Mitarbeiter fordern Präsidium zum Bleiben auf
In einem offenen Brief fordern Mitarbeiter der Geschäftsstselle, des KSC Talentteam und das Funktionsteam das Präsidium um Hubert H. Raase auf, ihre Rücktritts Ankündigung zu überdenken. Unter ihnen sei der KSC auf einem guten Weg.
Von Andreas Eisinger
Vor zwei Wochen kündigte das KSC Präsidium geschlossen seinen Rücktritt an, nachdem es die Entscheidung gefällt hatte, Reinhold Fanz zu beurlauben. Am Freitag präsentierte der Zweitligist im Wildpark den bisherigen Amateur und Co Trainer Edmund Becker als neuen Chefcoach. Kurz vor der Pressekonferenz legten die Mitarbeiter der Blau Weißen einen Appell an die Vereinsführung vor, mit dem sie Präsident Hubert H. Raase und seine beiden Stellvertreter Michael Steidl und Rainer Schütterle bitten, ihre Entscheidung zu überdenken.
"Sportlich läuft es momentan nicht so gut, aber wir sind der Meinung, dass wir unter unserem Präsidium dabei sind, den Club wieder auf gesunde Beine zu stellen", erklärte Pressesprecher Jörg Bock. Ihnen ist es gelungen, "den Verein in ruhiges Fahrwasser zu bringen und viel verloren gegangenes Vertrauen seitens der DFL, der Banken, der Stadt und vieler anderer zurück zu gewinnen", schreiben die 23 Mitarbeiter der Geschäftsstelle, des KSC Talentteam und das Funktionsteam in ihrem offenen Brief.
Worte, die das Führungs Trio in den zurückliegenden Tagen wohl des Öfteren hören durfte. Denn bei der Pressekonferenz berichtete Raase, dass das Präsidium bis zur kommenden ordentlichen Mitgliederversammlung in jedem Falle gemeinsam im Amt bleibt. Die Vize Steidl und Schütterle hatten ihr Amt ursprünglich bereits zu einer außerordentlichen Versammlung zur Verfügung stellen wollen. "Im September stellen wir dann die Gretchen Frage wir möchten wissen, ob die Mitglieder noch hinter uns stehen." Sollten die Anwesenden dann ihrem Präsidium erwartungsgemäß den Rücken stärken, werden Raase, Steidl und Schütterle auch über 2005 hinaus den KSC gesunden.











