Herausfordernder Test: KSC unterliegt Feyenoord Rotterdam

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Im zweiten Testspiel des Trainingslagers in Marbella wartete mit  Feyenoord Rotterdam ein herausforderder Gegner auf den KSC. Das niederländische Topteam erwies sich letztenendes als eine Nummer zu groß und konnte die Partie mit 4:2 (3:2) für sich entscheiden.

Im zweiten Testspiel des Trainingslagers in Marbella traf der KSC am heutigen Mittag auf das niederländische Spitzenteam Feyenoord Rotterdam. Cheftrainer Alois Schwartz bot dabei die gewohnte Stammelf auf.

Dennoch kamen die Karlsruher nur schwer in die Partie, vor allem in den Anfangsminuten war der Klassenunterschied der beiden Teams sichtbar. Feyenoord übernahm von Beginn an die Kontrolle über das Spielgeschehen. In der 4. und 7. Spielminute prüfte Robin van Persie, der nach Stationen bei Arsenal London, Manchester United und Fenerbahce Istanbul diese Saison zu seinem Heimatverein zurückgekehrt war, KSC-Torhüter Uphoff gleich zweimal. Beim dritten Versuch des Altstars war der Schlussmann dann aber machtlos: Feyenoord kombinierte sich gut in den Strafraum, dann spitzelte van Persie das Leder über die Linie (8.). Knapp 60 Sekunden später stellte Rotterdam auf 2:0, diesmal konnte Sinisterra die Karlsruher Defensive überwinden. Ein denkbar ungünstiger Start.

In der Folge fingen sich die Wildpark-Jungs aber relativ schnell und kamen ihrerseits durch Marvin Pourié zur ihrer ersten Möglichkeit (12.). Fünf Minuten später netzte der Angreifer dann nach schöner Vorlage von Marc Lorenz zum Anschlusstreffer ein. Kurz danach hatte der KSC-Toptorjäger den Ausgleich auf dem Fuß, traf das Leder in Schieflage aber nicht optimal.

Besser machte es in der 24. Minute erneut Robin van Persie. Der 35-Jährige rutschte in eine Hereingabe von El Hankouri und stellte auf 3:1. Wieder hatte das Tor Folgen, die Ungenauigkeiten im Spiel der Karlsruher häuften sich. 39 Minuten waren gespielt, als Geertruida Toni Fink von den Beinen holte. Der Drittliga-Rekordtorschütze blieb an der Strafraumkante liegen und musste kurz behandelt werden. Den fälligen Freistoß trat Marvin Wanitzek gut, aber Feyenoords Keeper Vermeer fischte das Leder aus dem linken unteren Eck.

Kurz vor der Pause brachte Burak Camoglu die Blau-Weißen dann zurück in die Partie. Nach einem weiten Einwurf von Lorenz fackelte der Rechtsaußen nicht lange und schob das Leder platziert ins gegnerische Tor. So ging es also mit einem knappen 2:3-Rückstand in die Pause.

Ohne Wechsel startete die Elf von Alois Schwartz in den zweiten Durchgang. Toni Fink sorgte mit einem Pfostenschuss für die erste Gelegenheit der zweiten Hälfte, konnte allerdings nicht den Ausgleich herstellen (48.). Stattdessen baute Feyenoord erneut die Führung aus: Nach einem ungeschickten Einsteigen von Marco Thiede gegen El Hankouri zeigte der spanische Schiedsrichter auf den Punkt. Der Gefoulte trat selbst an und schob das Leder zum 4:2 in die Maschen (52.).

Rotterdam hatte anschließend das Spiel im Griff. Für frische Kräfte sorgte der KSC-Cheftrainer in der 65. Minute mit den Einwechslungen von Kyoung-Rok Choi für Manuel Stiefler und Sercan Sararer für Fink. Wenig später kamen auch Saliou Sané für Pourié und Martin Röser für Lorenz ins Spiel (73.). Währenddessen absolvierten die nicht eingesetzten Spieler auf dem Nebenplatz leichte Übungen mit dem Ball.

Für Gefahr sorgte in der 75. Minute erneut ein Freistoß von Wanitzek, der aber am Gehäuse der Niederländer vorbeischrammte. Sané, der in der 77. durchstartete, scheiterte aus spitzem Winkel an Torhüter Vermeer. Auch den Schuss von Röser aus knapp 20 Metern konnte der Schlussmann parieren (82.). Für die letzten Minuten kamen dann noch Stephan Mensah und Christoph Kobald in die Partie, am 4:2-Endstand änderte sich aber nichts mehr, auch weil die scharfe Hereingabe von Sararer (85.) und der Kopfball von Daniel Gordon (86.) ihr Ziel nicht mehr fanden.  

Feyenoord Rotterdam erwies sich für den KSC als der erwartet harte Prüfstein und forderte die Wildpark-Jungs ordentlich heraus. "Der deutliche Klassenunterschied war zu erwarten. Sie haben eine ganz andere Qualität, wir sind schwer ins Spiel gekommen. Wir haben uns aber gut gewehrt und auch selbst zwei sehr schöne Tore gemacht", so Cheftrainer Alois Schwartz nach dem Spiel.

Im Rahmen ihres bis 16. Januar dauernden Trainingslagers in Marbella treffen die Blau-Weißen im letzten Test am 15. Januar noch auf den FC Winterthur.

Der KSC spielte: Uphoff - Thiede, Pisot, Gordon, Roßbach – Lorenz (73. Röser), Stiefler (65. Sararer), Wanitzek (85. Mensah), Camoglu (85. Kobald) – Fink (65. Choi), Pourié (73. Sané).

Tore: 1:0 van Persie (7.)., 2:0 Sinisterra (8.), 2:1 Pourié (16.), 3:1 van Persie (25.), 3:2 Camoglu (43.), 4:2 El Hankouri (52.).

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