Pokalaus trotz guten Beginns
(eis) Der Karlsruher SC ist nach einer Niederlage gegen den SV Waldhof Mannheim in der ersten Runde aus dem DFB Pokal ausgeschieden. Die Karlsruher verloren vor 12.400 Zuschauern im Karlsruher Wildparkstadion gegen die Kurstädter mit 2:5 (1:2).
KSC Trainer Stefan Kuntz konnte personell vor dem Anstoß durchatmen: Kapitän Thijs Warerink, dessen Einsatz aufgrund einer Wadenverletzung bis zuletzt ungewiss war, konnte auflaufen, sodass Kuntz nur auf den grippegeschwächten Carsten Birk verzichten musste.
Im Vergleich zur Auswärtspartie in Mainz musste sich Tobias Weis zunächst mit einem Platz auf der Reservebank begnügen. Für ihn spielte Stefan Ertl.
Gästetrainer Uwe Rapolder veränderte seine Anfangsformation im Vergleich zum Heimsieg gegen den MSV Duisburg am vergangenen Montag auf drei Positionen.
Für Everaldo, Teber und Montero rückten Pereira, Vukotic und Ivanov in die Startelf.
Das Spiel hatte für den Aufsteiger aus der Regionalliga Süd gar nicht schlecht begonnen: Nach 20 gespielten Minuten erzielte der bester Karlsruher am heutigen Tag, Danny Fuchs die Führung für die Mannschaft von Trainer Stefan Kuntz. Sein wuchtiger Distanzschuss aus 20 Metern schlug unhaltbar rechts von Waldhof Keeper Achim Hollerieth ein.
Sechs Minuten später hätte Kapitän Thijs Waterink nach einem schönen Doppelpass das 2:0 erzielen können, sein Flachschuss verfehlte das Mannheimer Gehäuse aber knapp. "Gerade nach dieser Aktion hatten wir Glück, dass die Karlsruher ihre Führung nicht ausbauen konnten, danach wäre es nur ganz schwer geworden den Spielstand noch umzudrehen", so Waldhof Trainer Uwe Rapolder nach dem Schlusspfiff. "Danach haben wir allerdings versucht unsere Schwächen auszumerzen und letzten Endes mit 5:2 gewonnen", so der Gästecoach weiter.
In der 30. Spielminute lenkte KSC Abwehrspieler Marco Grimm den Ball nach einem Missverständnis in der Karlsruher Hintermannschaft in die eigenen Maschen und stellte so den zwischenzeitlichen Ausgleich her.
Nur fünf Minuten später drehte Waldhof Stürmer Laszlo Klausz das Resultat um, nach einem Alleingang in Richtung KSC Gehäuse ließ er Thomas Walter keine Chance und schoss zur 2:1 Gästeführung ein, die bis zum Seitenwechsel Bestand hatte.
Zehn Minuten nach Wiederanpfiff stand mit Hajdrun Catic erneut ein Spieler der Gäste frei vor KSC Schlussmann Walter. Auch Catic bewahrte die Nerven und konnte so auf 1:3 erhöhen.
In der 66. Minute führte einer der häufigen Mannheimer Konter über die linke Seite zum Erfolg. Nach einer Flanke von Catic bekam erneut Laszlo Klausz den Ball aufgelegt und vollstreckte per Kopf zum 1:4.
Fünf Minuten später konnte Danny Fuchs mit einem von Matos Pereira verursachten Handelfmeter auf 2:4 verkürzen, ehe Roumen Ivanov in der 74. Spielminute den 5:2 Endstand herstellte.
Der KSC kann sich nun gänzlich auf die anstehenden Aufgaben in der zweiten Fußballbundesliga konzentrieren.
Das nächste Punktspiel findet am Montag, 10. September gegen den Erstligaabsteiger Eintracht Frankfurt statt.
Karlsruher SC:
Walter Grimm (74. Cetin), Waterink, Kracht Rothenbach, Rus, Ertl, Engelhardt, Fuchs (80. Weis) Fritz (51. Graf), Labbadia
SV Waldhof Mannheim:
Hollerieth Pasieka, Boukadida, Barbosa Santos, Matos Pereira Licht (57. Zinnow), Vukotic, Trares, Catic (79. Fickert) Ivanov, Klausz
Tore:
1:0 Fuchs (20.)
1:1 Grimm (Eigentor) (30.)
1:2 Klausz (35.)
1:3 Catic (55.)
1:4 Klausz (66.)
2:4 Fuchs (Handelfmeter) (71.)
2:5 Ivanov (74.)
Gelbe Karten: Fritz (45.), Grimm (55.) Trares (16.), Ivanov (53.), Pasieka (60.), Boukadida (82.)
Schiedsrichter: Peter Lange (Filderstadt)
Assistenten: Walter Hofmann, Ralf Brombacher











