Kapitän übernahm mit Robert Geller die Zehner-Position. Im Sturm setzte Eichner auf das Duo aus Shio Fukuda und Roko Simic.
Das Spiel in der Zusammenfassung
Schnelle 3:0-Führung für Freiburg
Kurz nach dem Anpfiff legten beide Mannschaften den Testspiel-Charakter ab und spielten mutig nach vorne. Der erste Abschluss der Partie landete dann aber direkt im KSC-Tor. Der ehemalige Karlsruher Igor Matanovic kombinierte sich sehenswert im Strafraum durch und schloss präzise zur Freiburger-Führung ins linke Eck ab (4.). Auch danach blieben die Freiburger entschlossen im Pressing und setzten in der zehnten Minute nach. Im Anschluss einer Ecke von Scherhant, verlängerte Höfler auf Jung, der das Leder schließlich im Tor unterbrachte und damit die Freiburger Führung zum 2:0 ausbaute (10.).
Die Blau-Weißen kamen hingegen schwer ins Spiel und kassierten nach nur zwölf Minuten bereits das dritte Gegentor. Nach einem erneut starken Pressing der Breisgauer setzte sich Makengo durch und fand Matanovic, der den Ball körperlich stark festmachte. Freiburgs Nummer 31 legte im Anschluss auf Höfler ab, der den Ball aus rund 16 Metern überlegt ins linke Eck abschloss (12.).
Freiburg macht das Spiel
Im Anschluss fand Karlsruhe besser ins Spiel und kombinierte sich das ein oder andere Mal bis zum gegnerischen Sechzehner durch. Allerdings blieben unsere Blau-Weißen stets an der aufmerksamen Freiburger Abwehr hängen. Das zeigte sich auch daran, dass Karlsruhe erst nach 22 Minuten durch Fukuda zum ersten Abschluss kam. Unsere Nummer 13 konnte sich im Strafraum der Gäste durchsetzen. Sein Schlussversuch war allerdings zu zentral und daher kein Problem für Freiburgs Keeper Florian Müller (22.).
Trotz aller Karlsruher Bemühungen baute Freiburg schließlich die Führung sogar auf 4:0 aus und das erneut über eine Ecke. Scherhant bediente Kübler, der den Ball dann platziert in die Maschen köpfte (35.).
Nach einer denkwürdigen ersten Halbzeit für den KSC, in der spielerisch noch viel Luft nach oben war, ging es für beide Teams in die Kabinen.
Zweite Halbzeit bleibt torreich für Freiburg
Im zweiten Durchgang wechselte Christian Eichner direkt fünf Mal durch. Die Blau-Weißen begannen die Halbzeit mit Schleusener und Egloff sowie mit Rapp, Laghrissi und Arbai. Die Wechsel zeigten zunächst Wirkung und Karlsruhe trat im Vergleich zur ersten Halbzeit mutiger und aktiver auf. Doch den ersten Abschluss hatten abermals die Freiburger und schossen prompt das 5:0. Nach einem Ballverlust im Karlsruher Aufbauspiel von Marcel Beifus landete der Ball bei Matanovic, der das Leder schnell in die Spitze auf Scherhant schob. Freiburgs Nummer Sieben schloss anschließend präzise ins lange Eck ab (53.).
Nach gut einer Stunde bekam der KSC zwar mehr Zugriff aufs Spiel und konnte vermehrt Zweikämpfe für sich entscheiden. Doch die Kontrolle über die Partie lag ausschließlich bei den Freiburgern, die dann in der 64. Minute durch Scherhant nach einer Vorarbeit von Suzuki das halbe Dutzend vollmachten.
Im Anschluss meldeten sich die Badener offensiv immer mehr an, konnten aber weiterhin keine Großchancen herausspielen. In der 68. Minute setzte sich Laghrissi auf der rechten Seite durch und legte anschließend auf Wanitzek ab. Sein Schuss segelte aber meterweit übers Tor hinweg (68.).
Auf der anderen Seite spielten die Freiburger munter weiter und setzten mit einem Distanzschuss von Suzuki zum 7:0 den Schlusspunkt in diesem Testspiel (78.).
Fazit & Ausblick
Nach einer aktiven und torreichen Anfangsphase der Freiburger fand der KSC nur schwer ins Spiel. Trotz einer Leistungsverbesserung im zweiten Durchgang müssen sich die Blau-Weißen im Breisgau mit einem 0:7 geschlagen geben. In der Liga steht am Samstag, 18. Oktober, das Derby gegen den 1. FC Kaiserslautern im BBBank Wildpark an. Kopf hoch, Jungs!
Die Daten zur Partie
SC Freiburg: Müller – Jung (71. Ginter) Kübler (71. Günther), Rosenfelder – Höfler, Scherhant (71. Beste), Suzuki, Dinkci, Makengo Basambundu – Höler (71. Adamu) Matanovic (71. Grifo)
KSC: Himmelmann – Dühring (46. Herold), Beifus, Scholl (63. Kobald), Opitz (46. Arbai) – Müller (63. Wäschenbach), Kritzer (46. Rapp), Wanitzek (86. Zor), Geller (46. Laghrissi) – Fukuda (46. Egloff), Simic (46. Schleusener)
Ergebnis: 7:0
Tore: Matanovic (4.), Jung (10.), Höfler (12.), Kübler (35.), Scherhant (53.), Scherhant (64.), Suzuki (78.).
Schiedsrichter: Martin Wilke
Ort: Trainingsplatz am Europa-Par-Stadion











