Karlsruher SC SV Waldhof Mannheim Kuntz erwartet spielstarke Truppe / Einsatz von Waterink fraglich

(eis) 12.000 15.000 Zuschauer erwartet KSC Geschäftsführer Wilfried de Buhr trotz des hochsommerlichen Badewetters am morgigen Samstag zum Pokalspiel gegen den SV Waldhof Mannheim im Karlsruher Wildparkstadion. Anpfiff des Erstrundenspiels gegen die Kurpfälzer ist um 15.30 Uhr.

An eine Schonung seiner Stammkräfte denkt Cheftrainer Stefan Kuntz angesichts der hohen Temperaturen indes nicht im Entferntesten. Der DFB Pokal genießt beim Saarländer nämlich einen hohen Stellenwert: "Wir haben morgen die Möglichkeit uns gegen einen starken, gleichklassigen Gegner zu messen. Zudem hat das Spiel einen gewissen Derbycharakter, daher sind alle Voraussetzungen für ein gutes Spiel gegeben."

Verzichten muss der Übungsleiter neben den Langzeitverletzten Heinzen und Boehnke auf Carsten Birk, der noch an einer Virusgrippe laboriert.
Zudem ist der Einsatz von Mannschaftskapitän Thijs Waterink äußerst fraglich. Der Holländer bekam im Training einen Schlag gegen die Wade. Ob er auflaufen kann oder nicht, wird sich erst kurz vor dem Anpfiff entscheiden.
Diese beiden Ausfälle bereiten Stefan Kuntz sichtlich Bauchschmerzen. Gerade gegen eine kopfballstarke Mannschaft wie Waldhof seien zwei hochgewachsene Spieler wie Waterink und Birk nur sehr schwer zu ersetzen.
Etwaige weitere Veränderungen in der Anfangsformation wird Kuntz "aus dem Bauch heraus" treffen. "Wir haben viele Spieler, die auf dem gleiche Leistungsstand sind, ich habe mich noch nicht festgelegt."

Die bisherige Saisonbilanz der Gäste aus Mannheim entspricht exakt der des Aufsteigers aus Karlsruhe. Sieben Punkte stehen dem SV Waldhof nach vier Spieltagen in der zweiten Liga zu Buche.
Gästetrainer Uwe Rapolder stehen morgen vier Spieler aus seinem Kader nicht zur Verfügung: Lamine Cissé, Zdravko Drincic und Jurij Maximov fallen verletzungsbedingt aus, David Montero muss aufgrund einer gelb roten Karte pausieren, die er beim letzjährigen Pokalaus der Mannheimer gegen den VfB Lübeck gesehen hatte.

KSC Coach Kuntz schätzt den morgigen Gegner als spielstarkes Team, das besonders durch tollen Kombinationsfußball besticht, was nicht zuletzt darauf zurückzuführen sei, dass Teile der Mannschaft schon seit mehreren Jahren zusammenspielen.
Der SV Waldhof Mannheim war in der vergangenen Saison erst am letzten Spieltag um einen Punkt am Aufstieg in die erste Liga "vorbeigeschrammt".

Morgen wird sich zeigen, ob es der KSC schafft an die Leistung aus dem letztjährigen Pokalwettbewerb anzuknüpfen. Dort setzten sich die Badener zunächst gegen den damaligen Zweitligisten Chemnitzer FC und in der darauffolgenden Runde gegen den Hamburger SV durch, ehe der Regionalligameister der vergangenen Saison im Achtelfinale gegen den FC Magdeburg ausschied.


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