KSC verliert knapp im letzten Trainingslagertest

Spielberichte

Im letzten Testspiel des Trainingslagers in Estepona unterliegt der KSC dem rumänischen Erstligisten FCSB Bukarest knapp mit 0:1.

Cheftrainer Alois Schwartz ließ seine Mannschaft im spanischen Estepona im 4-1-4-1-System auflaufen. Benjamin Uphoff startete zwischen den Pfosten, in der Abwehrreihe standen Marco Thiede, Daniel Gordon, David Pisot und Damian Roßbach. Die zweite Viererkette bildeten Manuel Stiefler, Marvin Wanitzek, Jerôme Gondorf und Dirk Carlson. Auf die zentrale Sechserposition stellte Schwartz Lukas Fröde, im Sturm agierte Philipp Hofmann.

Die Partie startete zweikampfbetont, direkt in den ersten Minuten hatte der Unparteiische einige Entscheidungen zu treffen. Nach sieben Minuten sahen die Zuschauer den ersten Abschluss des KSC, nachdem Wanitzek Gondorf bedient hatte, schoß unser Neuzugang rechts vorbei (8.). Nur 120 Sekunden später gab es direkt die nächste Chance für die Badener, Wanitzek zog aus 18 Metern ab, Hofmann fälschte den Schuss aber zum Abstoß für den FCSB Bukarest ab (10.). Nach knapp einer Viertelstunde wurde es auch vor dem Tor von Uphoff das erste Mal wirklich gefährlich. Einen Konter der Rumänen schloss Cristea, der sich bereits gegen Pisot durchgesetzt hatte, ab, traf den Kasten aber nicht (13.). In der 18. Minute flankte Carlson schön auf Thiede im FCSB-Strafraum, Torhüter Balgradean konnte sich das Leder schnappen. Wenig später war dann wieder Uphoff im Tor des KSC gefragt, nach einer Einzelaktion von Olaru parierte er stark (20.).

Das Spiel war in der ersten halben Stunde ein ausgeglichenes, die Rumänen machten ihre Sache gut, doch auch die Blau-Weißen hatten ihre Chancen. So wie in der 32. und 36. Minute, als die Badener zwei Ecken aber nicht zum Erfolg nutzen konnten. Kurz vor dem Pausenpfiff war es wieder Wanitzek, der für Gefahr vor dem rumänischen Tor sorgte. In einer schönen Aktion ließ er seinen Gegenspieler mit einem Lupfer aussteigen, der Abschluss landete aber nicht in den Maschen. Damit ging es mit einem 0:0-Unentschieden in die Halbzeitpause.

Mit dem Wiederanpfiff kam Christoph Kobald für Pisot, außerdem hatte Uphoff Feierabend, seinen Platz nahm Marius Gersbeck ein. Nach wenigen Minuten sorgte erneut Gondorf für den ersten Abschluss der Halbzeit, seinen Schuss aus 18 Metern konnte Balgradean abfangen (48.). Kurz darauf musste der KSC dann den Rückstand hinnehmen. Stiefler foulte Olaru, den folgerichtigen Freistoß versenkte Coman direkt im Kasten, Gersbeck hatte keine Chance (53.). Auch nach dieser Aktion blieben die Rumänen gefährlich, in der 61. Minute starteten sie den nächsten guten Angriff, jedoch passte Kobald auf und konnte zur Ecke klären. Gute 20 Minuten vor dem Ende tauschte Schwartz Roßbach aus, für ihn kam Martin Röser (67.). Zur Folge hatte dies, dass Carlson auf die Linksverteidigerposition wechselte, Röser agierte fortan auf dem linken Flügel.

In der 69. Minute kam wieder der FCSB, einen druckvollen Abschluss von Olaru musste Gersbeck prallen lassen, konnte sich das Leder dann aber sichern. Daraufhin wechselten die Rumänen durch, neun neue Spieler kamen, auch auf der Torwartposition wurde getauscht (71.). Wenig später reagierte auch der KSC und brachte Alexander Groiß für Fröde, Anton Fink für Gondorf, Jannis Rabold für Thiede, Marco Djuricin für Hofmann und Burak Camoglu für Manuel Stiefler. Die Neuen setzten direkt Akzente, so wie in der 77. Minute, als Camoglu eine schöne Flanke auf Djuricin spielte, der den Ball aber nicht erreichen konnte. Eine Minute darauf schaltete Groiß nach einem Ballverlust des FCSB schnell und schickte erneut Djurucin, aber der rumänische Torhüter Vlad griff rechtzeitig ein (78.). In der 81. Minute zappelte der Ball dann im Tornetz von Bukarest, doch der Djuricin-Treffer wurde nach einer Abseitsposition des 27-Jährigen aberkannt. Nach einer weiteren Abseitsposition des Sommertransfers pfiff der Schiedsrichter das Spiel ab, wodurch es beim 0:1 für die Rumänen blieb.

 

Aufstellungen:

KSC: Uphoff (46. Gersbeck) – Thiede (75. Rabold), Gordon, Pisot (46. Kobald), Roßbach (67. Röser) – Fröde (75. Groiß) – Stiefler (75. Camoglu), Wanitzek, Gondorf (75. Fink), Carlson – Hofmann (75. Djuricin)

FCSB Bukarest: Balgradean, Cretu, Planic, Cristea, Pantiru, Nedelcu, Oaida, Morutan, Man, Olaru, Coman


Tore: 0:1 Coman (53.)


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